Klare Ziele: DSV-Damen peilen Podestplatz an
sid am 04.12.2008 - 09:22 Uhr
Zum Weltcup-Auftakt der neuen Saison im schwedischen Östersund erwarten die deutschen Läuferinnen um Titelverteidigerin Magdalena Neuner nicht weniger als einen Podestplatz.
Podestplatz ist Pflicht
In die winterliche Traumkulisse von Östersund passt die sorgenvolle Miene von Uwe Müssiggang eigentlich nicht. "Die hohe Luftfeuchtigkeit macht uns zu schaffen. Hoffentlich erkälten sich die Mädels nicht", meint der Bundestrainer vor dem Weltcup-Auftakt der Biathletinnen. Am noch nicht zugefrorenen Storsjön-See in Zentralschweden ist beim 15 Kilometer Lauf am heutigen Donnerstag für das sieggewohnte Team um Weltcup-Titelverteidigerin Magdalena Neuner ein Podestplatz Pflicht. Obwohl zahlreiche Blessuren die Vorbereitung störten.
"Wollen von Anfang an vorne mitmischen"
"Unser Anspruch ist in jedem Rennen der Stockerl-Platz. Dazu sind alle Mädchen in unserem Team in der Lage. Natürlich hoffe ich, dass wir gleich von Anfang an vorne mitmischen", formuliert der Coach die deutschen Ansprüche. Gleichzeitig aber warnt der Routinier: "Sollten sich Defizite zeigen, dann werden wir im Sinne des Saisonverlaufes Konsequenzen ziehen."
Blessuren störten die Vorbereitung
Für seine natürlich auf den Weltcup-Gesamtstand fokussierten Weltklasse-Läuferinnen ist das fast eine Drohung. Freiwillig mag da niemand seinen Platz zugunsten langfristiger Erfolge kurzfristig räumen. Dabei fiel in Magdalena Neuner (Wallgau/Darmpilz und Infektion), Andrea Henkel (Großbreitenbach/Daumen gebrochen), Martina Beck (vormals Glagow/Mittenwald), Sabrina Buchholz (Oberhof/beide Erkältung) sowie Kathrin Hitzer (Gosheim/hartnäckige Fußverletzung) nahezu die komplette Truppe in der Vorbereitung mehr oder weniger lange aus.
Preußler vertritt Hauswald
Die im September zur dreifachen deutschen Meisterin gekürte Simone Hauswald (vormals Denkinger/Gosheim) muss Östersund wegen Achillessehnen-Problemen ganz auslassen und wird von der zweimaligen Junioren-Weltmeisterin Anne Preußler (Altenberg) vertreten.
Kati Wilhelm Top-Favoritin auf Podestplatz
Als Top-Kandidatin für den Podestplatz beim Auftakt sieht der Coach deshalb Sprint-Olympiasiegerin Kati Wilhelm (Zella-Mehlis). Die mittlerweile 32-Jährige kam gut über die Vorbereitungszeit und sprüht nach einem für sie trotz Weltcup-Gesamtplatz vier nicht optimal verlaufenen letzten Winter vor Tatendrang. Sie stellte Lauftechnik und Schießrhythmus um, versucht ähnlich wie Szene-Vorbild Ole Einar Björndalen schnell den ersten Schuss ins Ziel zu bringen und holte sich Rat bei Norwegens Trainer-Fuchs Odd Lirhus.
Kati macht stabilen Eindruck
"Mein Aufbau ist nicht darauf ausgerichtet, dass ich erst zur WM in Form komme, sondern hoffentlich den ganzen Winter hindurch im Gesamtweltcup ein Wörtchen mitreden kann", meint Wilhelm. "Die Kati hat zuletzt einen sehr stabilen Eindruck hinterlassen", erkennt auch Müssiggang an. "Deswegen sehe ich aber trotzdem keinen größeren Druck auf ihr. Die anderen wollen doch auch alle vorne ankommen."
Podestplatz ist Pflicht
In die winterliche Traumkulisse von Östersund passt die sorgenvolle Miene von Uwe Müssiggang eigentlich nicht. "Die hohe Luftfeuchtigkeit macht uns zu schaffen. Hoffentlich erkälten sich die Mädels nicht", meint der Bundestrainer vor dem Weltcup-Auftakt der Biathletinnen. Am noch nicht zugefrorenen Storsjön-See in Zentralschweden ist beim 15 Kilometer Lauf am heutigen Donnerstag für das sieggewohnte Team um Weltcup-Titelverteidigerin Magdalena Neuner ein Podestplatz Pflicht. Obwohl zahlreiche Blessuren die Vorbereitung störten.
"Wollen von Anfang an vorne mitmischen"
"Unser Anspruch ist in jedem Rennen der Stockerl-Platz. Dazu sind alle Mädchen in unserem Team in der Lage. Natürlich hoffe ich, dass wir gleich von Anfang an vorne mitmischen", formuliert der Coach die deutschen Ansprüche. Gleichzeitig aber warnt der Routinier: "Sollten sich Defizite zeigen, dann werden wir im Sinne des Saisonverlaufes Konsequenzen ziehen."
Blessuren störten die Vorbereitung
Für seine natürlich auf den Weltcup-Gesamtstand fokussierten Weltklasse-Läuferinnen ist das fast eine Drohung. Freiwillig mag da niemand seinen Platz zugunsten langfristiger Erfolge kurzfristig räumen. Dabei fiel in Magdalena Neuner (Wallgau/Darmpilz und Infektion), Andrea Henkel (Großbreitenbach/Daumen gebrochen), Martina Beck (vormals Glagow/Mittenwald), Sabrina Buchholz (Oberhof/beide Erkältung) sowie Kathrin Hitzer (Gosheim/hartnäckige Fußverletzung) nahezu die komplette Truppe in der Vorbereitung mehr oder weniger lange aus.
Preußler vertritt Hauswald
Die im September zur dreifachen deutschen Meisterin gekürte Simone Hauswald (vormals Denkinger/Gosheim) muss Östersund wegen Achillessehnen-Problemen ganz auslassen und wird von der zweimaligen Junioren-Weltmeisterin Anne Preußler (Altenberg) vertreten.
Kati Wilhelm Top-Favoritin auf Podestplatz
Als Top-Kandidatin für den Podestplatz beim Auftakt sieht der Coach deshalb Sprint-Olympiasiegerin Kati Wilhelm (Zella-Mehlis). Die mittlerweile 32-Jährige kam gut über die Vorbereitungszeit und sprüht nach einem für sie trotz Weltcup-Gesamtplatz vier nicht optimal verlaufenen letzten Winter vor Tatendrang. Sie stellte Lauftechnik und Schießrhythmus um, versucht ähnlich wie Szene-Vorbild Ole Einar Björndalen schnell den ersten Schuss ins Ziel zu bringen und holte sich Rat bei Norwegens Trainer-Fuchs Odd Lirhus.
Kati macht stabilen Eindruck
"Mein Aufbau ist nicht darauf ausgerichtet, dass ich erst zur WM in Form komme, sondern hoffentlich den ganzen Winter hindurch im Gesamtweltcup ein Wörtchen mitreden kann", meint Wilhelm. "Die Kati hat zuletzt einen sehr stabilen Eindruck hinterlassen", erkennt auch Müssiggang an. "Deswegen sehe ich aber trotzdem keinen größeren Druck auf ihr. Die anderen wollen doch auch alle vorne ankommen."
Fotoserie: Klare Ziele: DSV-Damen peilen Podestplatz an
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