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Deutsches Team ohne Überraschungen: Preussler ersetzt Buchholz

DSV-Pressestelle/Biathlon2b am 16.12.2008 - 12:56 Uhr
In der Mannschaft der Deutschen für das zweite Gastspiel im österreichischen Hochfilzen gibt es erwartungsgemäß keine Überraschungen. Wie geplant ersetzt Anne Preussler Sabrina Buchholz.

Preussler wieder dabei
Anne Preußler (SSV Altenberg) kehrt nach ihrem kurzen Gastspiel beim IBU-Cup in Obertilliach wie verabredet in den Weltcup zurück. Sie übernimmt den Startplatz von Sabrina Buchholz (WSV Oberhof 05), die nun ihrerseits in dieser Woche beim IBU-Cup im Martell-Tal teilnimmt. Bis zum Jahreswechsel will Bundestrainer Uwe Müssiggang sowohl Hauswald, als auch Preußler und Buchholz jeweils vier Startmöglichkeiten im Weltcup geben.

Herren-Team wie gewohnt
Bundestrainer Frank Ullrich kann in der zweiten Woche in Hochfilzen auf sein bewährtes Weltcup-Personal vertrauen. Michael Greis nutzte den Sonntag und Montag, um sich noch einmal intensiv wegen seiner Rückenprobleme behandeln zu lassen. Auch Andi Birnbacher und Kathrin Hitzer machten zwei Tage "Heimaturlaub" ehe sie am Dienstag wieder nach Hochfilzen fuhren. Kati Wilhelm nutzte die freien Tage, um zum Studium nach Ansbach zu reisen.

Das DSV-Aufgebot:
Martina Beck (SC Mittenwald)
Simone Hauswald (SC Gosheim)
Andrea Henkel (SV Großbreitenbach)
Kathrin Hitzer (SC Gosheim)
Magdalena Neuner (SC Wallgau)
Anne Preußler (SSV Altenberg)
Kati Wilhelm (SCM Zella-Mehlis)

Andreas Birnbacher (SC Schleching)
Michael Greis (SK Nesselwang)
Daniel Graf (SC Eintracht Frankenhain)
Toni Lang (TV Hauzenberg)
Michael Rösch (SV Altenberg)
Christoph Stephan (WSV Oberhof 05)
Alexander Wolf (WSV Oberhof 05)


Bundestrainer Frank Ullrich:
"In der ersten Hochfilzen-Woche haben wir teilweise sehr gute Leistungen gesehen. Andererseits gab es aber auch ein paar Punkte, die noch nicht ganz unseren Vorstellungen entsprochen haben. Es gibt also noch einiges zu tun. Man hat ja gesehen, wie eng die Spitze wieder zusammen ist. Da sind es oftmals die vermeintlichen Kleinigkeiten, auf die es ankommt. Alles in allem sind wir aber sicher auf einem vernünftigen Weg. Und ich denke, nach den harten Rennen sind weder Athleten noch Betreuer darüber traurig, dass wir eine weitere Woche in Österreich bleiben. Auf uns wartet in diesem Jahr ja noch genug Reisestress."

Alexander Wolf:
"Ich denke, in den ersten zwei Weltcupwochen habe ich mir eine solide Basis geschaffen. Wenn ich jetzt im Laufen noch ein bisschen was draufpacke und im Schießen den einen oder anderen Fehler vermeide, dann sollte ich langsam in dem Bereich sein, wo ich hin wollte. Nach den drei harten Wettkampftagen in Hochfilzen habe ich am Montag erst einmal einen Ruhetag eingelegt, um mich dann wieder ausgeruht und ganz normal auf die letzten drei Rennen in diesem Jahr vorzubereiten. Ein klein wenig finde ich es natürlich schon schade, dass wir in diesem Jahr nicht in Pokljuka sind. Denn dort habe ich eigentlich immer ganz gute Ergebnisse gehabt und ja auch schon einmal gewonnen. Andererseits gibt es aber auch keinen Grund, der gegen eine zweite Woche in Hochfilzen spricht. Die Ergebnisse waren für mich ja nicht so schlecht. Ich brauche also keinen Tapetenwechsel. Eines hoffe ich aber schon: Dass wir nächsten Sonntag, an meinem Geburtstag, in der Staffel ein paar Plätze weiter vorne ins Ziel kommen als letzte Woche."
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