Startseite
Weiterempfehlen


Formular für Weiterempfehlung

Bookmarken

Sieg für Sandrine Bailly in der Verfolgung

Kathleen Lindau am 01.03.2008 - 11:45 Uhr
Die Französin Sandrine Bailly hat im südkoreanischen Pyeong Chang das Verfolgungsrennen über zehn Kilometer für sich entschieden und somit auch die Führung im Gesamtweltcup übernommen.

Lena Neuner verläuft sich
Gleich in der ersten Runde ist der sechsfachen Weltmeisterin Magdalena Neuner ein Missgeschick passiert. Die 21-Jährige hat sich verlaufen und somit auf Sandrine Bailly einige Sekunden eingebüßt. Die Wallgauerin konnte aber sofort wieder aufschließen und die Führung übernehmen. Vier Fehler beim letzten Schießen waren dann allerdings zuviel für die Ausnahmeathletin, am Ende wurde es der sechste Rang. Sandrine Bailly, die insgesamt nur einmal in die Strafrunde musste, feierte unterdessen ihren insgesamt 20. Weltcup-Erfolg. Für die 28-jährige Französin war es zudem der vierte Sieg in dieser Saison. Zweite wurde die Südtirolerin Michela Ponza, die sich das Rennen hervorragend einteilte und die Russin Albina Akhatova um 5,2 Sekunden auf den dritten Rang verwies. Auf den tollen vierten Rang kam die einzige Nullschützin des Tages, Marie Laure Brunet aus Frankreich. Die erst 19-Jährige holte vier Plätze auf und hatte im Ziel 1:10 Minuten Rückstand auf ihre Landsfrau.

Anzeige

Gute Mannschaftsleistung der DSV-Damen
Andrea Henkel konnte sich nach drei fehlerfreien Schießübungen ausgezeichnet nach vorne arbeiten und hatte sogar den Sieg im Auge. Im letzten Stehendanschlag verfehlte die 30-jährige Thüringerin allerdings zwei Scheiben und überquerte schließlich als Fünfte die Ziellinie. Das Gelbe Trikot der Gesamtweltcup-Führenden musste die Großbreitenbacherin somit an Sandrine Bailly abgeben. Im Kampf um die große Kristallkugel ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen. 23 Sekunden hinter Henkel kam Magdalena Neuner ins Ziel, die zusammen mit Bailly läuferisch heute das Feld dominierte. Kati Wilhelm und Kathrin Hitzer konnten sich nach einer großartigen Aufholjagd die Ränge Neun und Zehn sichern. Wilhelm verfehlte drei Mal das Ziel und machte insgesamt neun Plätze gut. Hitzer musste lediglich zwei Strafrunden absolvieren und kämpfte sich um 29 Positionen nach vorne.

Anzeige

Anzeige

Anzeige