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Reaktionen zum Damen-Sprint in Khanty-Mansiysk: "Es ist unbeschreiblich"

Biathlon2b Redaktion am 27.03.2009 - 16:07 Uhr
Einen Tag nach dem überraschenden Sieg ihres gleichaltrigen Teamkollegen Arnd Peiffer hat sich Tina Bachmann geradezu sensationell bei windigen Bedingungen in Khanty Mansiysk den Sieg im 7,5-km-Sprint gesichert.

Uwe Müßiggang (GER), Bundestrainer Damen:
Ich glaube, dieses Ergebnis hätte niemand für möglich gehalten. In der letzten Zeit hatte Tina am Schießstand ein bisschen einen Hänger, auch von daher daher gab es bei uns für heute gar keine Erwartungshaltung. Läuferisch hatte sie in Trondheim schon angedeutet, dass sie gut dabei ist. Sie ist eigentlich zum Lernen hierher gekommen.

Tina Bachmann (GER):
Es ist gerade unbeschreiblich, ich kann es noch gar nicht fassen. Die vorletzte Nacht hab ich nicht gut geschlafen, und auch heute morgen habe ich mich noch nicht so gut gefühlt. Biathlon ist immer für Überraschungen gut, aber ich habe auch viel trainiert. Von nichts kommt da nichts. Heute konnte ich im Rennen umsetzen, was ich kann. Im Training ist es zuletzt nicht so toll gelaufen. Morgen wird wieder angegriffen, da ist ein neues Rennen.

Simone Hauswald (GER):
Tina und ich, wir haben gestern Abend noch ein Zielwässerchen von Tinas Oma getrunken. Dafür herzlichen Dank. Ich habe die ersten beiden Tage hier ganz, ganz locker gemacht, kaum trainiert. Ich fühle mich vom Kopf noch ganz frisch, deshalb freue ich mich übers Podest. Auch meine Beine haben sich gut angefühlt heute.

Kati Wilhelm (GER):
Mich ärgert, dass ich heute ein paar Punkte im Vergleich zu Helena verloren habe. Es lief nicht so, wie ich normalerweise kann. In der Verfolgung werde ich versuchen, ein gutes Rennen zu machen und gar nicht daran zu denken, dass Helena direkt vor mir läuft.
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