Portrait - Maxim Tchoudov (RUS)
Nadine Gärtner am 19.09.2007 - 11:00 Uhr
Geburtstag: 12.11.1982
Geburtsort: Bashkortostan/RUS
Wohnort: Ufa, Bashkortostan/RUS
Beruf: Sportsoldat
Sprachen: Russisch
Größe/Gewicht: 169cm/65kg
Hobbys: Auto, Fischen
Biathlon seit: 1998
Homepage: www.chudov.ru
Karriere
Maxim Tchoudov stammt aus der Region Bashkortostan im Südosten des europäischen Teils Russland. Er lebt in der Republikhauptstadt Ufa und wechselte 1998 vom Langlauf zum Biathlon. Erste Erfolge auf internationaler Ebene fuhr der Russe 2002 ein, als er bei den Junioren-Weltmeisterschaften Silber gewann. Wenig später wurde er Junioren-Europameister im Einzel. Im Jahr darauf sammelte er jeweils Gold und Bronze bei Junioren-Welt- und Europameisterschaften. Anschließend wurde Maxim zunächst zwei Jahre im Europacup eingesetzt, bevor er nach zwei Siegen 2005 erste Weltcuperfahrung sammeln durfte. Seither ist er aus dem russischen Weltcupteam nicht mehr wegzudenken. Ende 2005 schaffte er erstmals als Zweiter den Sprung auf ein Weltcuppodest.
Saison 2006/2007
Auf seinen ersten Weltcupsieg sollte Maxim aber noch eine Weile warten müssen. Zwar etablierte er sich im vergangenen Winter in der absoluten Weltspitze und wurde mehrmals Zweiter, doch mit einem Sieg wollte es nicht so recht klappen. Auch bei den Weltmeisterschaften im Antholzer Tal gewann Maxim Silber ind er Verfolgung und damit seine erste Medaille bei den Senioren. Bei seinen Heimrennen zum Saisonfinale in Khanty-Mansiysk klappte es auch schließlich mit dem obersten Podest, als er das Verfolgungsrennen für sich entschied.
Saison mit Hopp oder Top
Rückblickend betrachtet hatte Maxim Tchoudov eine recht durchwachsene Saison mit vielen Ausrutschern nach unten. Lediglich sechs Podestplätze konnte der Russe erreichen, jedoch war er auf den Punkt zu den Weltmeisterschaften topfit und gewann Gold, Silber und Bronze in Sprint Verfolgung und Massenstart, außerdem die Goldmedaille mit der Staffel. Die anschließende Reise ins koreanische Pyeong Chang endete vorzeitig, als er mit einer Erkältung und einem 33. Rang im Sprint vorzeitig die Segel strich. Da er auch zu seinen Heimrennen in Khanty Mansiysk noch nicht wieder gesund war, erklärte er überraschend die Saison für vorzeitig beendet. Vor allem in seinen Schießleistungen in den verschiedenen Disziplinen waren stark abweichende Trefferquoten zu beobachten.
Erste Einsätze
2002 Junioren-WM
Erste Weltcupplatzierung
2005 Antholz 29. Sprint
Erste WC-Top-10-Platzierung
2005 Osrblie 2. Einzel
Erstes WC-Podium
2005 Osrblie 2. Einzel
Erster WC-Sieg
2007 Khanty-Mansiysk 1. Verfolgung
Erfolge
Weltcup (incl. WM):
- 2 Siege
- 12 weitere Podestplätze
Weltmeisterschaften:
- Gold mit der Staffel 2007
- Gold im Sprint und mit der Staffel 2008
- Silber in der Verfolgung 2007
- Silber in der Verfolgung 2008
- Bronze im Massenstart 2008
- 5. Platz im Einzel 2008
Junioren-Weltmeisterschaften:
- Gold in der Verfolgung und mit der Staffel 2003
- Silber in der Verfolgung 2002
- Bronze im Sprint 2003
Europameisterschaften:
- 3x Gold 2002 und 2003, davon einmal mit der Staffel
- Bronze im Sprint 2003
(Stand: 19. März 2008)
Geburtsort: Bashkortostan/RUS
Wohnort: Ufa, Bashkortostan/RUS
Beruf: Sportsoldat
Sprachen: Russisch
Größe/Gewicht: 169cm/65kg
Hobbys: Auto, Fischen
Biathlon seit: 1998
Homepage: www.chudov.ru
Karriere
Maxim Tchoudov stammt aus der Region Bashkortostan im Südosten des europäischen Teils Russland. Er lebt in der Republikhauptstadt Ufa und wechselte 1998 vom Langlauf zum Biathlon. Erste Erfolge auf internationaler Ebene fuhr der Russe 2002 ein, als er bei den Junioren-Weltmeisterschaften Silber gewann. Wenig später wurde er Junioren-Europameister im Einzel. Im Jahr darauf sammelte er jeweils Gold und Bronze bei Junioren-Welt- und Europameisterschaften. Anschließend wurde Maxim zunächst zwei Jahre im Europacup eingesetzt, bevor er nach zwei Siegen 2005 erste Weltcuperfahrung sammeln durfte. Seither ist er aus dem russischen Weltcupteam nicht mehr wegzudenken. Ende 2005 schaffte er erstmals als Zweiter den Sprung auf ein Weltcuppodest.
Saison 2006/2007
Auf seinen ersten Weltcupsieg sollte Maxim aber noch eine Weile warten müssen. Zwar etablierte er sich im vergangenen Winter in der absoluten Weltspitze und wurde mehrmals Zweiter, doch mit einem Sieg wollte es nicht so recht klappen. Auch bei den Weltmeisterschaften im Antholzer Tal gewann Maxim Silber ind er Verfolgung und damit seine erste Medaille bei den Senioren. Bei seinen Heimrennen zum Saisonfinale in Khanty-Mansiysk klappte es auch schließlich mit dem obersten Podest, als er das Verfolgungsrennen für sich entschied.
Saison mit Hopp oder Top
Rückblickend betrachtet hatte Maxim Tchoudov eine recht durchwachsene Saison mit vielen Ausrutschern nach unten. Lediglich sechs Podestplätze konnte der Russe erreichen, jedoch war er auf den Punkt zu den Weltmeisterschaften topfit und gewann Gold, Silber und Bronze in Sprint Verfolgung und Massenstart, außerdem die Goldmedaille mit der Staffel. Die anschließende Reise ins koreanische Pyeong Chang endete vorzeitig, als er mit einer Erkältung und einem 33. Rang im Sprint vorzeitig die Segel strich. Da er auch zu seinen Heimrennen in Khanty Mansiysk noch nicht wieder gesund war, erklärte er überraschend die Saison für vorzeitig beendet. Vor allem in seinen Schießleistungen in den verschiedenen Disziplinen waren stark abweichende Trefferquoten zu beobachten.
Erste Einsätze
2002 Junioren-WM
Erste Weltcupplatzierung
2005 Antholz 29. Sprint
Erste WC-Top-10-Platzierung
2005 Osrblie 2. Einzel
Erstes WC-Podium
2005 Osrblie 2. Einzel
Erster WC-Sieg
2007 Khanty-Mansiysk 1. Verfolgung
Erfolge
Weltcup (incl. WM):
- 2 Siege
- 12 weitere Podestplätze
Weltmeisterschaften:
- Gold mit der Staffel 2007
- Gold im Sprint und mit der Staffel 2008
- Silber in der Verfolgung 2007
- Silber in der Verfolgung 2008
- Bronze im Massenstart 2008
- 5. Platz im Einzel 2008
Junioren-Weltmeisterschaften:
- Gold in der Verfolgung und mit der Staffel 2003
- Silber in der Verfolgung 2002
- Bronze im Sprint 2003
Europameisterschaften:
- 3x Gold 2002 und 2003, davon einmal mit der Staffel
- Bronze im Sprint 2003
(Stand: 19. März 2008)
Fotoserie: Portrait - Maxim Tchoudov (RUS)
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