Zehnter Weltcup-Sieg: Michael Greis jubelt über gelungenen Auftakt im Einzel
Nadine Gärtner am 03.12.2008 - 19:17 Uhr
Das war ein Auftakt nach Maß für den Nesselwanger Michael Greis. Mit nur einem Fehler und guter Laufzeit sicherte sich der 32-Jährige seinen insgesamt zehnten Sieg.
Spannung bis fast zum Schluss
Schon früh war nach dem Zieleinlauf von Michael Greis mit Glücksnummer 13 klar, dass es aller Voraussicht nach ein Podestplatz werden würde. Dennoch musste der Wahl-Ruhpoldinger lange bangen, denn Alexander Os mit der hohen Nummer 79 mischte noch ganz vorn mit. Der Linksschütze aus Tromsö lag bis zum letzten Schießen auf Siegkurs, vergab die Sensation dann aber mit zwei Strafminuten. Der 32-jährige Deutsche gewann also seinen insgesamt zehnten Weltcup und zeigte sich nach seinem Rennen "super zufrieden". "Es waren gute Verhältnisse und ich hatte gute Ski", erklärte er, was bei den Bedingungen von 20 Zentimetern Neuschnee seit gestern und auch leichtem Schneetreiben während des Wettkampfes nicht unbedingt selbstverständlich war. Hinter Os belegte sein Landsmann Emil Svendsen nach ebenfalls zwei Schießfehlern den dritten Rang.
Ukrainer überraschend stark - auch Österreicher vorn dabei
Überraschend stark präsentierten sich im ersten Wettkampf des Winters die Ukrainer. Die Osteuropäer, die schon bei den Weltmeisterschaften ganz vorn mitgemischt hatten, bewiesen auch diesmal, dass ihnen die mit einem verlängerten Anstieg leicht modifizierten Strecken sehr zu liegen scheinen. Bester Ukrainer wurde der 24-jährige Serguei Sedved als starker Vierter nach nur einem Fehlschuss, seine Landsmänner Andriy Deryzemlya und Vyacheslav Derkach kamen als Sechster und Zehnter in die Wertung. Ein ebenfalls überzeugendes Ergebnis lieferten die Österreicher ab. Der Hochfilzner Daniel Mesotitsch wurde sehr guter Fünfter, Christoph Sumann kann nach seiner Lungenentzündung vor wenigen Wochen mit dem achten Rang auch sehr zufrieden sein. Der Norweger Halvard Hanevold, seit heute 39 Jahre alt, wurde Siebter.
Bjørndalen vergibt Topplatz am Schießstand
Ole Einar Bjørndalen war nach seinem hartnäckigen Magenvirus selbst alles andere als sicher gewesen, mit der Weltspitze mithalten zu können. Doch der Norweger schlug sich erstaunlich gut und markierte die sechstbeste Laufzeit. Am Ende kam der Perfektionist unfrieden mit seiner Schießleistung als 24. ins Ziel, nachdem er fünf Ziele stehenlassen hatte.
DSV: Zu viele Fehler - Graf läuft Form weit hinterher
Eine erstklassige Leistung am Schießstand zeigte der Thüringer Daniel Graf mit viermal Null. Dennoch kam er im Endklassement nicht über Position 23 hinaus, da er seit einem grippalen Infekt im Herbst seiner Form weit hinterherläuft. Im Gegensatz zu Graf haperte es bei seinen Kollegen meist am Schießen. Mit vier Fehlern belegte Michael Rösch als zweitbester DSV-Skijäger den 20. Rang. Alexander Wolf und Andi Birnbacher kamen als 27. und 31. unter die besten 40 und damit in die Weltcuppunkte. Der Ex-Langläufer Toni Lang und Christoph Stephan gingen leer aus. Lang vergab die wichtigen Weltcupzähler beim letzten Schießen, wo er Fehlschuss vier und fünf setzte und schließlich 46. wurde. Christoph Stephan haderte schon während des Rennens ratlos mit seinem Schießen und kam nach acht zusätzlichen Minuten nicht über Rang 95 hinaus.
Spannung bis fast zum Schluss
Schon früh war nach dem Zieleinlauf von Michael Greis mit Glücksnummer 13 klar, dass es aller Voraussicht nach ein Podestplatz werden würde. Dennoch musste der Wahl-Ruhpoldinger lange bangen, denn Alexander Os mit der hohen Nummer 79 mischte noch ganz vorn mit. Der Linksschütze aus Tromsö lag bis zum letzten Schießen auf Siegkurs, vergab die Sensation dann aber mit zwei Strafminuten. Der 32-jährige Deutsche gewann also seinen insgesamt zehnten Weltcup und zeigte sich nach seinem Rennen "super zufrieden". "Es waren gute Verhältnisse und ich hatte gute Ski", erklärte er, was bei den Bedingungen von 20 Zentimetern Neuschnee seit gestern und auch leichtem Schneetreiben während des Wettkampfes nicht unbedingt selbstverständlich war. Hinter Os belegte sein Landsmann Emil Svendsen nach ebenfalls zwei Schießfehlern den dritten Rang.
Ukrainer überraschend stark - auch Österreicher vorn dabei
Überraschend stark präsentierten sich im ersten Wettkampf des Winters die Ukrainer. Die Osteuropäer, die schon bei den Weltmeisterschaften ganz vorn mitgemischt hatten, bewiesen auch diesmal, dass ihnen die mit einem verlängerten Anstieg leicht modifizierten Strecken sehr zu liegen scheinen. Bester Ukrainer wurde der 24-jährige Serguei Sedved als starker Vierter nach nur einem Fehlschuss, seine Landsmänner Andriy Deryzemlya und Vyacheslav Derkach kamen als Sechster und Zehnter in die Wertung. Ein ebenfalls überzeugendes Ergebnis lieferten die Österreicher ab. Der Hochfilzner Daniel Mesotitsch wurde sehr guter Fünfter, Christoph Sumann kann nach seiner Lungenentzündung vor wenigen Wochen mit dem achten Rang auch sehr zufrieden sein. Der Norweger Halvard Hanevold, seit heute 39 Jahre alt, wurde Siebter.
Bjørndalen vergibt Topplatz am Schießstand
Ole Einar Bjørndalen war nach seinem hartnäckigen Magenvirus selbst alles andere als sicher gewesen, mit der Weltspitze mithalten zu können. Doch der Norweger schlug sich erstaunlich gut und markierte die sechstbeste Laufzeit. Am Ende kam der Perfektionist unfrieden mit seiner Schießleistung als 24. ins Ziel, nachdem er fünf Ziele stehenlassen hatte.
DSV: Zu viele Fehler - Graf läuft Form weit hinterher
Eine erstklassige Leistung am Schießstand zeigte der Thüringer Daniel Graf mit viermal Null. Dennoch kam er im Endklassement nicht über Position 23 hinaus, da er seit einem grippalen Infekt im Herbst seiner Form weit hinterherläuft. Im Gegensatz zu Graf haperte es bei seinen Kollegen meist am Schießen. Mit vier Fehlern belegte Michael Rösch als zweitbester DSV-Skijäger den 20. Rang. Alexander Wolf und Andi Birnbacher kamen als 27. und 31. unter die besten 40 und damit in die Weltcuppunkte. Der Ex-Langläufer Toni Lang und Christoph Stephan gingen leer aus. Lang vergab die wichtigen Weltcupzähler beim letzten Schießen, wo er Fehlschuss vier und fünf setzte und schließlich 46. wurde. Christoph Stephan haderte schon während des Rennens ratlos mit seinem Schießen und kam nach acht zusätzlichen Minuten nicht über Rang 95 hinaus.
Weiterführende Informationen:
| Ergebnis: Weltcup Östersund (SWE) Einzel Herren |
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