Nach den Problemen mit der Waffe bei Russlands Albina Akhatova war der Weg frei für den Sieg der deutschen Skijägerinnen. Nur die Ukraine konnte annähernd mithalten.
Martina Glagow:
So ein Missgeschick mit dem Gewehr ist mir im Wettkampf noch nicht passiert. Das passiert so alle 10.000 Schuss einmal. In dieser Saison bin ich nur eine Staffel gelaufen. Deshalb hat es mich sehr gefreut, dass ich heute als Startläuferin gesetzt war. Heute Abend wird gefeiert. Aber nicht allzu lange. Der Bus zum Flughafen geht morgen früh um fünf. Also maximal bis um fünf.
Magdalena Neuner:
Ich hatte heute keine Taktik. Mit dem Schießen war ich heute nicht so zufrieden. Ich war im Kopf aber auch sehr müde heute. Mir reicht es jetzt langsam. Ich bin müde. Aber für die Mannschaft wollte ich noch mal alles geben.
Andrea Henkel:
Es ist schon unglücklich, dass der Albina der Schlagbolzen gebrochen ist. So etwas soll natürlich nicht in einer WM-Staffel passieren. Albina hatte daran auch ganz schön zu knabbern. In der Umkleidekabine hat sie ganz schön traurig ausgesehen.
Kati Wilhelm:
Zum Schluss wurde es dann ja noch mal knapp. Als Khvostenko neben mir aufgetaucht ist, war ich dann schon froh als die letzte Scheibe gefallen ist. Die Erleichterung ist jetzt groß. Heute Abend werden wir gemeinsam feiern.
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Valj Semerenko (UKR):
Wir sind ein bisschen überrascht, wir haben einfach nur unser Bestes gegeben. Wir wollten, dass unsere Freunde und unser Land stolz auf uns sind.
Sandrine Bailly (FRA):
Unsere Schießleistung war heute nicht gut. Die letzte Runde war ein bisschen verrückt. Nach dem letzten Schießen war ich 15 Sekunden hinter Ekaterina Iourieva. Ich konnte sie auf der Videoleinwand sehen und wusste, dass sie nicht sehr schnell unterwegs war. Wir haben heute unsere erste Medaille gewonnen und ich bin froh, dass ich sie für unser Team sichern konnte.
Albina Akhatova (RUS):
Mit dieser Waffe habe ich zwei Olympische Spiele absolviert und nie ist etwas gebrochen!
Alexander Selifonov (Trainer RUS):
Bei Akhatova war der Schlagbolzen gebrochen, sie hat dann mit dem Gewehr von Guseva weitergeschossen.
Olga Nazarova (BLR):
Als Fünfte haben wir denke gute gekämpft. Das ist ein gutes Ergebnis für uns. Mit dem Stehendschießen war ich unzufrieden, es war notwenig, fünf Scheiben mit fünf Schuss zu treffen.