Magdalena Neuner und Andreas Birnbacher im Doppelinterview
2b-Sportredaktion am 28.11.2007 - 08:41 Uhr
Kurz vor dem Start in die neue Saison standen uns Magdalena Neuner und Andi Birnbacher für ein kurzes Interview zur Verfügung.
Biathlon2b: Magdalena, wir stehen unmittelbar vor dem Saisonauftakt in Finnland. Wie ist die Stimmung?
Magdalena: Ich freue mich wahnsinnig, dass es endlich wieder losgeht. Im November war ich fast drei Wochen wegen einer Erkältungskrankheit außer Gefecht, aber hier oben im Trainingslager habe ich mich sehr gut gefühlt. Die Testwettkämpfe haben dies auch bestätigt. Ich bin gut in Form. Ich freue mich auf den Winter.
Biathlon2b: Der Saisonstart wird leider ohne Andi Birnbacher stattfinden. Andi, du hast Dich verletzt. Wie ist es dazu gekommen?
Andi: Im privaten Bereich habe ich einen kleinen Unfall erlitten. Die letzten Treppenstufen bei uns zuhause habe ich übersprungen und bin dann sehr unglücklich aufgekommen. Am rechten Sprunggelenk habe ich mir Bänderrisse zugezogen.
Biathlon2b: Wie lange musst Du pausieren?
Andi: Die Ärzte sind sich da noch nicht sicher. Es wird jedoch alles getan, damit ich möglichst schnell, wieder das Training aufnehmen kann. Maßnahmen zum Abschwellen und entzündungshemmende Medikamente sollten mir eine baldige Rückkehr ermöglichen.
Biathlon2b: Wie ist die Stimmung bei Dir?
Andi: Es ist schon ärgerlich und frustrierend- ich hatte noch nie eine so gute Saisonvorbereitung. Ich bin von April bis November ohne Krankheit durchgekommen, hatte super trainiert. Eine bessere Ausgangsposition hatte ich noch nie.
Magdalena: Ja, Andi das ist schon ärgerlich, aber lass Dich jetzt nicht hängen. Ich hatte auch meine besagte Zwangspause und bin jetzt trotzdem in guter Verfassung. Weniger ist manchmal auch mehr. Rückblickend betrachtet tat meinem Körper die Pause ganz gut.
Andi: Gut, wenn Du das sagst…. (schmunzelt)
Biathlon2b: Magdalena, welche Saisonziele hast Du Dir gesteckt? Können wir gleich einen Weltcupsieg erwarten?
Magdalena: Ich habe überhaupt nicht den Anspruch, die letzte Saison zu kopieren. Ich habe gut trainiert und werde mein Bestes geben. Gerade am Saisonauftakt kann man von mir nicht soviel erwarten. Ich brauche immer ein paar Rennen, bis ich so richtig drin bin. Deshalb bin ich auf jeden Fall geduldig mit mir selbst und setze mich nicht unter Druck.
Biathlon2b: Gibt es überhaupt keine Zielvorgabe für die nächste Saison?
Magdalena: Mir ist in der letzten Saison etwas gelungen, was ich nicht annähernd für möglich gehalten habe; davon zehre ich noch heute. Ich gehe hochmotiviert, aber ohne eine Erwartung in die Saison. Ich gebe mein Bestes, mehr geht nicht.
Biathlon2b: Andi, schaust Du Dir den Saisonauftakt im Fernsehen an?
Andi: Es wird mir nicht leicht fallen, aber ich denke, dass ich den Fernseher anschalten werde.
Biathlon2b: Was kann man in dieser Saison von den Deutschen erwarten?
Magdalena: Ich glaube, dass es eine sehr, sehr spannende Saison wird, mit harten Kämpfen insbesondere zwischen den jungen Russinnen, den Norwegerinnen und eben den Deutschen. Ob wir die Ergebnisse der letzten Saison erwarten können, ist fraglich. In jedem Fall haben wir mit Andrea Henkel, Martina Glagow und Kati Wilhelm Favoritinnen auf den Gesamtweltcup. Es reicht ja, wenn eine von uns durchkommt.
Biathlon2b: Das ist ja etwas tiefgestapelt, was ist mit Ihnen?
Magdalena: Ja, ich laufe auch mit…
Andi: Bei den Herren gibt es die üblichen Verdächtigen: Russen, Norweger – vor allem Ole Einar – und natürlich Michi Greis sind diejenigen Sportler, über die nur die Entscheidungen laufen werden.
Biathlon2b: Wie ist denn die Stimmung in den Teams?
Magdalena: Sehr harmonisch. Wir verstehen uns alle sehr gut und sind ein echtes Team, in dem es wirklich Spaß macht.
Andi: Bei uns ist das genauso. Nach unserer rücktrittsbedingten Verjüngungskur fehlt uns natürlich die Altersweisheit im Team (lacht), aber das kompensieren wir jetzt mit jugendlichem Frohsinn.
Biathlon2b: Wir wünschen Euch beiden auf jeden Fall eine erfolgreiche Saison, in der die glücklichen Momente überwiegen sollen.
Magdalena und Andi: Danke schön!
Biathlon2b: Magdalena, wir stehen unmittelbar vor dem Saisonauftakt in Finnland. Wie ist die Stimmung?
Magdalena: Ich freue mich wahnsinnig, dass es endlich wieder losgeht. Im November war ich fast drei Wochen wegen einer Erkältungskrankheit außer Gefecht, aber hier oben im Trainingslager habe ich mich sehr gut gefühlt. Die Testwettkämpfe haben dies auch bestätigt. Ich bin gut in Form. Ich freue mich auf den Winter.
Biathlon2b: Der Saisonstart wird leider ohne Andi Birnbacher stattfinden. Andi, du hast Dich verletzt. Wie ist es dazu gekommen?
Andi: Im privaten Bereich habe ich einen kleinen Unfall erlitten. Die letzten Treppenstufen bei uns zuhause habe ich übersprungen und bin dann sehr unglücklich aufgekommen. Am rechten Sprunggelenk habe ich mir Bänderrisse zugezogen.
Anzeige
Biathlon2b: Wie lange musst Du pausieren?
Andi: Die Ärzte sind sich da noch nicht sicher. Es wird jedoch alles getan, damit ich möglichst schnell, wieder das Training aufnehmen kann. Maßnahmen zum Abschwellen und entzündungshemmende Medikamente sollten mir eine baldige Rückkehr ermöglichen.
Biathlon2b: Wie ist die Stimmung bei Dir?
Andi: Es ist schon ärgerlich und frustrierend- ich hatte noch nie eine so gute Saisonvorbereitung. Ich bin von April bis November ohne Krankheit durchgekommen, hatte super trainiert. Eine bessere Ausgangsposition hatte ich noch nie.
Magdalena: Ja, Andi das ist schon ärgerlich, aber lass Dich jetzt nicht hängen. Ich hatte auch meine besagte Zwangspause und bin jetzt trotzdem in guter Verfassung. Weniger ist manchmal auch mehr. Rückblickend betrachtet tat meinem Körper die Pause ganz gut.
Andi: Gut, wenn Du das sagst…. (schmunzelt)
Biathlon2b: Magdalena, welche Saisonziele hast Du Dir gesteckt? Können wir gleich einen Weltcupsieg erwarten?
Magdalena: Ich habe überhaupt nicht den Anspruch, die letzte Saison zu kopieren. Ich habe gut trainiert und werde mein Bestes geben. Gerade am Saisonauftakt kann man von mir nicht soviel erwarten. Ich brauche immer ein paar Rennen, bis ich so richtig drin bin. Deshalb bin ich auf jeden Fall geduldig mit mir selbst und setze mich nicht unter Druck.
Biathlon2b: Gibt es überhaupt keine Zielvorgabe für die nächste Saison?
Magdalena: Mir ist in der letzten Saison etwas gelungen, was ich nicht annähernd für möglich gehalten habe; davon zehre ich noch heute. Ich gehe hochmotiviert, aber ohne eine Erwartung in die Saison. Ich gebe mein Bestes, mehr geht nicht.
Biathlon2b: Andi, schaust Du Dir den Saisonauftakt im Fernsehen an?
Andi: Es wird mir nicht leicht fallen, aber ich denke, dass ich den Fernseher anschalten werde.
Biathlon2b: Was kann man in dieser Saison von den Deutschen erwarten?
Magdalena: Ich glaube, dass es eine sehr, sehr spannende Saison wird, mit harten Kämpfen insbesondere zwischen den jungen Russinnen, den Norwegerinnen und eben den Deutschen. Ob wir die Ergebnisse der letzten Saison erwarten können, ist fraglich. In jedem Fall haben wir mit Andrea Henkel, Martina Glagow und Kati Wilhelm Favoritinnen auf den Gesamtweltcup. Es reicht ja, wenn eine von uns durchkommt.
Biathlon2b: Das ist ja etwas tiefgestapelt, was ist mit Ihnen?
Magdalena: Ja, ich laufe auch mit…
Andi: Bei den Herren gibt es die üblichen Verdächtigen: Russen, Norweger – vor allem Ole Einar – und natürlich Michi Greis sind diejenigen Sportler, über die nur die Entscheidungen laufen werden.
Biathlon2b: Wie ist denn die Stimmung in den Teams?
Magdalena: Sehr harmonisch. Wir verstehen uns alle sehr gut und sind ein echtes Team, in dem es wirklich Spaß macht.
Andi: Bei uns ist das genauso. Nach unserer rücktrittsbedingten Verjüngungskur fehlt uns natürlich die Altersweisheit im Team (lacht), aber das kompensieren wir jetzt mit jugendlichem Frohsinn.
Biathlon2b: Wir wünschen Euch beiden auf jeden Fall eine erfolgreiche Saison, in der die glücklichen Momente überwiegen sollen.
Magdalena und Andi: Danke schön!









