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Portrait - Michael Rösch (GER)

Biathlon2b Redaktion am 05.09.2007 - 14:23 Uhr
Geburtstag: 04.05.1983
Wohnort: Zinnwald
Heimatverein: SSV Altenberg
Beruf: Polizeiobermeister bei der Bundespolizei
Größe/Gewicht: 184 cm/78 kg
Kaderstatus/Lehrgangsgruppe: A/1a
Hobbys: Fußball, Autos, Kino, Snooker
Spitzname: Ebs (wegen Vater Eberhard)
Homepage: www.michael-roesch.de

Blick ins Familienalbum
Vater Eberhard war WM- und Olympia-Medaillengewinner (1978/1980) und DDR-Meister im Biathlon.

Karriere
Michael hatte sich zunächst im Fußball versucht, ehe er im Winter 1993/94 seine Biathlonkarriere begann. Bereits ein Jahr später stellten sich die ersten Erfolge ein: Unter anderem belegte "Ebs" dreimal den zweiten Platz bei den Bundesskispielen. Nach der erstmaligen Berufung in den C-Kader 1999/2000 gewann er - noch nicht im Juniorenalter – bei der JWM in Khanty Mansiysk prompt Gold mit der Staffel. Ein Kunststück, das ihm auch bei seinen ersten Olympischen Spielen 2006 in Turin gelang. Auch im Weltcup konnte Ebs in seiner ersten kompletten Saison glänzen. Fünf Podestplatzierungen, inklusive des ersten Weltcupsieges, bedeuteten am Ende Rang 5 in der Gesamtwertung.

Saison 2006/2007
Ganz hatte Michael nicht an Leistungen des olympischen Winters anknüpfen können, dennoch erreichte er beim Saisonfinale in Khanty-Mansiysk seinen zweiten Weltcupsieg. Von den Weltmeisterschaften in Antholz kehrte er mit einer Bronzemedaille in der Staffel zurück und wurde Elfter im Gesamtweltcup.

Beste Form ab Weltmeisterschaften 2008
Die Saison von Michael begann recht schleppend, oft machten schwache Schießergebnisse ein besseres Resultat zunichte. Doch pünktlich zu den Weltmeisterschaften in Östersund nutzte er seine Chance, als er als Ersatzmann für den erkrankten Michi Greis in Sprint und Verfolgung zu einem Einsatz kam und Fünfter und Siebter wurde. Zudem gewann er Bronze mit der Herrenstaffel. Auch zum Saisonende zeigte er noch einmal starke Rennen mit vier Top10-Ergebnissen - unter anderem lieferte er am Holmenkollen als Zweiter seinen einzigen Podestplatz des Winters ab.

Erste Einsätze
1998 Deutsche Schüler-Meisterschaften 2.
Erste WC-Platzierung
2004 Lake Placid 45. Sprint
Erste WC-TopTen-Platzierung
2004 Fort Kent 6. Sprint
Erstes WC-Podium
2005 Osrblie 2. Sprint
Erster WC-Sieg
2005 Ruhpolding 1. Verfolgung

Erfolge
Weltcup:
- 2 Weltcupsiege
- 5. Platz Gesamtweltcup 2005/2006
Weltmeisterschaften:
- Bronze mit der Staffel 2007 und 2008
Olympische Spiele:
- Gold mit der Staffel 2006
Junioren-Weltmeisterschaften:
- Gold im Sprint 2003
- dreimal Silber 2002 und 2004
Europameisterschaften:
- Gold und Silber 2002
- Staffel-Gold 2004, Silber 2002
Deutsche Meisterschaften:
- sechsfacher Deutscher Meister (2007 1. Platz Sprint, 2. Platz Verfolgung, 2. Platz Einzel)

(Stand: 26. März 2008)

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