Sandrine Bailly:
Es ist ein schöner Tag. Aber ich muss konzentriert bleiben. Heute war es sehr sehr schwer. Die Strecke ist arg schwer und ich habe versucht, gut zu schießen und mit nur einem Fehler ist es okay. In Östersund hatte ich Probleme mit meinem Schießen und ich muss ruhiger sein mit meinem Schießen. Ich arbeitete ein bisschen am Stand und es ein war eine gute Arbeit, glaube ich. Jetzt ist es besser. Ich war überrascht, als Magdalena sich verlaufen hat. Ich dachte, "was macht sie?" und dann ging ich vorbei. Ich war sehr überrascht.
Andrea Henkel:
Die Strecken sind sehr schwer und das Problem war bei mir nicht dies Bergauf sondern das Bergab, weil in diesen Abfahrten auch immer Kurven drin sind. Und die sind dann irgendwann ordentlich ausgefahren und da hatte ich schon ein bisschen Schiss vor. Die Strecke wurde während des Männertrainings anders gelegt, aber nachdem es dann Ski- und Stockbrüche gab, wurde wieder die alte Strecke rausgeholt. Im Schießstand ist der Schnee ziemlich gelb vom Sand. Aber es war fest und ging zu fahren bis auf die hinterste Abfahrt, die fand ich nicht so gut. Ich war insgesamt sehr zufrieden mit dem Schießen. Die zwei Fehler am Schluss, die hätten nicht unbedingt sein müssen, aber wahrscheinlich wäre das ein bisschen viel des Guten gewesen.
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Kathrin Hitzer:
Ich kanns selber fast noch gar nicht glauben. Ich bin in das Rennen so locker angegangen, wie man nur gehen kann. Ich bin echt froh, auch dass es im Schießen so gut hingehauen hat. Die Strecken sind abartig schwer, man kann fast nicht langsam genug angehen. Wirklich ein toller Wettkampf. Ich bin jetzt wirklich scharf drauf auf morgen die Mexed-Staffel, aber ich brauch jetzt erstmal Ruhe. Das Verfolgungsrennen hat jetzt schon reingehaut. Ich bin eigentlich fit und gesund, aber heute muss ich schon früh ins Bett gehen.
Kati Wilhelm:
Es war viel drin heute, das hat man gestern bei den Männern gesehen, dass es das Feld nochmal ordentlich durchwirbeln kann, aber mit zwei Fehlern gleich am Anfang, da war ich schon fast zu weit weg. Die waren auch ärgerlich, ich hate schon bei links reagiert, weil der Wind ein bisschen reinzog, aber es hat nicht gereicht. Und das hat mich natürlich schon geärgert. Aber ich glaube, es geht schon wieder aufwärts. Meine Erkältung habe ich wohl im Sprint ein bisschen rausgelaufen und da kam ich dann von der Atmung auch besser klar. Wenn die Scheiben nun auch etwas öfter fallen, würde ich mich natürlich auch freuen und dann gucke ich schon zuversichtlich in die nächsten zwei Wochen.
Michela Ponza:
In der Abfahrt fühlt man sich wie Bode Miller...