Am Donnerstag, dem 13. März, soll am Holmenkollen in Oslo der letzte Biathlon-Weltcup der Saison mit den Sprintrennen eröffnet werden. Die derzeitige Wetterlage und der dazugehörige Regen bereiten den Organisatoren allerdings Probleme.
Entwässerungsgräben im Stadion
Im Süden Norwegens regnet es derzeit unaufhörlich, die hohen Temperaturen und der Niederschlag machen den Weltcup-Organisatoren sehr zu schaffen. Das für heute angesetzte Training wurde bereits abgesagt. Im Stadion-Bereich müssen Gräben angelegt werden, um das Wasser abzuleiten. Die Helfer aus Ole Einar Bjoerndalens Heimatstadt Simostranda sind mit der Verantwortung für Schießstand und Strafrunde betraut. Somit haben sie das schwerste Los gezogen, denn die Situation auf der Strecke ist noch weitaus entspannter. Wenn das Wasser im Stadion- und Zielbereich abgepumpt ist, kann neuer Schnee, der bereits deponiert wurde, aufgelegt werden. Die Wettbewerbe sind für Donnerstag (Sprints), Samstag (Verfolgungen) und Sonntag (Massenstarts) geplant. Laut Wetterprognose soll es in den nächsten Tagen zwar bis auf 500 Meter über dem Meer schneien, der Holmenkollen liegt allerdings nur etwa 300 Meter hoch, so dass im Stadionbereich weiter Regen zu erwarten ist. "Es sieht alles schlimmer aus, als es ist", ist Rennleiter Sven Hjorth dennoch zuversichtlich.