Reaktionen zu den Massenstarts: "Tora kann wie eine Rakete laufen"
Biathlon2b Redaktion am 22.03.2009 - 18:00 Uhr
Die abschließenden Massenstartrennen beim Biathlon-Weltcup in Trondheim haben Tora Berger und Ole Einar Bjoerndalen gewonnen. Vor heimischem Publikum deklassierten die beiden Norweger die Konkurrenz in einem spannenden Kampf. Hier sind die Statements der drei Erstplatzierten:
Tora Berger:
Ich dachte, das reicht jetzt nur noch für Platz sechs oder sieben. Dann war ich auf einmal richtig schnell unterwegs und wollte da dann nur noch gewinnen. Einen Plan hatte ich nicht.
Simone Hauswald:
Nach dem Sturz merkte ich, dass mein Ohr blutete. Ich war mit einer der Semerenko-Schwestern am Kopf zusammen gestossen. Wie sagt man so schön: Ein Schlag auf den Hinterkopf erhöht das Denkvermögen... . Ich habe dann versucht, das Feld von hinten aufzurollen, hatte super Material und konnte auf einer Runde, glaube ich, einmal sieben Läuferinnen überholen. Ich bin überglücklich. Tora kann wie eine Rakete laufen. Als sie ihren Turbo eingeschaltet hatte, wusste ich: Das wird sehr schwer.
Sandrine Bailly:
Zu Beginn der Saison lief es nicht gut, erst in Korea wurde ich langsam besser, hatte da aber meine Bestform noch nicht erreicht. Jetzt geht es besser, aber ich bin auch müde. Die Ruhetage bis zu den letzten Rennen brauche ich dringend. Erst im Zielsprint ist mir das klar geworden. Das ist für mich ein großer Tag heute.
Ole Einar Bjoerndalen:
Das waren 100% Leistung und: Ich habe schnell geschossen. Ich bin sehr stolz auf dieses Rennen, aber beim nächsten Mal ist vielleicht wieder alles ganz anders. Es ist ein tolles Gefühl, heute das beste Rennen der Saison absolviert zu haben. Mein Plan ist voll aufgegangen. Heute war der König mit meiner Laufgeschwindikeit sehr viel zufriedener als gestern. Die beste Schießperformance in diesem Jahr war das heute. Ich hoffe, ich kann einmal in einer Saison mit einer Treffergenauigkeit von 90 Prozent schießen. davon bin ich zurzeit allerdings weit entfernt.
Simon Eder:
Nach der ersten Runde dachte ich: Das ist heute nicht mein Tag. Dann habe ich aber gemerkt: Den anderen 29 geht es genauso schlecht. An den Anstiegen habe ich nicht ganz so viel gearbeitet wie viele andere und so Kräfte gespart. Ich glaube, das war der Schlüssel zum Erfolg. So war ich auf den Abfahrten recht frisch und hatte außerdem gute Ski. Einer wäre definitiv nicht genug. Ich bin dennoch etwas sprachlos nach meinen drei Podiumsplatzierungen diese Woche.
Emil Hegle Svendsen:
Zuhause ist der Druck immer größer, deswegen fühlt sich der Erfolg hier auch besonders gut an. jeder erwartet von mir hier Top-Leistungen, nicht zuletzt ich selbst. Ich glaube, jeder den ich in Norwegen kenne, war hier im Stadion. Heute konnte ich zumindest jeden von denen hören. Heute bin ich auch am Schießstand cool geblieben, gestern dachte ich noch, der Boden wackelt unter meinen Füßen. Ich bin zuletzt nicht viele Wettkämpfe gelaufen. Da sollte ich mich doch nächste Woche im Vergleich zur Konkurrenz noch besser fühlen.
Tora Berger:
Ich dachte, das reicht jetzt nur noch für Platz sechs oder sieben. Dann war ich auf einmal richtig schnell unterwegs und wollte da dann nur noch gewinnen. Einen Plan hatte ich nicht.
Simone Hauswald:
Nach dem Sturz merkte ich, dass mein Ohr blutete. Ich war mit einer der Semerenko-Schwestern am Kopf zusammen gestossen. Wie sagt man so schön: Ein Schlag auf den Hinterkopf erhöht das Denkvermögen... . Ich habe dann versucht, das Feld von hinten aufzurollen, hatte super Material und konnte auf einer Runde, glaube ich, einmal sieben Läuferinnen überholen. Ich bin überglücklich. Tora kann wie eine Rakete laufen. Als sie ihren Turbo eingeschaltet hatte, wusste ich: Das wird sehr schwer.
Sandrine Bailly:
Zu Beginn der Saison lief es nicht gut, erst in Korea wurde ich langsam besser, hatte da aber meine Bestform noch nicht erreicht. Jetzt geht es besser, aber ich bin auch müde. Die Ruhetage bis zu den letzten Rennen brauche ich dringend. Erst im Zielsprint ist mir das klar geworden. Das ist für mich ein großer Tag heute.
Ole Einar Bjoerndalen:
Das waren 100% Leistung und: Ich habe schnell geschossen. Ich bin sehr stolz auf dieses Rennen, aber beim nächsten Mal ist vielleicht wieder alles ganz anders. Es ist ein tolles Gefühl, heute das beste Rennen der Saison absolviert zu haben. Mein Plan ist voll aufgegangen. Heute war der König mit meiner Laufgeschwindikeit sehr viel zufriedener als gestern. Die beste Schießperformance in diesem Jahr war das heute. Ich hoffe, ich kann einmal in einer Saison mit einer Treffergenauigkeit von 90 Prozent schießen. davon bin ich zurzeit allerdings weit entfernt.
Simon Eder:
Nach der ersten Runde dachte ich: Das ist heute nicht mein Tag. Dann habe ich aber gemerkt: Den anderen 29 geht es genauso schlecht. An den Anstiegen habe ich nicht ganz so viel gearbeitet wie viele andere und so Kräfte gespart. Ich glaube, das war der Schlüssel zum Erfolg. So war ich auf den Abfahrten recht frisch und hatte außerdem gute Ski. Einer wäre definitiv nicht genug. Ich bin dennoch etwas sprachlos nach meinen drei Podiumsplatzierungen diese Woche.
Emil Hegle Svendsen:
Zuhause ist der Druck immer größer, deswegen fühlt sich der Erfolg hier auch besonders gut an. jeder erwartet von mir hier Top-Leistungen, nicht zuletzt ich selbst. Ich glaube, jeder den ich in Norwegen kenne, war hier im Stadion. Heute konnte ich zumindest jeden von denen hören. Heute bin ich auch am Schießstand cool geblieben, gestern dachte ich noch, der Boden wackelt unter meinen Füßen. Ich bin zuletzt nicht viele Wettkämpfe gelaufen. Da sollte ich mich doch nächste Woche im Vergleich zur Konkurrenz noch besser fühlen.
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