Der Russe Ivan Tcherezov hat das Verfolgungsrennen im Rahmen des letzten Biathlon-Weltcups dieser Saison gewonnen. Nach 12,5 Kilometern setzte sich der 27-Jährige am Holmenkollen in Oslo gegen die gesamte Konkurrenz durch. Fritz Pinter und Emil Hegle Svendsen komplettierten das Podium.
Pinter in Topform
Mit insgesamt nur zwei Fehlern hat der Russe Ivan Tcherezov das Jagdrennen am Holmenkollen für sich entschieden. Der Staffelweltmeister von 2007 überquerte 22,1 Sekunden vor dem Österreicher Fritz Pinter die Ziellinie und sorgte somit für den zweiten russischen Sieg am heutigen Samstag. Pinter drehte insgesamt drei Strafrunden und zeigte sich in der Loipe von seiner besten Seite. Die Bedingungen waren erneut schwer. Aufgrund der frühlingshaften Temperaturen und der Sonneneinstrahlung weichte der Schnee weiter auf und wurde immer langsamer, die Skijäger waren sichtlich erschöpft. Auf den dritten Rang rettete sich Sprint-Sieger Emil Hegle Svendsen, der zu Beginn aufgrund vieler Fehler am Schießstand weit zurückgefallen war. Die beiden DSV-Athleten Michael Greis und Michael Rösch kamen nach einer spannenden Schlussrunde auf die Ränge vier und fünf. Beide mussten jeweils vier Strafrunden absolvieren. Einen großen Sprung nach vorne machte der US-Amerikaner Tim Burke, der als 45. gestartet war und nach zwei Fehlern als Siebter die Ziellinie überquerte. Auch der Pole Krzysztof Plywaczyk, einer der beiden Nullschützen des Tages, konnte sich um erstaunliche 41 Plätze verbessern.
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Kleine Kristallkugel kampflos an Bjoerndalen Ole Einar Bjoerndalen hat aufgrund einer starken Erkältung und damit verbundenem Fieber auf einen Start verzichtet und dennoch die kleine Kristallkugel für den besten "Verfolger" der Saison gewonnen. Ob er am morgigen Sonntag beim letzten Rennen des Winters an den Start geht, ist noch unklar. Der Gesamtsieg ist ihm dennoch sicher, denn er liegt uneinholbar in Führung. Andi Birnbacher, der drei Strafrunden drehen musste, beendete die Verfolgung nach 12,5 Kilometern als Neunter und verlor somit drei Plätze. Alexander Wolf sicherte sich als 30. noch einen Weltcup-Punkt. Der ehemalige Langläufer Toni Lang überquerte als 32. die Ziellinie und verpasste die Punkteränge um nur 1,7 Sekunden. Christoph Stephan büßte zwei Plätze ein und kam nach drei Schießfehlern auf den 46. Rang.