In Khanty Mansiysk sicherte sich Ole Einar Bjørndalen noch vorzeitig den Gewinn des Gesamtweltcups. Nun muss er um einen Start bangen.
Kein Jagdrennen
Allen aufmerksamen Beobachtern fiel im gestrigen Sprintwettkampf die erstaunlich schwache Laufzeit des Biathlon-Stars Ole Einar Bjørndalen auf, eine Erkrankung war sehr wahrscheinlich. Inzwischen berichten die norwegischen Medien, der fünfmalige Gesamtweltcupsieger stünde vor einem vorzeitigen Saison-Aus. Ein Virusinfekt mit hohem Fieber fesselt den 34-Jährigen ans Bett, ein Start im Verfolger steht außer Frage. "Ich liege flach im Bett mit ziemlich hohem Fieber. Im Moment sieht es schwarz aus für die Verfolgung am Samstag, aber vielleicht komme ich zum Massenstart am Sonntag" sagte Bjørndalen zum Norsk Telegrambyrå ein paar Stunden nach dem Sprint. "Der Kopf brummte, als ich morgens aufgewacht bin. Ich habe noch etwas vor dem Start geschlafen und die Kopfschmerzen gingen zurück. Aber schon beim ersten Stabstoß war ich hinüber. Im Nachhinein kann ich sagen, dass es vielleicht dumm von mir war, an den Start zu gehen", erklärte er weiterhin.