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Statements zu den Sprints in Vancouver: "..., das ist ein Geheimnis"

Biathlon2b Redaktion am 16.03.2009 - 09:22 Uhr
Die beiden Biathlon-Sprints in Vancouver waren die wohl spannendsten der ganzen Weltcup-Saison. Helena Jonsson verwies Magdalena Neuner um nur 0,7 Sekunden auf Rang zwei, Lars Berger schnappte Landsmann Ole Einar Bjoerndalen den Sieg vor seiner Nase weg. Das sagten die drei Erstplatzierten nach dem Rennen:

Helena Jonsson (SWE):
"Als ich vom Stehendschießen weggelaufen bin, hätte ich nicht gedacht, noch zu gewinnen. Warum ich so gut schieße, das kann ich allerdings nicht verraten, das ist ein Geheimnis. Dass ich mal ganz oben stehen würde, damit war zu Saisonbeginn nicht zu rechnen."

Staffen Eklund (SWE), Trainer von Helena Jonsson:
"Natürlich ist das ein Geheimnis, eine Sache kann ich aber verraten. Um so gut zu schießen, muss man sehr viel harte Arbeit investieren. Am Anfang hätte ich sie nicht unter den besten Drei erwartet. Im Dezember hatte ich eher an eine Top Ten-Platzierung gedacht."

Magdalena Neuner (GER):
"Man muss im Sprint mit der Null weggehen, um zu gewinnen. Aber ein Fehler kann immer passieren. Ich habe auf der Schlussrunde alles gegeben. Dass Helena nach mir gestartet ist, hat keinen Unterschied gemacht. Selbst wenn ich ihre Zwischenzeiten gekannt hätte, wäre nicht mehr bei mir gegangen. Die Strecken sind nicht allzu schwer, aber an einigen Stellen doch sehr selektiv, da muss man hart arbeiten, um ein gutes Ergebnis zu erreichen."

Olga Zaitseva (RUS):
"Ich habe getan, was heute möglich war. Eine spezielle Lauftechnik habe ich nicht, ich hole einfach immer alles aus mir heraus. Hier in Whistler gefällt es mir wirklich: Die Natur ist toll und die Strecken sind sehr gut."


Lars Berger (NOR):
"Heute war ich ein bißchen müde, aber es hat alles 100 Prozent geklappt und auf der letzten Runde hatte ich noch viele Reserven. Ich habe erst zum zweiten Mal in meiner Karriere fehlerfrei geschossen. Nach dem Liegendschießen habe ich mich natürlich gut gefühlt. Aber ich wusste auch: Da kommt noch ein gutes Stück Arbeit auf Dich zu.

Ole Einar Bjoerndalen (NOR):
"Ich war sehr müde vor dem Start, deswegen musste ich auch so langsam anlaufen. Nach den fünf Treffern im Liegendschießen ging es mir dann besser und ich konnte schneller laufen. Nachdem ich im Stehendschießen alles getroffen hatte, konnte ich sogar noch eine sehr gute letzte Runde laufen. Alles in allem ein perfektes Rennen. Die Strecken sind einzigartig auf der Welt. Das Streckenlayout ist wirklich cool, nicht ganz so schwer wie anderswo. Schnell, aber man braucht trotzdem Kraft. Einfach sehr interresant."

Christoph Sumann (AUT):
"Ich bin überrascht, dass ich die gute WM-Form halten konnte. Ich leide doch noch schwer unter dem Jetlag und war die letzten Tage ein richtiger Couch-Potatoe. Aber wenn ich mich bewege, dann geht's offensichtlich. Das hier sind wohl die schönsten Strecken, auf denen ich je gelaufen bin - und ich mache das schon seit 20 Jahren. Ich hoffe, dass ich es auch nächstes Jahr auf's Podium schaffe, das ist mein Ziel. Ich werde dann soviel Zeit wie möglich hier verbringen, um die Spiele zu genießen und ich bringe meine ganze Familie mit."
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