Die drei Rennen in Antholz waren ein erfreulicher Abschluss vor der WM in Östersund. Ich bin mit allen dreien super zufrieden. Der Sprint lief einwandfrei mit einer Laufzeit von nur 1,5 Sekunden hinter der Bestzeit und zehn Treffern. Bei der Verfolgung waren leider vier Fehler zuviel um ganz nach vorn zu laufen, aber ich habe mich auch über den dritten Platz gefreut. Im Massenstart am Sonntag war es für mich ein super Gefühl, den Schlusssprint gegen Maxim Tchoudov zu gewinnen.Gestern war dann erstmal Ruhetag angesagt, denn schon Ende der Woche geht´s weiter zur WM-Vorbereitung nach Ridnaun.
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Die einzige Schattenseite in diesen Tagen waren die Dopingvorwürfe gegen deutsche Biathleten und Langläufer, die mittlerweile zwar schon wieder revidiert wurden, jedoch bei einigen immer noch im Gedächtnis vorherrschen und einen unbegründeten Imageschaden verursacht haben. Es ist schade, das Höchstleistungen momentan immer mit Doping in Verbindung gebracht werden. Einen Generalverdacht auf alle Sportler und Sportarten auszuüben, ist ungerecht denen gegenüber, die sich ihre Erfolge ehrlich erkämpft haben. Ich spreche mich absolut gegen Doping aus und bin stolz darauf, das was ich erreicht habe, mit eigener Kraft geschafft zu haben.
Bis bald,
euer Michi