Die bisherigen drei Weltcups sind trotz Schneeproblemen erfolgreich über die Bühne gebracht worden und die Athleten gehen in ihre wohlverdiente Weihnachtspause. Daher ist jetzt Gelegenheit für einen Blick auf die Schießleistungen der Biathletinnen und Biathleten in den vergangenen drei Wochen.
Bei den Damen fallen die Dritte im Einzel von Hochfilzen, die Ukrainerin Oksana Khvostenko, sowie die Chinesin Xianying Liu als sehr sichere Schützinnen auf. Bei beiden fanden 89% der Schüsse ihr Ziel. Auch die ehemalige Sportschützin Michela Ponza zeigte sich in den bisherigen Rennen gewohnt treffsicher, ebenso wie die Gesamtweltcupführende Andrea Henkel, die sich damit am Schießstand im Vergleich zur Vorsaison deutlich verbessern konnte. Im Gegensatz dazu verfehlte die 19-jährige Magdalena Neuner prozentual gesehen deutlich mehr Scheiben als bei ihren vereinzelten Einsätzen im Olympiawinter. Sie weist aktuell durchschnittlich Schießergebnisse mit 70% Trefferquote auf, das sind 8% weniger als 2005/2006. Insgesamt fallen, mit Ausnahme von Yuxia Hou, die nach wie vor fast jede zweite Scheibe verfehlt, vor allem die Chinesinnen durch extreme Verbesserungen auf. Das dürfte sicherlich an der Arbeit des neuen Cheftrainers der Chinesen, des Altenbergers Klaus Siebert, liegen.
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Bei den Herren hebt sich eine Nation am Schießstand besonders ab - die Russen. Gerade Ivan Tcherezov hat seine ohnehin gute Schießleistung in diesem Winter noch einmal deutlich auf sagenhafte 95% Trefferquote in die Höhe schrauben können. Ähnlich gut schießen derzeit nur der Ukrainer Olexander Bilanenko und Dmitri Iarochenko, der im Winter 2005/2006 nur sporadische Einsätze bekam, seine Trefferquote aber von 80% auf 92% steigern konnte. Nach wie vor ist Ricco Gross der treffsicherste Deutsche mit nur acht verfehlten Zielen in diesem Winter.