Zum Saisonfinale am heimischen Holmenkollen stehen sowohl Frode Andresen als auch Lars Berger nach einem Ausflug zum Langlauf wieder im Aufgebot, Hans Martin Gjedrem muss dafür aus der Mannschaft weichen.
Gjedrem bei Heimrennen nicht dabei
Als Strafrundenkönige und schnelle Läufer sind sie bekannt: Nach einem Ausflug am vergangenen Wochenende zum tradionellen 50km-Rennen der Skilangläufer am Holmenkollen stehen sowohl Frode Andresen als auch Lars Berger nun wieder im Aufgebot ihres Landes zum letzten Biathlon-Weltcup des Winters. Andresen, der seinen Winter aufgrund ständiger Rückenschmerzen eigentlich schon hatte beenden wollen, überzeugte am Samstag als Achter und bester Norweger und zählt als Belohnung nun auch noch einmal zum neunköpfigen Aufgebot der Biathleten. Auch Lars Berger, der im Langlauf den 35. Rang belegte, wurde von Trainer Alf Koksvik für die letzten Biathlon-Rennen nominiert. Nicht im Team ist bei den Heimrennen dagegen der 27-jährige Vize-Europameister Hans Martin Gjedrem, der als bestes Ergebnis in Khanty Mansiysk einen 16. Rang erreichte.
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Erster Weltcup für Elise Ringen
18 Jahre jung ist die schnelle Norwegerin - nun steht für Elise Ringen der erste Weltcup-Einsatz kurz bevor. Das Lauftalent überzeugte in diesem Winter in erster Linie immer wieder in der Loipe, beim Schießen - vor allem stehend - hapert es meist noch gewaltig. Schnell wurde die junge Dame aus Meråker möglichst nah an die Weltcupebene herangeführt, nachdem sie bei der Junioren-WM zunächst noch in der Jugend, später dann bei den Juniorinnen und bei der Europameisterschaft sogar schon bei den Damen an den Start ging. Für Oslo nominierte Koksvik nach zuletzt starken Leistungen bei den norwegischen Junioren-Meisterschaften für den Weltcup, wo sie sich läuferisch gegen Konkurrentinnen wie Magdalena Neuner beweisen soll.