Das russische Biathlon-Team wird ohne ihre zurückgekehrte Topläuferin Albina Akhatova zum Saisonfinale an den Holmenkollen reisen. Auch Moiseeva und Anisimova fehlen dem Damenteam.
Ohne Akhatova, Moiseeva und Anisimova an den Kollen
Leicht dezimiert reist die russische Mannschaft Anfang der Woche zum Weltcup-Finale an den Osloer Holmenkollen weiter. Schon den Massenstart im heimischen Khanty Mansiysk musste die 31-jährige Mutter aufgrund seit Tagen bestehender Muskelbeschwerden auslassen. Nun steht auch fest, dass sie auf die Rennen in Norwegen verzichten wird. Ebenfalls nicht dabei ist Tatiana Moiseeva, die noch an den Nachwirkungen ihres Sturzes in Korea laboriert und erst wieder leicht trainiert. Das wäre nun eigentlich die Chance für Olga Anisimova, die sich derzeit nicht in Topform befindet, sich ihren Platz im Team zu sichern. Doch die Mannschaftsführung entschied, dass sich die 36-Jährige verstärkt auf die Wettkämpfe der nationalen Meisterschaften vorbereiten soll, damit wird auch Anisimova nicht die russischen Farben in Norwegen vertreten. Dies gab Damen-Chefcoach Alexander Selifonov am Rande des Weltcup-Wochenendes bekannt.
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Kein Visum für Goussev
Selifonovs Kollege Vladimir Alikin hat zwar keine Verletzungssorgen im Team, doch auch seine Oslo-Mannschaft sieht nicht zur Gänze so aus, wie er sie gern hätte. Artem Goussev überzeugte bei seinem ersten Wochenende im Weltcup die russischen Verantwortlichen vor allem durch ein starkes Verfolgungsrennen, wo er bis in die Top10 nach vorn lief. Gerne hätte Alikin ihn auch in seinem Holmenkollen-Aufgebot, doch so kurzfristig ist es nicht möglich, ein Visum für den Athleten zu bekommen.