Portrait - Michal Šlesingr (CZE)
Nadine Gärtner am 19.09.2007 - 11:59 Uhr
Geburtstag: 03.02.1983
Geburtsort: Ústí nad Orlicí/CZE
Wohnort: Letohrad/CZE
Beruf: Sportlehrer
Sprachen: Tschechisch, Englisch
Größe/Gewicht: 180cm/75kg
Hobbys: Klettern, Rafting, Skydiving, Paintball, Snowboarden, Computer
Spitzname: Boušek
Biathlon seit: 1994
Karriere
Michal Šlesingr begann bereits als Zwölfjähriger mit dem Biathlonsport, wurde aber erst acht Jahre später ins tschechische Nationalteam aufgenommen. Erstmals international in Erscheinung trat der Tscheche in der Saison 2000/01, wo er mit drei Medaillen von den Junioren-Europameisterschaften heimkehrte. Ein Jahr später konnte er bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Ridnaun die Ränge 1 bis 4 erreichen, auch in den folgenden Jahren gewann er einige Medaillen. Nach sporadischen Einsätzen in Weltcup und Europacup trat Michal 2003 erstmals bei den Weltmeisterschaften der "Großen" an und wurde 27. im Einzel. Doch bis Anfang 2005 konnte Boušek im Weltcup nie im Vorderfeld mitmischen. Doch dann konnte er als Sprint-Zehnter von Ruhpolding seine erste Top10-Platzierung einfahren. Seitdem konnte er immer wieder einzelne gute Ergebnisse abliefern. Mehrmals konnte er im Laufe der Jahre auch Medaillen bei internationalen Sommerbiathlen-Titelkämpfen erringen.
Saison 2006/2007
Die Saison 2006/2007 begann Michal mit einem Paukenschlag, als er Vierter im ersten Saisonrennen wurde, dann aber erst wochenlang wieder in der Versenkungen des Mittelfeldes verschwand. Nach einem siebten Rang zu Jahresbeginn zeigte er jedoch wieder nichts - bis zu den Weltmeisterschaften. Beim Großereignis des Winters zeigte sich der Tscheche in Topform und holte sich neben einem vierten Platz auch Silber- und Bronzemedaille - seine bisher einzigen Podestplätze.
Erster Sieg beim Weltcupfinale
Michal Šlesingr startete zunächst eher schwach in den Winter, steigerte sich dann aber im letzten Saison-Abschnitt deutlich. Nach einem fünften und sechsten Rang bei den Weltmeisterschaften reiste der Tscheche für sein Land zu den Europameisterschaften, wo er Silber und zweimal Bronze gewann. Nach einem dritten Rang im Massenstart von Khanty-Mansiysk feierte er beim allerletzten Saisonrennen im Fotofinish seinen allerersten Weltcupsieg.
Erste Einsätze
2000 Junioren-Europameisterschaften
Erste Weltcupplatzierung
2002 Lahti 86. Sprint
Erste WC-Top-10-Platzierung
2005 Ruhpolding 10. Sprint
Erstes WC-Podium
2007 Antholz WM 2. Sprint
Erster WC-Sieg
2008 Oslo 1. Massenstart
Erfolge
Weltcup (incl. WM):
- 1 Sieg
- 1x Platz 2
- 2x Platz 3
- 12 weitere Top10-Plätze
- Gesamtweltcup-16. 2006/2007
Weltmeisterschaften:
- Silber im Sprint 2007
- Bronze im Einzel 2007
- 4. Platz in der Verfolgung 2007
- 5., 6. und 10. Platz 2008
Junioren-Weltmeisterschaften:
- Gold in der Verfolgung 2002
- Silber in Sprint und Verfolgung 2003
- Silber mit der Staffel 2002 und 2004, Staffel-Bronze 2003
- Bronze im Sprint 2003
Europameisterschaften:
- Staffel-Europameister 2003
- Silber im Einzel 2001, 2003 und 2008
- Bronze im Sprint 2008
- Bronze mit der Staffel 2001 und 2008
(Stand: 19. März 2008)
Geburtsort: Ústí nad Orlicí/CZE
Wohnort: Letohrad/CZE
Beruf: Sportlehrer
Sprachen: Tschechisch, Englisch
Größe/Gewicht: 180cm/75kg
Hobbys: Klettern, Rafting, Skydiving, Paintball, Snowboarden, Computer
Spitzname: Boušek
Biathlon seit: 1994
Karriere
Michal Šlesingr begann bereits als Zwölfjähriger mit dem Biathlonsport, wurde aber erst acht Jahre später ins tschechische Nationalteam aufgenommen. Erstmals international in Erscheinung trat der Tscheche in der Saison 2000/01, wo er mit drei Medaillen von den Junioren-Europameisterschaften heimkehrte. Ein Jahr später konnte er bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Ridnaun die Ränge 1 bis 4 erreichen, auch in den folgenden Jahren gewann er einige Medaillen. Nach sporadischen Einsätzen in Weltcup und Europacup trat Michal 2003 erstmals bei den Weltmeisterschaften der "Großen" an und wurde 27. im Einzel. Doch bis Anfang 2005 konnte Boušek im Weltcup nie im Vorderfeld mitmischen. Doch dann konnte er als Sprint-Zehnter von Ruhpolding seine erste Top10-Platzierung einfahren. Seitdem konnte er immer wieder einzelne gute Ergebnisse abliefern. Mehrmals konnte er im Laufe der Jahre auch Medaillen bei internationalen Sommerbiathlen-Titelkämpfen erringen.
Saison 2006/2007
Die Saison 2006/2007 begann Michal mit einem Paukenschlag, als er Vierter im ersten Saisonrennen wurde, dann aber erst wochenlang wieder in der Versenkungen des Mittelfeldes verschwand. Nach einem siebten Rang zu Jahresbeginn zeigte er jedoch wieder nichts - bis zu den Weltmeisterschaften. Beim Großereignis des Winters zeigte sich der Tscheche in Topform und holte sich neben einem vierten Platz auch Silber- und Bronzemedaille - seine bisher einzigen Podestplätze.
Erster Sieg beim Weltcupfinale
Michal Šlesingr startete zunächst eher schwach in den Winter, steigerte sich dann aber im letzten Saison-Abschnitt deutlich. Nach einem fünften und sechsten Rang bei den Weltmeisterschaften reiste der Tscheche für sein Land zu den Europameisterschaften, wo er Silber und zweimal Bronze gewann. Nach einem dritten Rang im Massenstart von Khanty-Mansiysk feierte er beim allerletzten Saisonrennen im Fotofinish seinen allerersten Weltcupsieg.
Erste Einsätze
2000 Junioren-Europameisterschaften
Erste Weltcupplatzierung
2002 Lahti 86. Sprint
Erste WC-Top-10-Platzierung
2005 Ruhpolding 10. Sprint
Erstes WC-Podium
2007 Antholz WM 2. Sprint
Erster WC-Sieg
2008 Oslo 1. Massenstart
Erfolge
Weltcup (incl. WM):
- 1 Sieg
- 1x Platz 2
- 2x Platz 3
- 12 weitere Top10-Plätze
- Gesamtweltcup-16. 2006/2007
Weltmeisterschaften:
- Silber im Sprint 2007
- Bronze im Einzel 2007
- 4. Platz in der Verfolgung 2007
- 5., 6. und 10. Platz 2008
Junioren-Weltmeisterschaften:
- Gold in der Verfolgung 2002
- Silber in Sprint und Verfolgung 2003
- Silber mit der Staffel 2002 und 2004, Staffel-Bronze 2003
- Bronze im Sprint 2003
Europameisterschaften:
- Staffel-Europameister 2003
- Silber im Einzel 2001, 2003 und 2008
- Bronze im Sprint 2008
- Bronze mit der Staffel 2001 und 2008
(Stand: 19. März 2008)
Fotoserie: Portrait - Michal Šlesingr (CZE)
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