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Norwegischer Doppelerfolg in Südkorea

Kathleen Lindau am 27.02.2008 - 11:33 Uhr
Beim ersten Biathlon-Weltcup der südkoreanischen Geschichte hat es in Pyeong Chang einen Doppelerfolg für Norwegen gegeben. Im Sprint über 10 Kilometer verwies Emil Hegle Svendsen seinen Landsmann Halvard Hanevold auf Rang Zwei.

Laufstarker Svendsen
Trotz eines Fehlers im Liegendanschlag hat der Norweger Emil Hegle Svendsen den Sprint über 10 Kilometer in Pyeong Chang für sich entscheiden können. Beim Premieren-Weltcup im koreanischen Gebirge hat der Doppelweltmeister von Östersund seinen Landsmann Halvard Hanevold um 29,9 Sekunden auf den zweiten Platz verwiesen. Der 38-Jährige musste ebenfalls eine Strafrunde absolvieren. Auf den hervorragenden dritten Rang kam der Österreicher Fritz Pinter, der auch einmal das Ziel verfehlte. Bester DSV-Athlet wurde Daniel Graf als Vierter mit 40,2 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Der 26-jährige Thüringer bot eine tadellose Schießleistung und konnte auch in der Loipe trotz krampfender Waden überzeugen. Björn Ferry aus Schweden gehört ebenfalls zu den Nullschützen des Tages und zeigte auch auf der Strecke eine ansprechende Leistung, so dass er sich Rang Fünf sichern konnte. Auch Andi Birnbacher kann mit seinem Rennen sehr zufrieden sein, nach einer Strafrunde kam der Schlechinger auf den sechsten Platz.

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Vier weitere DSV-Athleten in den Top 20
Die deutschen Starter Michael Greis, Alexander Wolf, Christoph Stephan und Michael Rösch schafften im Sprint den Sprung in die Top 20. Greis verfehlte gleich im Liegendanschlag drei Mal das Ziel und fiel zunächst weit zurück. Stehend schoss er tadellos und rettete am Ende noch den zehnten Rang. Alexander Wolf begann zwar fehlerfrei und übernahm die Führung, kassierte allerdings beim zweiten Schießen zwei Fahrkarten. Im Ziel war es der zwölfte Platz für den 29-jährigen Thüringer. Sein Trainingskollege Christoph Stephan zeigte ein einwandfreies Schießen und belegte den 13. Rang. Michael Rösch beendete die 10 Kilometer Distanz nach zwei Strafrunden als 20. In die Verfolgung startet der Altenberger mit 1:21 Minuten Rückstand auf Svendsen. Nach einem Fehler im Stehendanschlag schaffte auch Carsten Pump als 25. noch den Sprung in die Punkteränge. Bester Schweizer Athlet war Matthias Simmen auf Rang 19. Der Grenzwächter aus Andermatt verfehlte lediglich einmal das Ziel und wird im Verfolgungsrennen für eine Überraschung gut sein.

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