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Weltcup Oberhof: Tchoudov gewinnt Sprint, DSV-Herren mit Top-Teamleistung

Mario Felgenhauer am 10.01.2009 - 18:50 Uhr
Maxim Tchoudov hat das Sprintrennen beim Biathlon-Weltcup in Oberhof gewonnen. Michael Rösch durfte als Zweiter ebenfalls auf das Podest steigen, während Neuling Arnd Peiffer ein weiteres Ausrufezeichen setzte.

Tchoudov deutlicher Sieger
12,5 Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Michael Rösch hatte Maxim Tchoudov im Ziel des zehn Kilometer Sprints der Herren in Oberhof. Fehlerfreies Schießen und eine gute Laufleistung gaben am heutigen Tag den Ausschlag für den Russen. Hinter Rösch konnte sich der Pole Tomasz Sikora mit einem Fehler im liegenden Anschlag Rang drei sichern. Fehlerfrei blieb der Tscheche Michal Slesinger, der als Vierter einen Achtungserfolg erzielen konnte.

Vier Deutsche unter den besten Sieben
Ein sehr gutes Mannschaftsergebnis lieferten die DSV-Starter ab. Neben dem lange führenden Rösch konnten sich Christoph Stephan, Andi Birnbacher und Arnd Peiffer sehr gut in Szene setzen. Stephan war erst kurzfristig für den mit Kniebeschwerden pausierenden Michael Greis ins Team gerutscht und belegte nach furiosem Start am Ende mit nur einem Fehler Rang fünf. Andi Birnbacher konnte mit dem gleichen Schießergebnis auf Platz sechs laufen. Die eigentliche Sensation stellte jedoch Weltcup-Neuling Arnd Peiffer dar. Nach der gelungenen Generalprobe mit der deutschen Staffel am Donnerstag blieb der Harzer erneut gelassen und schaffte mit nur einem Fehler sowie Platz sieben die direkte WM-Qualifikation. Toni Lang und Daniel Böhm kamen am Ende auf die Ränge 23 und 30, Alexander Wolf musste sich nach vier schießfehlern mit Rang 62 begnügen.

Österreicher stark, Norweger schießschwach
Auch die ÖSV-Athleten konnten sich über ein geschlossenes Ergebnis freuen. Tobias Eberhard wurde Zehnter, Dominik Landertinger, Fritz Pinter und Simon Eder belegten die Plätze 14 bis 16. Einzig Christoph Sumann dürfte trotz null Schießfehlern aber nur dem 40. Gesamtrang nicht zufrieden gewesen sein. Dies wird wohl auch für die Norweger gelten, die alles in allem zu oft in die Strafrunde abbiegen mussten. Während sich Ronny Hafsas nach drei Fehlern dank guter Laufleistung noch auf Rang neun rettete, mussten sich Ole Einar Bjoerndalen und Emil Hegle Svendsen mit dem gleichen Schießergebnis mit Rang 24 und 25 zufrieden geben.
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