Neues Qualifikationssystem im Einsatz
Nadine Gärtner am 30.11.2007 - 10:45 Uhr
Seit diesem Winter tritt im Biathlon ein neues Qualifikationssytem in Kraft, um die Starterfelder im Laufe der Wochen zu reduzieren.
Biathlon interessanter durch weniger Starter
Nach einer Idee von IBU-Präsident Anders Besseberg ist ein neues Qualifikationssystem ausgetüftelt worden, mit dem die viel zu großen Starterfelder - gerade bei den Herren mit teilweise über 120 Biathleten - Stück für Stück reduziert werden sollen. Durch die Reduzierung der Athletenzahl soll der Biathlonsport interessanter gemacht werden.
Top90 von Kontiolahti qualifizieren sich für Hochfilzen
An diesem Wochenende werden für die Entscheidungen in den Einzelrennen und den Sprints unabhängig von den Weltcuppunkten die neu eingeführten IBU-Punkte vergeben. Vor allem für die schwächeren Athleten kommt es darauf an, sich nach Kontiolahti unter die Top90 dieser Wertung zu schieben, um bei den nächsten Rennen startberechtigt zu sein. Natürlich würde dieses Ziel für manche schwache Nation fast unerreichbar sein, doch dafür gibt es ein Hintertürchen: Auch die Nationen, die keinen Athleten unter die Top90 der Wertung bringen, dürfen einen Sportler an den Start schicken. Bereits 36 Nationen haben für Hochfilzen gemeldet, so dass jeweils etwa 100 Aktive die Rennen bestreiten werden.
Chance für Europacup-Starter - Nationale Quote bleibt bestehen
Ab Januar bekommen dann die Europacup-Starter ihre Chance. Zwar reduziert das nicht unbedingt die Anzahl der Starter - eher im Gegenteil - doch da auch im Europacup IBU-Punkte verteilt werden, bekommen die besten Acht ab dem vierten Weltcup ihre Chance. Die nationale Quote bleibt jedoch unverändert, so dass starke Nationen wie Deutschland, Norwegen oder Russland dennoch nicht mehr als sieben Athleten ins Rennen schicken dürfen. Allerdings sind ab Januar auch nur noch die besten 85 statt vorher 90 der IBU-Punkte-Liste startberechtigt.
Keine IBU-Punkte während der WM
Während der Weltmeisterschaften im Februar in Östersund bleibt alles beim Alten: Weiterhin nominieren die Trainer nicht mehr als vier Sportler für die einzelnen Weltmeisterschaftsrennen. Auch werden während der Titelkämpfe keine weiteren IBU-Punkte verteilt, die über eine weitere Teilnahme im Weltcup entscheiden würden.
Bis zu zehn Athleten einer Nation im letzten Saisondrittel möglich
Für die letzten drei Weltcups der Saison sind nur die 80 Besten der IBU-Wertung qualifiziert plus weiterhin je einen Athleten der schwächeren Nationen. Neu ist außerdem, dass die drei Besten im Europacup ungeachtet ihrer Nationalität im Weltcup antreten können. Das bedeutet, dass zum Beispiel die Deutschen bis zu zehn Biathleten an den Start schicken könnte.
Biathlon interessanter durch weniger Starter
Nach einer Idee von IBU-Präsident Anders Besseberg ist ein neues Qualifikationssystem ausgetüftelt worden, mit dem die viel zu großen Starterfelder - gerade bei den Herren mit teilweise über 120 Biathleten - Stück für Stück reduziert werden sollen. Durch die Reduzierung der Athletenzahl soll der Biathlonsport interessanter gemacht werden.
Top90 von Kontiolahti qualifizieren sich für Hochfilzen
An diesem Wochenende werden für die Entscheidungen in den Einzelrennen und den Sprints unabhängig von den Weltcuppunkten die neu eingeführten IBU-Punkte vergeben. Vor allem für die schwächeren Athleten kommt es darauf an, sich nach Kontiolahti unter die Top90 dieser Wertung zu schieben, um bei den nächsten Rennen startberechtigt zu sein. Natürlich würde dieses Ziel für manche schwache Nation fast unerreichbar sein, doch dafür gibt es ein Hintertürchen: Auch die Nationen, die keinen Athleten unter die Top90 der Wertung bringen, dürfen einen Sportler an den Start schicken. Bereits 36 Nationen haben für Hochfilzen gemeldet, so dass jeweils etwa 100 Aktive die Rennen bestreiten werden.
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Chance für Europacup-Starter - Nationale Quote bleibt bestehen
Ab Januar bekommen dann die Europacup-Starter ihre Chance. Zwar reduziert das nicht unbedingt die Anzahl der Starter - eher im Gegenteil - doch da auch im Europacup IBU-Punkte verteilt werden, bekommen die besten Acht ab dem vierten Weltcup ihre Chance. Die nationale Quote bleibt jedoch unverändert, so dass starke Nationen wie Deutschland, Norwegen oder Russland dennoch nicht mehr als sieben Athleten ins Rennen schicken dürfen. Allerdings sind ab Januar auch nur noch die besten 85 statt vorher 90 der IBU-Punkte-Liste startberechtigt.
Keine IBU-Punkte während der WM
Während der Weltmeisterschaften im Februar in Östersund bleibt alles beim Alten: Weiterhin nominieren die Trainer nicht mehr als vier Sportler für die einzelnen Weltmeisterschaftsrennen. Auch werden während der Titelkämpfe keine weiteren IBU-Punkte verteilt, die über eine weitere Teilnahme im Weltcup entscheiden würden.
Bis zu zehn Athleten einer Nation im letzten Saisondrittel möglich
Für die letzten drei Weltcups der Saison sind nur die 80 Besten der IBU-Wertung qualifiziert plus weiterhin je einen Athleten der schwächeren Nationen. Neu ist außerdem, dass die drei Besten im Europacup ungeachtet ihrer Nationalität im Weltcup antreten können. Das bedeutet, dass zum Beispiel die Deutschen bis zu zehn Biathleten an den Start schicken könnte.
Fotoserie: Neues Qualifikationssystem im Einsatz







