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Kaisa Varis

Kaisa Varis

Svetlana Sleptsova

Svetlana Sleptsova

Helena Jonsson

Wilhelm / Buchholz

Andrea Henkel

Solveig Rogstad

Ex-Langläuferin Kaisa Varis feiert ersten Sieg im Biathlon-Weltcup

Nadine Gärtner am 11.01.2008 - 16:03 Uhr

Die Finnin Kaisa Varis gewann dank fehlerloser Schießleistung ihr erstes Weltcuprennen im Sprint von Ruhpolding vor Svetlana Sleptsova und Helena Jonsson. Kati Wilhelm wurde gute Vierte.

Kaisa Varis Überraschungssiegerin
Eine Siegerin, die wohl jeden überrascht: Kaisa Varis. Kaum jemand hatte noch am ersten Weltcupsieg der 21-jährigen Russin Svetlana Sletsova gezweifelt, doch dann kam Kaisa Varis, die erst im Sommer 2006 zum Biathlon wechselte und meist mit großen Problemen gerade im Stehendschießen zu kämpfen hat. Heute lief alles perfekt für die 32-jährige ehemalige Langläuferin, die in der Vergangenheit bereits eine zweijährige Dopingsperre abzusitzen hatte. Sie schoss absolut fehlerfrei und entriss der mehrfachen Junioren-Weltmeisterin Svetlana Sleptsova noch ihren ersten Sieg. Dritte wurde die Schwedin Helena Jonsson, die sich in diesem Winter durch große Konstanz auf hohem Niveau auszeichnet.

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Kati Wilhelm als Vierte beste Deutsche
Beste Deutsche wurde die Steinbach-Hallenbergerin Kati Wilhelm, die nach wie vor auf ihren ersten Saisonerfolg wartet. Sie erreichte das Ziel mit der viertschnellsten Zeit vor der Newcomerin aus dem norwegischen Team, Solveig Rogstad, die sogar eine Strafrunde zu absolvieren hatte. Sabrina Buchholz wurde nach fehlerloser Schießleistung Siebte und konnte damit erneut ihre Ambitionen auf einen Start bei den Weltmeisterschaften untermauern. Nur wenige Sekunden nach ihr erreichte Andrea Henkel mit zwei Fehlschüssen als Neunte das Ziel, die fehlerlos schießende Martina Glagow wurde Elfte vor Magdalena Neuner mit drei Schießfehlern. Simone Denkinger zeigte als 16. ein gutes Rennen, sie musste einmal in den Strafgarten. Zweimal mehr hatte Kathrin Hitzer zu kreiseln, die durch diese drei Fehlschüsse stehend ihre Podestambitionen vergab. Die österreichische Juniorin Iris Waldhuber konnte sich als 59. knapp für den Verfolgungswettkampf qualifizieren, Schweizerin Selina Gasparin scheiterte als 62.


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