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Uwe Müßiggang

Frank Ullrich

Statements der Bundestrainer vor dem Weltcup in Khanty Mansiysk

2b-Sportredaktion am 05.03.2008 - 10:55 Uhr

Der Endspurt in diesem Weltcup-Winter hat begonnen. Zwei Stationen stehen noch auf dem Programm und die Bundestrainer machen einen Ausblick auf die nächsten Wettkämpfe, bei denen der Einsatz von Michael Greis nicht gesichert ist.

Bundestrainer Uwe Müssiggang: Kampf um Gesamtweltcup beginnt
Die kommenden zwei Wochen werden für uns extrem spannend. Denn wir hoffen natürlich, dass unsere Sportlerinnen im Rennen um den Gesamtweltcup noch einmal entsprechend dagegenhalten und es der derzeit Führenden, Sandrine Bailly, möglichst schwer machen, ihren Platz an der Sonne zu behalten. Der eigentliche Saisonhöhepunkt, die Weltmeisterschaft in Schweden, liegt zwar hinter uns. Aber sowohl für uns Trainer als auch für die Athletinnen ist der Sieg im Gesamtweltcup mindestens genauso wichtig wie eine Goldmedaille. Und ehrlich gesagt finde ich es ein wenig schade, dass diese Wertung in der Öffentlichkeit immer ein wenig untergeht. Prognosen, wer letztendlich den Gesamtsieg davontragen wird, sind kaum möglich. Noch stehen sechs Rennen aus und gleichzeitig haben alle Athletinnen die Möglichkeit, die schlechtesten drei Ergebnisse des Winters zu streichen. Bis auf Kathrin Hitzer, die sich bei ihrem Sturz in der Mixedstaffel einige Prellungen zugezogen hat und zunächst einmal mit dem Training pausieren musste, sind wieder alle Damen gut drauf.

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Bundestrainer Frank Ullrich: Greis wieder angeschlagen
Gegen Ende einer sehr langen und harten Saison macht sich inzwischen natürlich die ein oder andere Ermüdungserscheinung bemerkbar. Umso höher möchte ich die teilweise sehr guten Ergebnisse der letzten Weltcupwoche bewerten. Zumal die Athleten ja auch noch die Zeitumstellung verkraften mussten. Man spürt aber noch immer, dass alle motiviert sind und auch in den letzten Rennen noch einmal das Optimum erreichen wollen. Grundsätzlich sind alle fit. Nur Michi Greis macht uns zur Zeit wieder ein wenig Sorge. Er ist erneut gesundheitlich leicht angeschlagen und hat vorsorglich auf das erste Training in Khanty Mansyisk verzichtet. Jetzt müssen wir abwarten, in welche Richtung sich das Ganze entwickelt und inwiefern ein Einsatz Sinn macht. Die Bedingungen in Sibirien sind soweit ordentlich. Noch haben wir relativ angenehme Außentemperaturen von minus ein bis minus zwei Grad Celsius. Allerdings sagen die Wetterprognosen für die nächsten Tage einen deutlichen Kälteeinbruch vorher. Wollen wir hoffen, dass das Thermometer sich noch im vertretbaren Rahmen einpendelt.


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