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Portrait - Christoph Sumann (AUT)

Nadine Gärtner am 11.09.2007 - 15:52 Uhr
Geburtstag: 19.01.1976
Geburtsort: Judenburg
Wohnort: Frojach
Beruf : Grenzgendarm
Größe/Gewicht: 181cm/79kg
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch
Hobbys : Fußball, Kino
Spitzname: Sumi
Biathlon seit: 2000
Homepage: www.christoph-sumann.com

Karriere
Christoph Sumann schaffte im nacholympischen Winter den Durchbruch in die absolute Weltspitze - und das als Biathlon-Spätstarter. Der Grenzgendarm aus der Steiermark war zuvor Langläufer, wo er bis Ende 2001 im Weltcupzirkus unterwegs war und im selben Jahr einen starken neunten Platz bei den Weltmeisterschaften im Langlaufsprint erreichte. Doch schon zur Jahrtausendwende begann er, mit dem Biathlonsport zu liebäugeln und entschied sich schließlich für einen Wechsel, da er das Schießen als spannendes und abwechslungsreiches Wettkampfelement betrachtete. Schon in seiner ersten Biathlonsaison folgte der erste Achtungserfolg als WM-Zwölfter, der die Konkurrenz aufhorchen ließ. Wenige Monate später folgte dann Sumis erster Weltcupsieg beim Sprint in Osrblie, der lange Zeit der einzige bleiben sollte.

Saison 2006/2007
Der Weltcupwinter begann für Christoph durchwachsen, zunächst behauptete sich Teamkollege Fritz Pinter als bester Österreicher. Doch das änderte sich, als Sumi Anfang des Jahres richtig durchstartete und im Massenstart von Ruhpolding als Dritter erstmals seit Osrblie 2001 aufs Podest lief. Nur eine Woche später folgte auf der Pokljuka Weltcupsieg zwei und drei für den Steirer in Verfolgung und Massenstart, nachdem er nach dem Sprint noch scheinbar aussichtslos auf dem 17.Platz gelegen hatte. Weitere gute Ergebnisse folgten im weiteren Saisonverlauf, darunter drei vierte Plätze. Er beendete den Winter als Neunter erstmals in den Top10 des Gesamtweltcups und verpasste die kleine Kristallkugel für den Massenstartweltcup nur denkbar knapp.

"Geschossen wie ein Nachtwächter"
Der Winter 2007/2008 lief für Sumi alles andere als nach Plan. Die Schießleistung rutschte immer weiter in den Keller, oftmals schoss er "wie ein Nachtwächter". Höhepunkt dieser Negativserie war seine Crossfire-Einlage aus Khanty-Mansiysk, so dass auch Russland "keine Reise wert" war. Nicht zuletzt dank der drastisch gesunkenen Trefferquote von insgesamt 86,5 auf 79,9% waren für den Grenzgendarm keine Topresultate drin, ein elfter Rang aus dem abschließenden Massenstart am Holmenkollen noch das positivste Einzelergebnis des Winters. Im Staffelrennen der WM reichte es für die Österreicher im Zielsprint nur für den undankbaren vierten Platz.

Erste Einsätze
1993 Tauplitz FIS-Rennen
Erste Weltcupplatzierung
1997 Hakuba 30. 10km Langlauf
Erste WC-Top-10-Platzierung
1998 Garmisch-Partenkirchen 4. Sprint Langlauf
Erstes WC-Podium
2001 Osrblie 1. Sprint Biathlon
Erster WC-Sieg
2001 Osrblie 1. Sprint Biathlon

Erfolge
Weltcup:
- 3 Weltcupsiege
- 9. Platz Gesamtweltcup 2006/07
- 2. Platz im Massenstart-Weltcup 2006/07
Weltmeisterschaften:
- Bronze mit der Staffel 2005
Österreichische Meisterschaften:
- 11x Österreichischer Staatsmeister

(Stand: 05. April 2008)

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