Deutschlands Quartett vorn: Damen holen ersten Saisonsieg
Nadine Gärtner am 14.01.2009 - 19:56 Uhr
Mit einer souveränen Leistung vor allem am Schießstand haben sich die deutschen Biathlon-Damen den ersten Staffel-Erfolg der Saison gesichert. Sie verwiesen die Seriensiegerinnen aus Russland auf den zweiten Rang.
Nur fünf Nachlader
Mit einer sehr guten Leistung am Schießstand legte die deutsche Mannschaft den Grundstock zum ersten Staffelerfolg des Winters. Zwar schossen die Konkurrentinnen genauso gut, doch dank der zudem starken Laufleistung liefen Uwe Müßiggangs Damen von Beginn an vorn weg. "Endlich haben sie das gezeigt, was sie wirklich können, die Nerven behalten, agressiv geschossen und das, was sie im Training machen, auch im Wettkampf gezeigt", freute sich der Bundestrainer. Als Zweite lief der russische Vierer mit Medvedtseva, Boulygina, Zaitseva und Akhatova mit 37 Sekunden Rückstand ins Ziel, hier wurden die Besten Ekaterina Iourieva und Svetlana Sleptsova auf eigenen Wunsch geschont.
Überraschend starke Schwedinnen auf dem Podest
Dass bei den Weltmeisterschaften auch mit Schweden zu rechnen sein könnte, bewiesen die Damen aus Skandinavien am heutigen Tag. Sofia Domeij, die auf der ersten Position besser zurecht kam als zuletzt als Schlussläuferin, ebnete mit tadelloser Schießleistung den Weg nach vorn. "Ich musste etwas ändern und so habe ich mir eine neue Taktik ausgedacht und Domeij als sehr gute Läuferin auf 1 gesetzt. Sie hat ihre Aufgabe sehr gut gelöst und da wusste ich, dass wir heute vorn mitmischen. Ich bin sehr glücklich, dass wir das aus eigener Kraft geschafft haben und der Rückstand auf die beiden weltbesten Staffeln so gering ist", konstantierte der Ruhpoldinger Trainer der Schwedinnen wegen eines Rückstandes von unter einer Minute. Mit diesem Podestplatz vor eigenem Publikum ging für Pichler ein lang gehegter Traum in Erfüllung.
Norwegen und Frankreich geschlagen
Während die weiteren Plätze hinter dem Podest an die jubelnden Chinesinnen und die Ukraine, die ohne Oksana Khvostenko antraten, ging, mussten die mitfavorisierten Französinnen und Norwegerinnen viele Federn am Schießstand lassen. Frankreich fiel schon durch die sonst so sichere 20-jährige Startläuferin Marie Laure Brunet zurück, die eine Strafrunde schoss, und musste durch Pauline Macabies später eine weitere hinnehmen. So konnte Schlussläuferin Sandrine Bailly, die nach ihrer Pause ins Team zurückkehrte, nur als Siebte die Ziellinie überfahren. Nur wenige Sekunden zuvor überquerte die Norwegerin Tora Berger die Linie, die eine sensationelle Aufholjagd hinlegte. Schon zu Beginn waren die ebenfalls ersatzgeschwächten Norwegerinnen (ohne Rogstad und Bonnevie-Svendsen) weit in Rückstand geraten, da Anne Ingstadbjoerg auf der Strecke sehr viel Zeit einbüßte - zwei Strafrunden von Liv Kjersti Eikeland taten ihr Übriges, um die Norwegerinnen weit zurückzuwerfen. So war der sechste Rang letztendlich schon als Erfolg zu verbuchen.
"Konnten es den Russinnen heute zeigen!"
Dass es die Ruhpoldinger Strecken in sich haben mit zwei schweren Anstiegen auf der zweiten Hälfte der Runde, haben alle Damen wieder zu spüren bekommen. Gerade die weiter "verschärfte" Wand mit 33% Steigung stellte auch Andrea Henkel vor Probleme: "Ich hatte schon Probleme, die Berge hochzukommen. Mir taten die Beine so weh, aber der Kaisa Mäkäräinen erging es auch nicht anders", erzählte die Thüringerin nach dem Rennen. Und auch beim Schießen war die Großbreitenbacherin zunächst etwas verunsichert: "Ich habe liegend in die eine Richtung gedreht, dann zurück und dann doch geschossen." Aber sie traf und brachte das deutsche Team auf die Siegerstraße, weswegen sich das deutsche Quartett verständlicherweise sehr zufrieden mit dem Rennen zeigte. "Wir haben heute unsere ganze Qualität gezeigt, besser ging es gar nicht. Wir konnten es den Russinnen heute zeigen!", freute sich auch Kathrin Hitzer, die nach Problemen in der Vorbereitung laut eigenen Angaben mittlerweile läuferisch bei 82% steht. "Meine Form passt immer besser und die Schuhe auch. Bis zur WM ist auch noch etwas Zeit", ist die Wahl-Ruhpoldingerin zuversichtlich.
Nur fünf Nachlader
Mit einer sehr guten Leistung am Schießstand legte die deutsche Mannschaft den Grundstock zum ersten Staffelerfolg des Winters. Zwar schossen die Konkurrentinnen genauso gut, doch dank der zudem starken Laufleistung liefen Uwe Müßiggangs Damen von Beginn an vorn weg. "Endlich haben sie das gezeigt, was sie wirklich können, die Nerven behalten, agressiv geschossen und das, was sie im Training machen, auch im Wettkampf gezeigt", freute sich der Bundestrainer. Als Zweite lief der russische Vierer mit Medvedtseva, Boulygina, Zaitseva und Akhatova mit 37 Sekunden Rückstand ins Ziel, hier wurden die Besten Ekaterina Iourieva und Svetlana Sleptsova auf eigenen Wunsch geschont.
Überraschend starke Schwedinnen auf dem Podest
Dass bei den Weltmeisterschaften auch mit Schweden zu rechnen sein könnte, bewiesen die Damen aus Skandinavien am heutigen Tag. Sofia Domeij, die auf der ersten Position besser zurecht kam als zuletzt als Schlussläuferin, ebnete mit tadelloser Schießleistung den Weg nach vorn. "Ich musste etwas ändern und so habe ich mir eine neue Taktik ausgedacht und Domeij als sehr gute Läuferin auf 1 gesetzt. Sie hat ihre Aufgabe sehr gut gelöst und da wusste ich, dass wir heute vorn mitmischen. Ich bin sehr glücklich, dass wir das aus eigener Kraft geschafft haben und der Rückstand auf die beiden weltbesten Staffeln so gering ist", konstantierte der Ruhpoldinger Trainer der Schwedinnen wegen eines Rückstandes von unter einer Minute. Mit diesem Podestplatz vor eigenem Publikum ging für Pichler ein lang gehegter Traum in Erfüllung.
Norwegen und Frankreich geschlagen
Während die weiteren Plätze hinter dem Podest an die jubelnden Chinesinnen und die Ukraine, die ohne Oksana Khvostenko antraten, ging, mussten die mitfavorisierten Französinnen und Norwegerinnen viele Federn am Schießstand lassen. Frankreich fiel schon durch die sonst so sichere 20-jährige Startläuferin Marie Laure Brunet zurück, die eine Strafrunde schoss, und musste durch Pauline Macabies später eine weitere hinnehmen. So konnte Schlussläuferin Sandrine Bailly, die nach ihrer Pause ins Team zurückkehrte, nur als Siebte die Ziellinie überfahren. Nur wenige Sekunden zuvor überquerte die Norwegerin Tora Berger die Linie, die eine sensationelle Aufholjagd hinlegte. Schon zu Beginn waren die ebenfalls ersatzgeschwächten Norwegerinnen (ohne Rogstad und Bonnevie-Svendsen) weit in Rückstand geraten, da Anne Ingstadbjoerg auf der Strecke sehr viel Zeit einbüßte - zwei Strafrunden von Liv Kjersti Eikeland taten ihr Übriges, um die Norwegerinnen weit zurückzuwerfen. So war der sechste Rang letztendlich schon als Erfolg zu verbuchen.
"Konnten es den Russinnen heute zeigen!"
Dass es die Ruhpoldinger Strecken in sich haben mit zwei schweren Anstiegen auf der zweiten Hälfte der Runde, haben alle Damen wieder zu spüren bekommen. Gerade die weiter "verschärfte" Wand mit 33% Steigung stellte auch Andrea Henkel vor Probleme: "Ich hatte schon Probleme, die Berge hochzukommen. Mir taten die Beine so weh, aber der Kaisa Mäkäräinen erging es auch nicht anders", erzählte die Thüringerin nach dem Rennen. Und auch beim Schießen war die Großbreitenbacherin zunächst etwas verunsichert: "Ich habe liegend in die eine Richtung gedreht, dann zurück und dann doch geschossen." Aber sie traf und brachte das deutsche Team auf die Siegerstraße, weswegen sich das deutsche Quartett verständlicherweise sehr zufrieden mit dem Rennen zeigte. "Wir haben heute unsere ganze Qualität gezeigt, besser ging es gar nicht. Wir konnten es den Russinnen heute zeigen!", freute sich auch Kathrin Hitzer, die nach Problemen in der Vorbereitung laut eigenen Angaben mittlerweile läuferisch bei 82% steht. "Meine Form passt immer besser und die Schuhe auch. Bis zur WM ist auch noch etwas Zeit", ist die Wahl-Ruhpoldingerin zuversichtlich.
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