Biathlon-Weltcup Östersund 2009: Kleine und große Überraschungen
Nadine Gärtner am 08.12.2008 - 09:51 Uhr
Das erste Weltcup-Wochenende der Biathletinnen und Biathleten wurde zum Wochenende der kleinen und großen Überraschungen.
Schönstes Winterwetter
Schönstes Winterwetter erlebten die Aktiven am ersten Wochenende des Winters im mittelschwedischen Östersund. Auf gut präparierten, im Vergleich zum WM-Jahr leicht veränderten Strecken hatten sich die Sportler immer wieder durch frischen Schnee zu kämpfen. Insgesamt fielen am Weltcup-Wochenende mehr als 30cm Schnee und teils hatten die Sportler über bitterkalte Temperaturen zu klagen.
Deutsche mit Licht und Schatten
Insgesamt war es ein nicht ganz so strahlender Saisonauftakt für die Deutschen, wie viele Beobachter nach dem Vorjahr erwartet hatten. Doch immerhin gab es zwei Siege für den DSV zu bejubeln - ein Auftaktsieg von Michael Greis und ein Erfolg von Martina Beck sowie einige weitere Top-Resultate. Der Nesselwanger Michael Greis setzte gleich im ersten Wettkampf der noch jungen Saison die Bestmarke und machte damit den zehnten Weltcupsieg insgesamt klar. Zwar musste er lange bangen, denn der Norweger Alexander Os lag bis zum letzten Schießen auf Siegkurs, gewann dann jedoch vor Os und seinem Landsmann Emil Svendsen. Auch im Verfolgungsrennen am Sonntag wusste Michi Greis zu überzeugen, in dem er sich vom 14. auf den vierten Rang nach vorn kämpfte. Den deutschen Sieg bei den Damen ergatterte Martina Beck ebenfalls am Sonntag. Die Mittenwalderin ließ auf der Schlussrunde des Verfolgers die Russin Ekaterina Iourieva stehen und lief vor ihr und ihrer Teamgefährtin Svetlana Sleptsova zum Sieg. Außerdem zeigten sich Magdalena Neuner, Kati Wilhelm und Andrea Henkel in sehr guter Form, die vordere Platzierungen verbuchen konnten. Zudem fiel Christoph Stephan im Jagdrennen durch die schnellste Laufzeit auf, so dass er sich auf den starken siebten Rang vorarbeiten konnte.
Russische Herren und Frankreich schwach, Norwegen stark
Während die Damen mit Svetlana Sleptsova und Ekaterina Iourieva starke Leistungen erbrachten, mussten die russischen Herren mit lediglich einem achten und einem neunten Rang aus Östersund abreisen. Auffallend im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem die Laufschwäche, die bessere Platzierungen verhinderte. Mit Ausnahme von Simon Fourcade, der zumindest in Sprint und Verfolgung ganz vorn mitmischen konnte, enttäuschte das französische Team fast auf ganzer Linie. Von Vincent Defrasne war nichts zu sehen und auch Sandrine Bailly läuft ihrer Form weit hinterher. So war die 20-Jährige Marie Laure Brunet eindeutig beste französische Dame, die sich mit drei Top30-Ergebnissen sehr zufrieden zeigte. Sehr stark erwiesen sich dagegen die Norweger, die bei den Herren eindeutig stärkste Nation in Östersund waren. Schon im Einzel kamen mit Überraschungsmann Os und Emil Svendsen zwei Norweger auf das Podium, Sprintsieger Svendsen und Ole Einar Bjoerndalen waren sowohl in Sprint als auch in der Verfolgung immer ganz vorne dabei. Einen Ausreißer nach vorn schaffte am Samstag auch der junge Ronny Hafsas als Sechster. Auch die norwegischen Damen Tora Berger, die nach dem Wochenende Dritte im Gesamtweltcup ist, und Solveig Rogstad wussten mit Top-Platzierungen zu überzeugen.
Sieger aus Schweden, China und Polen
Neben den großen Nationen konnten mehr oder weniger überraschend auch Schwedens Helena Jonsson, Chunli Wang aus China und der Pole Tomasz Sikora am ersten Wochenende der Saison Siege einfahren. Zwar war es für Lokalmatadorin Helena Jonsson schon der zweite Erfolg insgesamt, doch dieser ist selbstverständlich vor Heimpublikum etwas ganz Besonderes. Außerdem ist auch ihr erster Erfolg kaum noch jemandem vor Augen, da er völlig in dem chaotischen letzten Rennen der Saison 2007 unterging, als drei Damen um den Gesamtweltcup kämpften. Einer Sensation kommt dagegen der Triumph der Chinesin Chunli Wang gleich, die bislang nie über die besten 13 hinauskam - ihre besten Ergebnisse fuhr sie jedoch auch meist in Östersund ein. Weniger überraschend kam dann der Verfolgungssieg von Tomasz Sikora. Der polnische Routinier erwies sich im Alter von fast 35 Jahren als erstaunlich laufschnell und hielt die Norweger Svendsen und Bjoerndalen auf genügend Distanz.
Schönstes Winterwetter
Schönstes Winterwetter erlebten die Aktiven am ersten Wochenende des Winters im mittelschwedischen Östersund. Auf gut präparierten, im Vergleich zum WM-Jahr leicht veränderten Strecken hatten sich die Sportler immer wieder durch frischen Schnee zu kämpfen. Insgesamt fielen am Weltcup-Wochenende mehr als 30cm Schnee und teils hatten die Sportler über bitterkalte Temperaturen zu klagen.
Deutsche mit Licht und Schatten
Insgesamt war es ein nicht ganz so strahlender Saisonauftakt für die Deutschen, wie viele Beobachter nach dem Vorjahr erwartet hatten. Doch immerhin gab es zwei Siege für den DSV zu bejubeln - ein Auftaktsieg von Michael Greis und ein Erfolg von Martina Beck sowie einige weitere Top-Resultate. Der Nesselwanger Michael Greis setzte gleich im ersten Wettkampf der noch jungen Saison die Bestmarke und machte damit den zehnten Weltcupsieg insgesamt klar. Zwar musste er lange bangen, denn der Norweger Alexander Os lag bis zum letzten Schießen auf Siegkurs, gewann dann jedoch vor Os und seinem Landsmann Emil Svendsen. Auch im Verfolgungsrennen am Sonntag wusste Michi Greis zu überzeugen, in dem er sich vom 14. auf den vierten Rang nach vorn kämpfte. Den deutschen Sieg bei den Damen ergatterte Martina Beck ebenfalls am Sonntag. Die Mittenwalderin ließ auf der Schlussrunde des Verfolgers die Russin Ekaterina Iourieva stehen und lief vor ihr und ihrer Teamgefährtin Svetlana Sleptsova zum Sieg. Außerdem zeigten sich Magdalena Neuner, Kati Wilhelm und Andrea Henkel in sehr guter Form, die vordere Platzierungen verbuchen konnten. Zudem fiel Christoph Stephan im Jagdrennen durch die schnellste Laufzeit auf, so dass er sich auf den starken siebten Rang vorarbeiten konnte.
Russische Herren und Frankreich schwach, Norwegen stark
Während die Damen mit Svetlana Sleptsova und Ekaterina Iourieva starke Leistungen erbrachten, mussten die russischen Herren mit lediglich einem achten und einem neunten Rang aus Östersund abreisen. Auffallend im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem die Laufschwäche, die bessere Platzierungen verhinderte. Mit Ausnahme von Simon Fourcade, der zumindest in Sprint und Verfolgung ganz vorn mitmischen konnte, enttäuschte das französische Team fast auf ganzer Linie. Von Vincent Defrasne war nichts zu sehen und auch Sandrine Bailly läuft ihrer Form weit hinterher. So war die 20-Jährige Marie Laure Brunet eindeutig beste französische Dame, die sich mit drei Top30-Ergebnissen sehr zufrieden zeigte. Sehr stark erwiesen sich dagegen die Norweger, die bei den Herren eindeutig stärkste Nation in Östersund waren. Schon im Einzel kamen mit Überraschungsmann Os und Emil Svendsen zwei Norweger auf das Podium, Sprintsieger Svendsen und Ole Einar Bjoerndalen waren sowohl in Sprint als auch in der Verfolgung immer ganz vorne dabei. Einen Ausreißer nach vorn schaffte am Samstag auch der junge Ronny Hafsas als Sechster. Auch die norwegischen Damen Tora Berger, die nach dem Wochenende Dritte im Gesamtweltcup ist, und Solveig Rogstad wussten mit Top-Platzierungen zu überzeugen.
Sieger aus Schweden, China und Polen
Neben den großen Nationen konnten mehr oder weniger überraschend auch Schwedens Helena Jonsson, Chunli Wang aus China und der Pole Tomasz Sikora am ersten Wochenende der Saison Siege einfahren. Zwar war es für Lokalmatadorin Helena Jonsson schon der zweite Erfolg insgesamt, doch dieser ist selbstverständlich vor Heimpublikum etwas ganz Besonderes. Außerdem ist auch ihr erster Erfolg kaum noch jemandem vor Augen, da er völlig in dem chaotischen letzten Rennen der Saison 2007 unterging, als drei Damen um den Gesamtweltcup kämpften. Einer Sensation kommt dagegen der Triumph der Chinesin Chunli Wang gleich, die bislang nie über die besten 13 hinauskam - ihre besten Ergebnisse fuhr sie jedoch auch meist in Östersund ein. Weniger überraschend kam dann der Verfolgungssieg von Tomasz Sikora. Der polnische Routinier erwies sich im Alter von fast 35 Jahren als erstaunlich laufschnell und hielt die Norweger Svendsen und Bjoerndalen auf genügend Distanz.
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