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Reaktionen nach den Staffeln: "Wer startet, kann auch gewinnen"

Biathlon2b Redaktion am 16.03.2009 - 10:12 Uhr
Die deutschen Skijägerinnen und das Herren-Quartett aus Schweden haben die abschließenden Staffeln auf den Olympiastrecken in Whistler/Vancouver gewonnen. Die Chinesinnen und Russinnen sowie die Athleten aus Frankreich und Deutschland freuten sich über die weiteren Podestplätze. Wie zufrieden sich die Erstplatzierten zeigten, lest ihr hier:

Andrea Henkel (GER):
"Auf der Strecke war es rutschig und glatt, das sind nicht so meine Bedingungen. Da war ich froh, dass ich mit soviel Vorsprung etwas entspannter auf die Strecke gehen konnte, da habe ich dann auch keine Schienbeinschmerzen bekommen."

Martina Beck (GER):
"Der erste Fehler war ok. Beim zweiten war ich sicher, dass die Schiebe fällt und dann wurde ich nervös. Ich hatte zwar viel Vorsprung, bin aber froh, dass ich dann mit dem dritten Nachlader noch getroffen habe. Ich war auch etwas verwirrt, weil ich nicht wusste, wieviele Nachlader ich noch hatte."

Chunli Wang (CHN):
"Das ist unser bestes Saisonresultat und wir sind sehr glücklich darüber. In der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele helfen uns solche Erfolge im Hinblick auf finanzielle Unterstürzung durch den Staat - ebenso wie die vielen Goldmedaillen für unser Land bei den vergangenen Sommerspielen."

Anna Boulygina (RUS):
"Ich weiß, dass ich da zu diesem Zeitpunkt in keiner guten Position lag. Aber wir wussten auch, dass die Staffel erst zur Hälfte gelaufen und deshalb noch alles möglich war. Die anderen haben sich dann auch nach vorne zurück gekämpft."


Fredrik Lindström (SWE):
"Es hat viel Spaß gemacht, um den ersten Platz mitzulaufen. Die Strecken hier sind richtig, richtig toll."

Carl Johan Bergman (SWE):
"Nach dem Liegendschießen bin ich taktisch gelaufen. Ich war ziemlich sicher, dass ich irgendwann auf die Führenden würde aufschließen können. Aber so genau weiß man es natürlich auch nicht. Zumal Simon Fourcade ein starker Läufer ist. Bei der WM hat er mich geschlagen, heute war ich besser."

David Ekholm (SWE):
"Egal wer in der Staffel läuft, wir glauben immer an unsere Siegchance. Wer startet, kann auch gewinnen."

Simon Fourcade (FRA):
"Wir haben heute alles probiert und mit nur drei Ersatzpatronen eine tolle Mannschaftsleistung abgeliefert. Whistler gefällt uns allen richtig gut und wir glauben, Whistler mag auch uns. Wir sind heute sehr glücklich. Wir konnten gut unser Material und die Strecken testen, haben auch ein gutes Gefühl für die Anlage bekommen. Das hilft uns sehr bei der Olympiavorbereitung."

Daniel Böhm (GER:
"Ich habe mich von Anfang an gut gefühlt, hatte wie die ganzen Tage hier super Material und hinten raus noch Reserven. Nach meinen drei Nachladern hatte ich aber auch auch das Gefühl, noch was gut machen zu müssen."

Michael Rösch (GER):
"Ich wollte volles Risiko gehen, und es hätte ja auch fast geklappt. Alles in allem - ich bin ja heute mit 25 der älteste Sack im Team - kann man zufrieden sein."

Frank Ullrich (GER), Bundestrainer DSV-Herrren:
"Ein Riesenkompliment den jungen Burschen."
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