Ole Einar Bjørndalen freute sich über seinen 77. Weltcupsieg im Biathlon und auch Michael Greis blickt wieder positiv in die Zukunft.
Ole Einar Bjørndalen, Sieger:
Heute habe ich genau das richtige Tempo gefunden die ersten zwei Runden. Das erste Liegend war sehr gut und richtig geschossen. Ich hatte keinen Wind von der Seite und stehend war sehr schwer. Ich hatte sehr viel Wind und ich musste kämpfen bei jedem Schuss und leider ist ein Schuss rausgegangen. Aber ich hatte viel Kraft in meiner letzten Runde. Ich konnte nur laufen. Ich habe technisch gut gelaufen und ich hatte eine viel bessere Schlussrunde als am Donnerstag.
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Michael Greis, Platz 22:
Das Stehendschießen war nicht ganz so gut (schmunzelt). Heute war es von dem her ganz okay, auch wenn es von den Treffern nicht so rosig war. Klar hatte ich mir das anders vorgestellt. Der letzte Schuss, den hatte ich eigentlich drin gesehen. Aber irgendwie hatte ich da noch einen Fehler gemacht. Aber ich bin jetzt heute mit einem viel besseren Gefühl ins Rennen gegangen, also letztendlich mit Siegambitionen. Weil die letzten Tage oder Wochen da bin ich stehend nicht reingekommen und jetzt habe ich ein bissel was verändert und jetzt fühle ich mich wesentlich besser und das Vertrauen und die Motivation ist wieder da. Das war heute grundverschieden und von dem ist es für mich jetzt positiv, auch wenn es jetzt stehend nicht so hingehauen hat. Aber es ist für mich jetzt kein Problem, weil ich jetzt weiß, an was es liegt. Ich denke, dass ich morgen die Staffel nicht laufe. Ich geb den Jüngeren mal eine Chance, die noch heiß sind. Ich hab für mich jetzt eigentlich heute mein letztes Rennen machen wollen, bevor ich in den Weihnachtsurlaub gehe. Aber wenn jetzt die anderen noch heiß sind aufs Rennen, dann sollen die laufen, die noch motiviert sind und ich bereite mich schon mal auf meine kommenden Aufgaben vor.