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Überragender Staffelsieg für Österreich: DSV-Vierer knapp am Podest vorbei

Biathlon2b Redaktion am 21.12.2008 - 13:03 Uhr
Vor heimischem Publikum hat das österreichische Quartett die letzte Biathlon-Staffel des Jahres in beeindruckender Manier gewonnen. Das deutsche Team musste außerdem den Schweden und Franzosen in Hochfilzen den Vortritt lassen und verpasste den Sprung auf das Podium als Vierter knapp.

Österreicher in Topform
Die österreichischen Biathleten Daniel Mesotitsch, Fritz Pinter, Tobias Eberhard und Christoph Sumann präsentieren sich derzeit in der Form ihres Lebens. Mit durchweg guten Schießleistungen und einer beeindruckenden läuferischen Vorstellung sicherte sich das Team in heimischen Gefilden den Sieg in der Staffel über 4 x 7,5 Kilometer. Nachdem Tobias Eberhard die Mannschaft mit zwei tadellosen Schießeinlagen in Führung gebracht hatte, lief Schlussläufer Christoph Sumann das Rennen locker nach Hause. Erst 1:11 Minuten später überquerten die Schweden, die in der Besetzung Magnus Jonsson, Mattias Nilsson Jr., Björn Ferry und Carl Johan Bergman antraten, die Ziellinie als Zweite. Für Frankreich rettete Simon Fourcade bei durchgängigem Schneeregen den dritten Rang ins Ziel.

Geburtstagskind mit Pech am Schießstand
Mit 1:18 Minuten Rückstand auf die Sieger belegte das deutsche Team den vierten Rang. Michael Rösch und Christoph Stephan konnten mit jeweils zwei Nachladern zunächst gut mithalten. Weniger Glück hatte der dritte DSV-Läufer Alexander Wolf, der heute seinen 30. Geburtstag feiert. Der Thüringer verfehlte im Stehendanschlag zwei Scheiben und musste 300 Meter extra laufen. Michael Greis holte zwar mit zwei tadellosen Schießübungen wieder auf, konnte den laufstarken Schlussläufern aus Schweden und Frankreich aber keine Paroli bieten. Hinter dem deutschen Team erreichten die Russen und die Ukrainer als Fünfte und Sechste das Ziel.

Norwegen nur auf Rang sieben
Trotz der Abwesenheit von Überflieger Emil Hegle Svendsen und Ole Einar Bjoerndalen hatten sich die Norweger Chancen auf eine vordere Platzierung ausgerechnet. Mit Rang sieben blieben die Skandinavier jedoch weit hinter ihren Erwartungen zurück. Alexander Os, Halvard Hanevold, Lars Berger und Hans Martin Gjedrem vergaben mit insgesamt zwei Strafrunden und 14 Nachladern jegliche Möglichkeit auf ein Top-Resultat.
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