Koreanische Ausrichter in Problemen
Nadine Gärtner am 27.02.2008 - 19:56 Uhr
Ein Jahr vor der Biathlon-WM läuft noch nicht alles rund im koreanischen Pyeong Chang. Neben offenbar mangelhafter Regelkenntnis bestimmen Probleme rund um das Essen das Geschehen.
Essensprobleme nach beschwerlicher Anreise
Leicht war die Reise für niemanden, von wo auch immer das Flugzeug auch startete. Verspätungen und Wartezeiten bei der Einreise waren an der Tagesordnung und stressten die Nerven der übermüdeten Sportler zusätzlich. Doch auch im Hotel einiger Biathleten läuft nicht alles nach Wunsch. Das Biathlonstadion liegt außerhalb der 45.000 Einwohner-Stadt Pyeong Chang und auch das Hotel ist relativ einsam gelegen, so dass es nicht viele Möglichkeiten gibt, etwas zu Essen zu bekommen. Zwar wurden Essensgutscheine verteilt, doch der darauf ausgewiesene Betrag reicht nicht für ein Essen - es musste draufgezahlt werden. Erst nach dem Eingreifen der IBU stand am zweiten Tag ein reichhaltiges Buffet zur Verfügung.
Mangelhafte Regelkenntnisse?
Auch im Wettkampf stellte sich die Frage, ob die Organisatoren den Weltmeisterschaften im nächsten Jahr gewachsen sein. Zwar sind die Strecken äußerst schwierig und selektiv und damit WM-würdig, doch mit der Regelung der Starterzahl scheint sich der Gastgeber noch nicht beschäftigt zu haben. Vier Koreaner nahmen das heutige erste Rennen, den Sprint der Herren, in Angriff, erlaubt war den Koreanern gemäß nationaler Quote der IBU nur ein Athlet. Die nachträgliche Disqualifikation der drei Athleten war die logische Folge. Doch auch für den Damensprint sind wieder vier koreanische Namen in der Startliste zu finden - in die Wertung kommen werden die sicher auch nicht, aber das Publikum kann mehr koreanischen Biathleten zujubeln...
Essensprobleme nach beschwerlicher Anreise
Leicht war die Reise für niemanden, von wo auch immer das Flugzeug auch startete. Verspätungen und Wartezeiten bei der Einreise waren an der Tagesordnung und stressten die Nerven der übermüdeten Sportler zusätzlich. Doch auch im Hotel einiger Biathleten läuft nicht alles nach Wunsch. Das Biathlonstadion liegt außerhalb der 45.000 Einwohner-Stadt Pyeong Chang und auch das Hotel ist relativ einsam gelegen, so dass es nicht viele Möglichkeiten gibt, etwas zu Essen zu bekommen. Zwar wurden Essensgutscheine verteilt, doch der darauf ausgewiesene Betrag reicht nicht für ein Essen - es musste draufgezahlt werden. Erst nach dem Eingreifen der IBU stand am zweiten Tag ein reichhaltiges Buffet zur Verfügung.
Anzeige
Mangelhafte Regelkenntnisse?
Auch im Wettkampf stellte sich die Frage, ob die Organisatoren den Weltmeisterschaften im nächsten Jahr gewachsen sein. Zwar sind die Strecken äußerst schwierig und selektiv und damit WM-würdig, doch mit der Regelung der Starterzahl scheint sich der Gastgeber noch nicht beschäftigt zu haben. Vier Koreaner nahmen das heutige erste Rennen, den Sprint der Herren, in Angriff, erlaubt war den Koreanern gemäß nationaler Quote der IBU nur ein Athlet. Die nachträgliche Disqualifikation der drei Athleten war die logische Folge. Doch auch für den Damensprint sind wieder vier koreanische Namen in der Startliste zu finden - in die Wertung kommen werden die sicher auch nicht, aber das Publikum kann mehr koreanischen Biathleten zujubeln...




