Statements nach dem ersten Wettkampf in Korea
2b-Sportredaktion am 27.02.2008 - 12:26 Uhr
Die Strecke und der Schießstand im südkoreanischen Pyeong Chang ist für alle Athleten neu. Hier einige Eindrücke nach dem Rennen...
Michael Rösch:
Da haben sich die dreißig Stunden Anreise ja wohl kaum gelohnt heute. Mich ärgert das, weil ich super angefangen habe und vorn mit dabei war. Dann die zwei Fehler. Ich hatte mich eigentlich sicher gefühlt heute stehend, aber dann die knappen Fehler. Das ärgert mich halt, weil ich in letzter Zeit immer so nah dran und doch so weit weg war. Momentan bin ich ganz schön sauer. Die drei Anstiege haben noch mehr wehgetan, aber da müssen wir alle durch. Ich muss echt sagen.... solche Reisestrapazen und dann so eine Runde... also diese Runde ist echt brutal hart, die härteste, die ich kenne. Die zehrt schon brutal, aber da müssen alle durch und da setzen sich halt die besten Läufer ab. Ich komme eigentlich ganz gut zurecht mit dem Schießstand, da war es ganz schön windig und ich denk mal schon, da geht noch einiges. Man hat es ja in Östersund gesehen beim Ali, der ist von ziemlich weit hinten nach vorn gelaufen und da ist noch nichts verloren.
Emil Svendsen:
Nach den Weltmeisterschaften war ich sehr müde und hatte viel Stress mit der Presse und allem. Es war schön, hier nach Korea zu kommen. Ich war ganz müde die letzten zwei Tage, aber heute hatte ich ein sehr gutes Gefühl und mich sehr stark gefühlt. Ich habe sehr gut trainiert und auch mit Ole Einar trainiert. Ich bin sehr motiviert. Das ist glaube ich der Grund. Im Verfolger muss ich einfach voll Gas geben und es wird wirklich Spaß werden.
Andi Birnbacher:
Mit einem Fehler bin ich zufrieden bei dem Wind. Ich war die letzten Tage wieder etwas unsicher mit dem Schießen, von dem her bin ich mit 1-0 jetzt auf alle Fälle zufrieden. Beim Stehendschießen habe ich einen Klemmer gehabt, da habe ich eine Hülse rausrepetiert und die hat dann im Schloss geklemmt, aber zum Glück ist mir kein Schuss abhanden gekommen. Von dem her hat sich die Zeit, die ich verloren habe, noch einigermaßen in Grenzen gehalten. Man kann sich nirgends erholen auf der Strecke, entweder brutal schwere Anstiege oder brutal schwere Abfahrten. Die letzte Abfahrt bin ich dreimal nicht so gut runtergekommen, weil vor mir eine Eisplatte war, da bin ich etwas ausgerutscht und dann hab ich Angst gehabt, dass ich nochmal ausrutsche unten in der schnellen Kurve. Da habe ich es etwas gemächlich angegangen und habe etwas Zeit verloren.
Daniel Graf:
Es sind eine der schwierigsten Strecken überhaupt auf der Welt. Ich habe mich etwas schwer getan in der letzten Runde. Mir haben die Waden etwas gekrampft. Man will richtig hintreten, traut sich aber nicht so ganz, weil wenn die dann richtig krampft, stehst du da und massierst und das konnte ich bis ins Ziel vermeiden. Mit dem vierten Platz kann man zufrieden sein, aber jetzt hätte ich schon gerne wieder mit dem Podestplatz geliebäugelt. Schießen war top und mit dem Laufen können wir ja in zwei Tagen noch nachlegen.
Alexander Wolf:
Mir hat heute ein bisschen die mentale Stärke gefehlt, die Null abzusichern. Ich hab die Scheiben so ein bisschen im Vorbeigehen mitgenommen, waren ganz knapp, sagt der Trainer. Aber die Ruhe, den Schuss nachzuhalten, hat mir heute ein bisschen gefehlt. Nach der für mich sehr guten WM ist die Spannung noch nicht wieder da. Es fällt schwer, sich neu zu motivieren. Auch mit der langen Anreise hier, vom Training nicht ganz einfach. Wenn der Startschuss fällt, will man immer sein Bestes geben und ich denke, dass jetzt von Wettkampf zu Wettkampf die Spannung wiederkommt und wir wieder nach ganz vorn laufen können. Ich habe mich noch gar nicht an die Zeitumstellung gewöhnt. Ich bleibe immer bis spät nachts wach und schlafe dann bis mittags. Ich denke, das ist für mich die beste Variante. Denn nächste Woche ist schon wieder Khanty Mansiysk, da ist man vier Stunden zurück und da fällt mir das nicht ganz so schwer.
Michael Rösch:
Da haben sich die dreißig Stunden Anreise ja wohl kaum gelohnt heute. Mich ärgert das, weil ich super angefangen habe und vorn mit dabei war. Dann die zwei Fehler. Ich hatte mich eigentlich sicher gefühlt heute stehend, aber dann die knappen Fehler. Das ärgert mich halt, weil ich in letzter Zeit immer so nah dran und doch so weit weg war. Momentan bin ich ganz schön sauer. Die drei Anstiege haben noch mehr wehgetan, aber da müssen wir alle durch. Ich muss echt sagen.... solche Reisestrapazen und dann so eine Runde... also diese Runde ist echt brutal hart, die härteste, die ich kenne. Die zehrt schon brutal, aber da müssen alle durch und da setzen sich halt die besten Läufer ab. Ich komme eigentlich ganz gut zurecht mit dem Schießstand, da war es ganz schön windig und ich denk mal schon, da geht noch einiges. Man hat es ja in Östersund gesehen beim Ali, der ist von ziemlich weit hinten nach vorn gelaufen und da ist noch nichts verloren.
Emil Svendsen:
Nach den Weltmeisterschaften war ich sehr müde und hatte viel Stress mit der Presse und allem. Es war schön, hier nach Korea zu kommen. Ich war ganz müde die letzten zwei Tage, aber heute hatte ich ein sehr gutes Gefühl und mich sehr stark gefühlt. Ich habe sehr gut trainiert und auch mit Ole Einar trainiert. Ich bin sehr motiviert. Das ist glaube ich der Grund. Im Verfolger muss ich einfach voll Gas geben und es wird wirklich Spaß werden.
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Andi Birnbacher:
Mit einem Fehler bin ich zufrieden bei dem Wind. Ich war die letzten Tage wieder etwas unsicher mit dem Schießen, von dem her bin ich mit 1-0 jetzt auf alle Fälle zufrieden. Beim Stehendschießen habe ich einen Klemmer gehabt, da habe ich eine Hülse rausrepetiert und die hat dann im Schloss geklemmt, aber zum Glück ist mir kein Schuss abhanden gekommen. Von dem her hat sich die Zeit, die ich verloren habe, noch einigermaßen in Grenzen gehalten. Man kann sich nirgends erholen auf der Strecke, entweder brutal schwere Anstiege oder brutal schwere Abfahrten. Die letzte Abfahrt bin ich dreimal nicht so gut runtergekommen, weil vor mir eine Eisplatte war, da bin ich etwas ausgerutscht und dann hab ich Angst gehabt, dass ich nochmal ausrutsche unten in der schnellen Kurve. Da habe ich es etwas gemächlich angegangen und habe etwas Zeit verloren.
Daniel Graf:
Es sind eine der schwierigsten Strecken überhaupt auf der Welt. Ich habe mich etwas schwer getan in der letzten Runde. Mir haben die Waden etwas gekrampft. Man will richtig hintreten, traut sich aber nicht so ganz, weil wenn die dann richtig krampft, stehst du da und massierst und das konnte ich bis ins Ziel vermeiden. Mit dem vierten Platz kann man zufrieden sein, aber jetzt hätte ich schon gerne wieder mit dem Podestplatz geliebäugelt. Schießen war top und mit dem Laufen können wir ja in zwei Tagen noch nachlegen.
Alexander Wolf:
Mir hat heute ein bisschen die mentale Stärke gefehlt, die Null abzusichern. Ich hab die Scheiben so ein bisschen im Vorbeigehen mitgenommen, waren ganz knapp, sagt der Trainer. Aber die Ruhe, den Schuss nachzuhalten, hat mir heute ein bisschen gefehlt. Nach der für mich sehr guten WM ist die Spannung noch nicht wieder da. Es fällt schwer, sich neu zu motivieren. Auch mit der langen Anreise hier, vom Training nicht ganz einfach. Wenn der Startschuss fällt, will man immer sein Bestes geben und ich denke, dass jetzt von Wettkampf zu Wettkampf die Spannung wiederkommt und wir wieder nach ganz vorn laufen können. Ich habe mich noch gar nicht an die Zeitumstellung gewöhnt. Ich bleibe immer bis spät nachts wach und schlafe dann bis mittags. Ich denke, das ist für mich die beste Variante. Denn nächste Woche ist schon wieder Khanty Mansiysk, da ist man vier Stunden zurück und da fällt mir das nicht ganz so schwer.






