Andreas Birnbacher (GER)
Niedermeier+ am 10.06.2008 - 10:45 Uhr
Bereits zum zweiten Mal wird der vierfache Juniorenweltmeister in Püttlingen an den Start gehen. "Ich hätte nie gedacht, dass eine Biathlonveranstaltung im Sommer so eine Begeisterung auslösen kann. Es war einfach toll in Püttlingen und ich freue mich schon darauf, in diesem Jahr wieder dabei zu sein", schwärmt er noch heute. Dabei lief es im vergangenen Jahr für "Birnei", wie er von seinen Freunden gerufen wird, nicht einmal optimal. Gleich zehn Fehler am Schießstand warfen ihn immer wieder zurück. Mit einer brillanten Schlussrunde fing er allerdings den vor ihm liegenden Franzosen Vincent Defrasne noch ab und schaffte es mit dem dritten Platz noch aufs Podium.
Der ganz große Sprung nach vorn ist Andi Birnbacher in
der vergangenen Saison noch nicht gelungen. Zu Saisonbeginn
von einer Verletzung gehandicapt gelang ihm keine Podestplatzierung und so blieb der 4. Platz beim Verfolger in Khanty-Mansiysk sein bestes Einzelresultat. Jede Menge weitere gute Platzierungen brachten ihm zum Saisonende aber den 10. Platz im Gesamtweltcup ein - bis dato sein bestes Saisonergebnis. Ein 6. Platz in der Sprintwertung und ein 8. Platz in der Verfolger- Wertung runden diese gute Bilanz ab. Damit hat er sich nach dem Rücktritt von Sven Fischer und Ricco Groß als Nr. 2 des deutschen Herrenteams etabliert.
Bei der WM in Östersund war Andi mit seinen Leistungen in den Einzeldisziplinen nicht ganz zufrieden. Nur im Sprint reichte es mit Platz 8 zu einer Top 10-Platzierung. Im Verfolger (Platz 21) und im Massenstart (Platz 16) sprangen für ihn eher enttäuschende Ergebnisse heraus. Dafür stellte er seine Qualitäten als Teamplayer unter Beweis. Gemeinsam mit Sabrina Buchholz, Magdalena Neuner und seinem Freund Michi Greis gewann er Gold in der Mixedstaffel vor Weißrussland und der starken russischen Mannschaft. An der Seite von Michael Rösch, Ali Wolf und Michi Greis holte er daneben noch Bronze in der Herrenstaffel.
Für die kommenden Wintersaison hat Andi Birnbacher sich ein klares Ziel gesetzt: "Ich will endlich meinen ersten Einzelsieg im Weltcup!"
Der ganz große Sprung nach vorn ist Andi Birnbacher in
der vergangenen Saison noch nicht gelungen. Zu Saisonbeginn
von einer Verletzung gehandicapt gelang ihm keine Podestplatzierung und so blieb der 4. Platz beim Verfolger in Khanty-Mansiysk sein bestes Einzelresultat. Jede Menge weitere gute Platzierungen brachten ihm zum Saisonende aber den 10. Platz im Gesamtweltcup ein - bis dato sein bestes Saisonergebnis. Ein 6. Platz in der Sprintwertung und ein 8. Platz in der Verfolger- Wertung runden diese gute Bilanz ab. Damit hat er sich nach dem Rücktritt von Sven Fischer und Ricco Groß als Nr. 2 des deutschen Herrenteams etabliert.
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Bei der WM in Östersund war Andi mit seinen Leistungen in den Einzeldisziplinen nicht ganz zufrieden. Nur im Sprint reichte es mit Platz 8 zu einer Top 10-Platzierung. Im Verfolger (Platz 21) und im Massenstart (Platz 16) sprangen für ihn eher enttäuschende Ergebnisse heraus. Dafür stellte er seine Qualitäten als Teamplayer unter Beweis. Gemeinsam mit Sabrina Buchholz, Magdalena Neuner und seinem Freund Michi Greis gewann er Gold in der Mixedstaffel vor Weißrussland und der starken russischen Mannschaft. An der Seite von Michael Rösch, Ali Wolf und Michi Greis holte er daneben noch Bronze in der Herrenstaffel.
Für die kommenden Wintersaison hat Andi Birnbacher sich ein klares Ziel gesetzt: "Ich will endlich meinen ersten Einzelsieg im Weltcup!"
Fotoserie: Andreas Birnbacher (GER)









