Biathlon-Weltcup in Whistler: Lars Berger läuft Konkurrenz davon
Biathlon2b Redaktion am 14.03.2009 - 00:08 Uhr
Dank schnellster Laufzeit und einem tadellosen Schießen hat sich der Norweger Lars Berger den zweiten Sprintsieg in diesem Winter gesichert. Beim Biathlon-Weltcup auf den Olympiastrecken ließ er Ole Einar Bjoerndalen und Christoph Sumann hinter sich.
Zweiter Saisonsieg für Berger
Vor allem in der Loipe haben die Norweger erneut eine beeindruckende Leistung abgerufen und so verdient dem Rennen ihren Stempel aufgedrückt. Dank einer über das gesamte Rennen starken Laufleistung konnte Lars Berger zum zweiten Mal in diesem Winter triumphieren. Der 29-Jährige, der sich bei seinem Hochfilzen-Sieg noch über das erste fehlerfreie Schießen seines Lebens gefreut hatte, konnte dieses Ergebnis auch diesmal realisieren. "Heute war ich ein bißchen müde, aber es hat alles perfekt geklappt und ich bin auch die letzte Runde sehr stark gelaufen", freute sich der Norweger. Sein Landsmann Ole Einar Bjoerndalen lief auf der zweiten und dritten Runde auf gleichem Niveau mit Berger, verschenkte den Sieg aber auf dem Weg zum Liegendschießen, wo er extrem langsam anging. So musste sich der vierfache Weltmeister von Pyeong Chang mit 14 Sekunden Rückstand und dem zweiten Rang begnügen. Als Dritter schaffte der Murauer Christoph Sumann den Sprung aufs Stockerl - für ihn selbst überraschend: "Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Form halten kann, weil ich sehr mit dem Jetlag gekämpft habe. Aber mit dem Laufen ging es sehr gut", erklärte der 33-Jährige, der Simon Fourcade aus Frankreich mit ebenfalls tadelloser Schießleistung hinter sich ließ.
Schweden trumpfen auf
Einen ganz starken Tag erwischte die schwedische Biathlon-Mannschaft. Nach dem Sprintsieg ihrer Kollegin Helena Jonsson wollten die Herren es ihr nachtun. Zwar musste sich der stärkste Schwede Carl Johan Bergman mit dem zwölften Platz begnügen, doch Jörgen Brink sprang für ihn in die Bresche. Der ehemalige Skilangläufer, der erst seit zwei Jahren Biathlon betreibt, beendete das Rennen mit dem für ihn sehr guten Ergebnis von nur einer Strafrunde. Trotz seines Fehlschusses wies der 35-Jährige im Ziel als Fünfter nur einen Rückstand von 56 Sekunden auf den schnellen Norweger auf. Ebenfalls lange auf Top10-Kurs lag auch sein junger Landsmann Fredrik Lindström. Der 19-Jährige schoss tadellos, verlor aber auf der Schlussrunde noch etwas an Boden und wurde starker 13.
Greis wird Siebter, Schempp zweitbester Deutscher
Hinter dem ebenfalls überraschend schnellen Slowenen Janez Maric rangierte sich Michael Greis als Siebter und damit bester DSV-Skijäger ein. "Es war ein sehr gutes Rennen. Ich habe den letzten Schuss schon drinnen gesehen, aber ich bin oft mit dem Kopf zu schnell", zeigte sich der Bayer trotz seiner Strafrunde zufrieden. Strahlen konnte auch der Wahl-Ruhpoldinger Simon Schempp, der sich erneut sehr gut verkaufte: "Ich hätte nie gedacht, dass das wieder so gut läuft. Ich habe mir noch vorher im Bett gedacht 'Wenn du wieder den letzten Schuss daneben schießt, dann passiert was!' ", lächelte der 20-Jährige, der sich nun auch Hoffnungen auf weitere Weltcup-Einsätze machen kann. Die beiden Niedersachsen Daniel Böhm und Arnd Peiffer belegten die Ränge 20 und 22 noch vor den routinierten DSV-Athleten, was Arnd Peiffer zum Schmunzeln brachte: "Mit jedem guten Wettkampf tasten wir uns näher ran an die Großen, das spricht für die Nachwuchsarbeit. Im Laufen ging es es heute sehr gut und ich habe meine gesundheitlichen Probleme überwunden." Im Gegensatz zu den Youngsters konnten sich die Weltcuperfahrenen DSV-Starter nicht mit dem Wettkampf zufrieden zeigen. Alexander Wolf sammelte als 28. nach nur einem Fehlschuss noch einige Weltcuppunkte, während Michael Rösch nach drei Fehlern leer ausging und 48. wurde. "Michael hat stehend lange gewartet, das ist untypisch für ihn und hat leider nicht geklappt", erklärte Bundestrainer Frank Ullrich die Fehler. Christoph Stephan kam nach einem verkorksten Wettkampf über den 88. Rang nicht hinaus. Stehend ballerte der Thüringer seine fünf Schuss in einem so atemberaubenden Tempo heraus, dass nur eine Scheibe umklappte. Völlig enttäuscht nahm der 23-Jährige auf der Schlussrunde die Beine hoch und ließ locker austrudeln.
Zweiter Saisonsieg für Berger
Vor allem in der Loipe haben die Norweger erneut eine beeindruckende Leistung abgerufen und so verdient dem Rennen ihren Stempel aufgedrückt. Dank einer über das gesamte Rennen starken Laufleistung konnte Lars Berger zum zweiten Mal in diesem Winter triumphieren. Der 29-Jährige, der sich bei seinem Hochfilzen-Sieg noch über das erste fehlerfreie Schießen seines Lebens gefreut hatte, konnte dieses Ergebnis auch diesmal realisieren. "Heute war ich ein bißchen müde, aber es hat alles perfekt geklappt und ich bin auch die letzte Runde sehr stark gelaufen", freute sich der Norweger. Sein Landsmann Ole Einar Bjoerndalen lief auf der zweiten und dritten Runde auf gleichem Niveau mit Berger, verschenkte den Sieg aber auf dem Weg zum Liegendschießen, wo er extrem langsam anging. So musste sich der vierfache Weltmeister von Pyeong Chang mit 14 Sekunden Rückstand und dem zweiten Rang begnügen. Als Dritter schaffte der Murauer Christoph Sumann den Sprung aufs Stockerl - für ihn selbst überraschend: "Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Form halten kann, weil ich sehr mit dem Jetlag gekämpft habe. Aber mit dem Laufen ging es sehr gut", erklärte der 33-Jährige, der Simon Fourcade aus Frankreich mit ebenfalls tadelloser Schießleistung hinter sich ließ.
Schweden trumpfen auf
Einen ganz starken Tag erwischte die schwedische Biathlon-Mannschaft. Nach dem Sprintsieg ihrer Kollegin Helena Jonsson wollten die Herren es ihr nachtun. Zwar musste sich der stärkste Schwede Carl Johan Bergman mit dem zwölften Platz begnügen, doch Jörgen Brink sprang für ihn in die Bresche. Der ehemalige Skilangläufer, der erst seit zwei Jahren Biathlon betreibt, beendete das Rennen mit dem für ihn sehr guten Ergebnis von nur einer Strafrunde. Trotz seines Fehlschusses wies der 35-Jährige im Ziel als Fünfter nur einen Rückstand von 56 Sekunden auf den schnellen Norweger auf. Ebenfalls lange auf Top10-Kurs lag auch sein junger Landsmann Fredrik Lindström. Der 19-Jährige schoss tadellos, verlor aber auf der Schlussrunde noch etwas an Boden und wurde starker 13.
Greis wird Siebter, Schempp zweitbester Deutscher
Hinter dem ebenfalls überraschend schnellen Slowenen Janez Maric rangierte sich Michael Greis als Siebter und damit bester DSV-Skijäger ein. "Es war ein sehr gutes Rennen. Ich habe den letzten Schuss schon drinnen gesehen, aber ich bin oft mit dem Kopf zu schnell", zeigte sich der Bayer trotz seiner Strafrunde zufrieden. Strahlen konnte auch der Wahl-Ruhpoldinger Simon Schempp, der sich erneut sehr gut verkaufte: "Ich hätte nie gedacht, dass das wieder so gut läuft. Ich habe mir noch vorher im Bett gedacht 'Wenn du wieder den letzten Schuss daneben schießt, dann passiert was!' ", lächelte der 20-Jährige, der sich nun auch Hoffnungen auf weitere Weltcup-Einsätze machen kann. Die beiden Niedersachsen Daniel Böhm und Arnd Peiffer belegten die Ränge 20 und 22 noch vor den routinierten DSV-Athleten, was Arnd Peiffer zum Schmunzeln brachte: "Mit jedem guten Wettkampf tasten wir uns näher ran an die Großen, das spricht für die Nachwuchsarbeit. Im Laufen ging es es heute sehr gut und ich habe meine gesundheitlichen Probleme überwunden." Im Gegensatz zu den Youngsters konnten sich die Weltcuperfahrenen DSV-Starter nicht mit dem Wettkampf zufrieden zeigen. Alexander Wolf sammelte als 28. nach nur einem Fehlschuss noch einige Weltcuppunkte, während Michael Rösch nach drei Fehlern leer ausging und 48. wurde. "Michael hat stehend lange gewartet, das ist untypisch für ihn und hat leider nicht geklappt", erklärte Bundestrainer Frank Ullrich die Fehler. Christoph Stephan kam nach einem verkorksten Wettkampf über den 88. Rang nicht hinaus. Stehend ballerte der Thüringer seine fünf Schuss in einem so atemberaubenden Tempo heraus, dass nur eine Scheibe umklappte. Völlig enttäuscht nahm der 23-Jährige auf der Schlussrunde die Beine hoch und ließ locker austrudeln.
Weiterführende Informationen:
| Ergebnis: Weltcup Vancouver/Whistler (CAN) Sprint Herren |
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