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Martina Glagow

Sabrina Buchholz

Neuner bereitet sich vor

Andrea Henkel

Reaktionen nach der Staffel der Damen

Biathlon2b Redaktion am 16.12.2007 - 18:03 Uhr

Trotz krankheitsbedingter Ausfälle konnten die deutschen Staffel-Damen ohne größere Probleme den Sieg auf der Pokljuka nach Hause laufen - wenn auch ohne die deutsche Fahne auf der Zielgeraden. Sabrina Buchholz bestritt ihr erst zweites Staffelrennen im Weltcup, und das ohne große Nervosität. Nun gehen sie in die verdiente Weihnachtspause.

Martina Glagow:
Die [Svetlana Sleptsova] hat sich auf einmal vor mich hingeschmissen, die anderen laufen ja sonst noch ein bisschen weiter. Es ist ja schon ein bissel doof mit der Wechselzone und ich bin dann halt einfach in sie reingefahren. Ich hatte überhaupt gar keine andere Möglichkeit. Und ich hab dann meine Hand ein bissel... keine ahnung, die tut jetzt auf alle Fälle ein bisschen weh. Ich habe mich überhaupt nicht mehr bewegen können, weil sie da unter meiner Bindung dringehangen hat. Der erste Schuss war ein bisschen zu früh. Ich habe versucht, dass ich das erste Zielbild nehme, weil beim Schießen, da war recht viel Wind und ich habe einfach versucht, dass ich den ersten Schuss ganz schnell rausschieße. Aber es hat halt einfach nicht geklappt, ich war ein bissel zu früh dran wahrscheinlich. Aber dafür sind die anderen ja dann ganz gut gefallen.

Sabrina Buchholz:
So groß war die Aufregung nicht. Ein bisschen Bammel hatte ich vor dem Stehendschießen, aber das habe ich dann ja auch noch halbwegs über die Runden gekriegt mit zwei Nachladern. Ich mein klar, es hätte einer weniger sein können. Aber es war ne Null, keine Strafrunde und das war okay. Nach den zwei Fehlern habe ich gedacht, so kannst du jetzt nicht weitermachen, weil nach fünf Schuss schon zwei Fehler, da darfst du dann eigentlich fast keinen mehr vorbeischießen beim Nachladen. Und dann habe ich gedacht, jetzt muss ich mich zusammenreißen und dann ging es.

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Magdalena Neuner:
Heute zwar einen Fehler, aber insgesamt läuft bei mir liegend sehr gut. Letztes Jahr und die letzten Jahre lief es liegend sehr gut und heute ja auch stehend. Beim ersten Schuss war ich ein bisschen verwundert, dass es ein Fehler war. Der muss ganz knapp gewesen sein. Ich habe mich halt nicht beunruhigen lassen. Ich habe mir gedacht, ich schieß einfach locker und ich war eigentlich körperlich ganz gut drauf. Hab mir extra in der zweiten Runde nicht ganz so rausgehaut und hab mich einfach gut gefühlt stehend. Erste Runde habe ich natürlich geschaut, dass ich näher an die Russin rankomme und in der zweiten Runde habe ich versucht, mich da schon etwas auf das Stehendschießen vorzubereiten und nicht alles zu geben, weil man dann doch in der letzten Runde noch einiges gutmachen kann.

Andrea Henkel:
Letzte Woche war es ein bisschen spannender als diese, aber ich wusste auch, dass die Iourieva gut schießen kann. Und hatte deswegen auch ein bisschen Druck, vor allem nach gestern, wo ich vier Fehler stehend geschossen habe. Hier kommt keiner ran an den Zieleinlauf [um die deutsche Fahne zu reichen]. Ich dachte auch, vielleicht kommt ja noch einer, aber war nicht. Wer weiß, vielleicht wäre ich mit Fahne auch noch gestolpert oder so (lacht).



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