Statements zu den Massenstarts in Khanty: "Ein sehr aufregendes Rennen"
Biathlon2b Redaktion am 29.03.2009 - 14:33 Uhr
Die letzten Weltcup-Rennen dieser Saison steckten noch einmal voller Spannung und Nervenkitzel. Bei den Herren siegte überraschend der Österreicher Simon Eder. In der Damenkonkurrenz setzte sich Simone Hauswald durch. Die Schwedin Helena Jonsson sicherte sich mit Rang zwei die große Kristallkugel für den Gesamtweltcup.
Simone Hauswald (GER):
Das ist sehr schön, wenn man die Saison mit einem Sieg beginnen und mit einem Sieg beenden kann. Gestern habe ich nicht so gut geschossen, aber heute habe ich mich sehr sicher gefühlt. Als ich Simon Eder beim Männerrennen gesehen habe, habe ich schon davon geträumt, dass ich das genauso machen kann, beim letzten Schießen, und auch gewinnen kann. Jetzt ist es zwei Stunden später, und ich hab's geschafft. Es war für mich und die anderen ein sehr aufregendes Rennen. Immer waren fünf oder sechs von uns ganz eng beisammen.
Helena Jonsson (SWE):
Ich habe versucht, mein eigenes Rennen zu laufen, und mich auf das Schießen zu konzentrieren. Wenn es am Ende zu einem Kopf-an-Kopf-Duell kommt, dann hat wohl Kati die besseren Karten, weil sie darin schon Erfahrung hat. Ich habe versucht, mich auf mein Schießen zu konzentrieren, nicht nach Kati's Zielen zu schauen und selbst keine Fehler zu machen. Ich wollte wirklich keine Strafrunde laufen, dann ich war müde. Ich weiß wirklich nicht, was ich sagen soll. Vor der Saison war es mein Ziel, unter den besten acht zu sein, denn in der letzten Saison war ich Neunte. Die Saison hat wirklich Spaß gemacht. Magdalena Forsberg ist so unglaublich beliebt in Schweden. Allein mit ihr im gleichen Satz genannt zu werden ist ein tolles Gefühl.
Kati Wilhelm (GER):
Das war schon ärgerlich. Das war ein super Rennen aber die zwei Fehler hinten raus waren ärgerlich. Da ist ein bisschen Wind reingekommen und ich habe auch einen Moment gewartet, aber am Ende war es ein Fehler zu viel.
Wolfgang Pichler, Trainer von Jonsson (SWE):
Vor dem Rennen hatte ich zu Uwe (Müßiggang) gesagt: Sie wird vier Mal null schießen. Und das hat sie dann gemacht. Wir wussten gar nicht, wie das mit den Punkten und Platzierungen ausgeht. Nur am Ende habe ich gerechnet, und dachte: naja, ein sechster Platz könnte reichen.
Simon Eder (AUT):
Ich trainiere das Schießen das ganze Jahr über. Heute habe ich das Zepter in die Hand genommen, habe als erster bei den beiden letzten Schießen geschossen und habe den Vorteil eiskalt ausgenutzt. Heute hatte ich nur im ersten Anschlag ein paar Probleme. Dann habe ich beim nächsten Mal etwas langsamer geschossen. Danach hatte ich dann genug Selbstbewusstsein, noch zweimal schnell zu schießen. Zu Beginn meiner Saison war das Stehendschießen mein Schwachpunkt. Ich habe aber hart gearbeitet und trainiert und es ist schön, wenn sich das dann auch auszahlt. Wir hatten uns vorgenommen, dass wir als Team diese Woche noch insgesamt 20 Podesplätze für diese Saison schaffen. Das haben der Landi und ich heute geschafft.
Dominik Landertinger (AUT):
Der Massenstart ist einfach meine beste Disziplin. Es war ein sehr schießlastiges Rennen heute - aber alles hat gut funktioniert bei mir. Das Schießen, meine Ski, eine gute letzte Runde.
Ole Einar Bjoerndalen (NOR):
Das war wirklich schlecht. Ich habe da falsch am Diopter gedreht. Danach ging alles wunderbar, ich dachte, ich würde das Rennen gewinnen - bis zum Fehler im letzten Stehendschießen. Aufstellen werde ich die Trophäen für den Gesamtweltcup und die Disziplinwertungen nicht. Ich packe sie weg, im Haus meines Vaters. Ich will hungrig bleiben.
Simone Hauswald (GER):
Das ist sehr schön, wenn man die Saison mit einem Sieg beginnen und mit einem Sieg beenden kann. Gestern habe ich nicht so gut geschossen, aber heute habe ich mich sehr sicher gefühlt. Als ich Simon Eder beim Männerrennen gesehen habe, habe ich schon davon geträumt, dass ich das genauso machen kann, beim letzten Schießen, und auch gewinnen kann. Jetzt ist es zwei Stunden später, und ich hab's geschafft. Es war für mich und die anderen ein sehr aufregendes Rennen. Immer waren fünf oder sechs von uns ganz eng beisammen.
Helena Jonsson (SWE):
Ich habe versucht, mein eigenes Rennen zu laufen, und mich auf das Schießen zu konzentrieren. Wenn es am Ende zu einem Kopf-an-Kopf-Duell kommt, dann hat wohl Kati die besseren Karten, weil sie darin schon Erfahrung hat. Ich habe versucht, mich auf mein Schießen zu konzentrieren, nicht nach Kati's Zielen zu schauen und selbst keine Fehler zu machen. Ich wollte wirklich keine Strafrunde laufen, dann ich war müde. Ich weiß wirklich nicht, was ich sagen soll. Vor der Saison war es mein Ziel, unter den besten acht zu sein, denn in der letzten Saison war ich Neunte. Die Saison hat wirklich Spaß gemacht. Magdalena Forsberg ist so unglaublich beliebt in Schweden. Allein mit ihr im gleichen Satz genannt zu werden ist ein tolles Gefühl.
Kati Wilhelm (GER):
Das war schon ärgerlich. Das war ein super Rennen aber die zwei Fehler hinten raus waren ärgerlich. Da ist ein bisschen Wind reingekommen und ich habe auch einen Moment gewartet, aber am Ende war es ein Fehler zu viel.
Wolfgang Pichler, Trainer von Jonsson (SWE):
Vor dem Rennen hatte ich zu Uwe (Müßiggang) gesagt: Sie wird vier Mal null schießen. Und das hat sie dann gemacht. Wir wussten gar nicht, wie das mit den Punkten und Platzierungen ausgeht. Nur am Ende habe ich gerechnet, und dachte: naja, ein sechster Platz könnte reichen.
Simon Eder (AUT):
Ich trainiere das Schießen das ganze Jahr über. Heute habe ich das Zepter in die Hand genommen, habe als erster bei den beiden letzten Schießen geschossen und habe den Vorteil eiskalt ausgenutzt. Heute hatte ich nur im ersten Anschlag ein paar Probleme. Dann habe ich beim nächsten Mal etwas langsamer geschossen. Danach hatte ich dann genug Selbstbewusstsein, noch zweimal schnell zu schießen. Zu Beginn meiner Saison war das Stehendschießen mein Schwachpunkt. Ich habe aber hart gearbeitet und trainiert und es ist schön, wenn sich das dann auch auszahlt. Wir hatten uns vorgenommen, dass wir als Team diese Woche noch insgesamt 20 Podesplätze für diese Saison schaffen. Das haben der Landi und ich heute geschafft.
Dominik Landertinger (AUT):
Der Massenstart ist einfach meine beste Disziplin. Es war ein sehr schießlastiges Rennen heute - aber alles hat gut funktioniert bei mir. Das Schießen, meine Ski, eine gute letzte Runde.
Ole Einar Bjoerndalen (NOR):
Das war wirklich schlecht. Ich habe da falsch am Diopter gedreht. Danach ging alles wunderbar, ich dachte, ich würde das Rennen gewinnen - bis zum Fehler im letzten Stehendschießen. Aufstellen werde ich die Trophäen für den Gesamtweltcup und die Disziplinwertungen nicht. Ich packe sie weg, im Haus meines Vaters. Ich will hungrig bleiben.
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