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Russinnen dominieren Damenrennen: Neuner und Hitzer in den Top Ten

Biathlon2b Redaktion am 20.12.2008 - 15:59 Uhr
Auch der Sprint der Damen wurde zur Schneeschlacht, bei der besonders die Russinnen überzeugen konnten. Mit sehr guten Schießleistungen sicherten sich Svetlana Sleptsova, Ekaterina Iourieva und Albina Akhatova Platz eins, zwei und fünf. Vita Semerenko freute sich mit gutem Lauf- und Schießergebnis über Rang drei, gleichzeitig den ersten Podestplatz ihrer Karriere.

Spannung auf der letzten Runde
Besonders spannend wurde es nach dem zweiten Schießen. Nachdem Vita Semerenko (UKR) mit Startnummer 39 vom Schießstand aufgebrochen war, lagen die ersten drei Damen innerhalb von fünf Sekunden, allen voran die Russin Ekaterina Iourieva, deren Zeit aber von Sleptsova auf der letzten Runde überflügelt werden konnte - und das trotz Strafrunde. Zuvor hatte bereits Albina Akhatova eine Marke gesetzt. Bei Null Fehlern fiel sie aber am Ende noch auf den fünften Platz zurück. Anna Boulygina auf Rang zehn komplettierte das großartige Mannschaftsergebnis, was die Russinnen natürlich zu Top-Favoritinnen auf den morgigen Staffelsieg macht.

Viele Nationen in den Top Ten vertreten
Abgesehen von der Dominanz der Russinnen mischten sich viele Nationen unter die besten Zehn. Weltcup-Auftaktsiegerein Helena Jonsson aus Schweden zeigte mit Rang vier erneut auf. Finnin Kaisa Mäkäräinen überraschte als Sechste. Anna Carin Olofsson-Zidek, die die zweitschnellste Laufzeit hinter Sleptsova auf die Strecke legte, musste zwar zweimal kreiseln, jedoch schaffte sie trotzdem den Sprung auf Rang neun.

Zimmerkolleginnen in den Top Ten
Beste der ersten Startgruppe, die im Schneefall den Weg ebnen musste, war Magdalena Neuner. Sie verfehlte nur eine Scheibe und zeigte ein weiteres Mal, dass sie im Schießen an Sicherheit gewonnen hat. Auch auf der Strecke kam sie nach ihrem Trainingsrückstand immer besser in Schwung und unterstrich diese Steigerung als beste Deutsche mit Platz sieben. Zimmerkollegin Kathrin Hitzer freute sich ebenfalls über ihre ansteigenede Formkurve, die ihr zu einem Null-Fehler-Schießergebnis und Platz acht verhalf.

Fehlschüsse verhindern bessere DSV-Resultate
Abgesehen von Martina Beck, die mit einem Fehler 14. wurde, verlief der Sprint für die DSV-Damen weniger erfreulich. Simone Hauswald verpasste die Scheiben gleich viermal und wurde nur 50., Andrea Henkel leistete sich gar fünf Fehlschüsse und kam über den 58. Rang nicht hinaus. Zwischen den beiden reihte sich die junge Anne Preussler mit zwei Fehlern auf Position 53 ein. Kati Wilhelm war zunächst für den Sprint gemeldet, wollte jedoch der immer noch störenden Halsschmerzen kein unnötiges Risiko eingehen und verzichtete abermals auf einen Start.
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