Stimmen der Massenstart-Sieger: "Mir ist der Ruhetag nicht bekommen!"
2b-Sportredaktion am 11.01.2009 - 18:20 Uhr
Entspanntes über die Ziellinie „trippeln" bei dem Einen, ein dramatischer Kopf-an-Kopf-Zielsprint bei den Anderen - die drei Podiumsplatzierten im ersten Massenstart der Saison hatten auf der Pressekonferenz einiges zu erzählen.
Christoph Sumann (AUT):
Ich hatte Infos von der Strecke, dass ich einen komfortablen Vorsprung von 20 Sekunden hatte, deshalb konnte ich hinten austrudeln lassen. Die Analyse nach dem Rennen gestern hat ergeben, dass mir der Ruhetag vor dem Sprint nicht bekommen ist. Der Massenstart ist mein Lieblingswettbewerb. Es ist ein Kampf Mann gegen Mann, man kann sich immer einen anderen Athleten vor sich suchen und man weiß, wo man liegt. Der Stellenwert des Biathlonsports wird sich hoffentlich in Österreich durch unsere Leistungen verbessern. Die Staffel diese Woche war zu meiner Überraschung sogar live im österreichischen Fernsehen übertragen worden. Wenn wir weiter so gute Leistungen bringen, dann kann das TV nicht mehr über uns hinwegsehen. Fans haben wir jedenfalls genug.
Carl Johan Bergman (SWE):
Nach dem letzten Schießen war der Abstand zu Platz vier groß genug, so dass es am Schluss auf ein taktisches Spiel zwischen mir und Ole Einar hinauslief. Ich bin natürlich sehr zufrieden heute. Letztes Jahr lief es bei mir beim Schießen nicht so gut. Im April hatte ich dann eine Laseroperation an den Augen, und jetzt klappt auch das Schießen gut. Wir haben über Weihnachten gut und hart trainiert, deswegen dürften wir jetzt noch gar nicht so stark sein, sondern erst zur WM. Biathlon ist mittlerweile der größte Wintersport in Schweden. Bei neun Millionen Einwohnern haben wir jedes Mal bei den TV-Übertragungen rund eine Million Zuschauer, der Langlauf nur um die 600.000. Es ist schön zu sehen, dass das Interesse am Sport so groß geworden ist.
Ole Einar Björndalen (NOR):
Wir haben eine sehr starke Mannschaft, aber wir sind gerade in einem tiefen Loch, insbesondere was das Schießen betrifft. Ich hoffe, dass das in Ruhpolding wieder besser wird. Heute lief es bei mir viel besser, als an den anderen Tagen. Ich war die ersten Tage hier nach dem intensiven Weihnachtstraining sehr müde. Die Weltspitze liegt sehr eng zusammen in diesem Jahr, es sind um die 15 Läufer, die immer gewinnen können. Das war in den vorherigen Jahren nicht so. Das ist aber keine Überraschung, die aus dem Nichts kam. Die Russen waren auch letztes Jahr schon sehr stark und auch die Österreicher präsentieren sich hier jetzt mannschaftlich wirklich auf hohem Niveau. Es ist schon gut, wenn es mehr Abwechslung im Biathlon gibt, obwohl ich natürlich trotzdem nach wie vor meine eigene Ziele verfolge. Dieses Jahr liegt mein Schwerpunkt auf der WM. Wenn das Training stimmt, spielt das Alter im Biathlon nicht unbedingt die ganz große Rolle. Ich habe mir einiges bei den Russen abgeschaut. Sie sind läuferisch und technisch viel besser geworden im Vergleich zu früher, auch und gerade in der Breite der Mannschaft. Sie haben vieles richtig gemacht. Was ich mir konkret abgeschaut haben, kann ich aber nicht verraten.
Christoph Sumann (AUT):
Ich hatte Infos von der Strecke, dass ich einen komfortablen Vorsprung von 20 Sekunden hatte, deshalb konnte ich hinten austrudeln lassen. Die Analyse nach dem Rennen gestern hat ergeben, dass mir der Ruhetag vor dem Sprint nicht bekommen ist. Der Massenstart ist mein Lieblingswettbewerb. Es ist ein Kampf Mann gegen Mann, man kann sich immer einen anderen Athleten vor sich suchen und man weiß, wo man liegt. Der Stellenwert des Biathlonsports wird sich hoffentlich in Österreich durch unsere Leistungen verbessern. Die Staffel diese Woche war zu meiner Überraschung sogar live im österreichischen Fernsehen übertragen worden. Wenn wir weiter so gute Leistungen bringen, dann kann das TV nicht mehr über uns hinwegsehen. Fans haben wir jedenfalls genug.
Carl Johan Bergman (SWE):
Nach dem letzten Schießen war der Abstand zu Platz vier groß genug, so dass es am Schluss auf ein taktisches Spiel zwischen mir und Ole Einar hinauslief. Ich bin natürlich sehr zufrieden heute. Letztes Jahr lief es bei mir beim Schießen nicht so gut. Im April hatte ich dann eine Laseroperation an den Augen, und jetzt klappt auch das Schießen gut. Wir haben über Weihnachten gut und hart trainiert, deswegen dürften wir jetzt noch gar nicht so stark sein, sondern erst zur WM. Biathlon ist mittlerweile der größte Wintersport in Schweden. Bei neun Millionen Einwohnern haben wir jedes Mal bei den TV-Übertragungen rund eine Million Zuschauer, der Langlauf nur um die 600.000. Es ist schön zu sehen, dass das Interesse am Sport so groß geworden ist.
Ole Einar Björndalen (NOR):
Wir haben eine sehr starke Mannschaft, aber wir sind gerade in einem tiefen Loch, insbesondere was das Schießen betrifft. Ich hoffe, dass das in Ruhpolding wieder besser wird. Heute lief es bei mir viel besser, als an den anderen Tagen. Ich war die ersten Tage hier nach dem intensiven Weihnachtstraining sehr müde. Die Weltspitze liegt sehr eng zusammen in diesem Jahr, es sind um die 15 Läufer, die immer gewinnen können. Das war in den vorherigen Jahren nicht so. Das ist aber keine Überraschung, die aus dem Nichts kam. Die Russen waren auch letztes Jahr schon sehr stark und auch die Österreicher präsentieren sich hier jetzt mannschaftlich wirklich auf hohem Niveau. Es ist schon gut, wenn es mehr Abwechslung im Biathlon gibt, obwohl ich natürlich trotzdem nach wie vor meine eigene Ziele verfolge. Dieses Jahr liegt mein Schwerpunkt auf der WM. Wenn das Training stimmt, spielt das Alter im Biathlon nicht unbedingt die ganz große Rolle. Ich habe mir einiges bei den Russen abgeschaut. Sie sind läuferisch und technisch viel besser geworden im Vergleich zu früher, auch und gerade in der Breite der Mannschaft. Sie haben vieles richtig gemacht. Was ich mir konkret abgeschaut haben, kann ich aber nicht verraten.
Kommentar eingeben:










