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Kathrin Hitzer

Kathrin Hitzer

Statements von Kathrin Hitzer zur WM

DSV am 07.02.2008 - 10:59 Uhr

Mit überraschenden Schießproblemen begann der Winter der Kathrin Hitzer, doch inzwischen hat sich die Form stabilisiert und sie bekam das Vertrauen der Trainer für den Sprint ausgesprochen.

Winter begann problematisch
Das Wettkampfjahr begann für mich ziemlich problematisch. Niemals wäre mir in den Sinn gekommen, dass ich mal so Probleme mit dem Schießen haben könnte. Zumal es im Training eigentlich durchweg gut geklappt hat. Wenn ich da mal zwei Fehler schieße, dann ist es viel! Woher diese Schwankungen kamen, kann ich nicht so richtig erklären. Immerhin konnte ich bei den Weltcups in Ruhpolding und Antholz zeigen, das es auch im Wettkampf geht. Zuletzt haben wir noch einmal ziemlich hart trainiert - unter anderem wohl auch deshalb, weil unsere Trainer anfangs die Strecken nicht richtig vermessen hatten und wir in den ersten Tagen statt den vorgesehenen 2,5 Kilometern jeweils 3,5 Kilometer-Runden gelaufen sind. Als wir für rund 20 Kilometer rund zweieinhalb Stunden gebraucht haben, kam mir das dann aber schon komisch vor. Der guten Stimmung in der Mannschaft hat das aber keinen Abbruch getan. Im Gegenteil. Das Klima in der Mannschaft ist so gut wie noch nie. Ich habe mir in den letzten Tagen oft gedacht, wie schön es gerade ist. Unsere Zimmer in Solleftea hatten zwar ein wenig den herben Charme einer Jugendherberge, teilweise mit Stockbetten, aber irgendwie war es dann doch ganz kuschelig.
In Östersund hätte ich im letzten Jahr im Einzel fast meinen ersten Weltcupsieg geholt. Mit einer der letzten Startnummern war ich trotz eines Sturzes bis nach dem dritten Schießen in Führung, dann leistete ich mir noch drei Fehler im letzten Anschlag und wurde am Ende noch 25. Die Strecken liegen mir auf alle Fälle und vielleicht habe ich ja auch mal wieder das Glück auf meiner Seite. Denn wenn ich zum Einsatz komme, dann möchte ich natürlich schon möglichst gut abschneiden.
Pünktlich zur Weltmeisterschaft habe ich auch fleißig an meiner neuen Homepage www.kathrin-hitzer.de geschrieben. Ich hatte teilweise schon ganz viereckige Augen, weil ich in jeder freien Minute vor dem Rechner gesessen habe.

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Uwe Müßiggang: "Die Nerven spielen Kathrin einen Streich"
Kathrin hat sich inzwischen sehr gut ins Team integriert, fühlt sich sichtlich wohl innerhalb der Mannschaft und man merkt, dass sie voll akzeptiert ist. Ihre Leistungskurve zeigt ebenfalls wieder nach oben. Leider hat sie im Schießen noch nicht ganz die Leistung bringen können, zu der sie eigentlich fähig ist und die sie tagtäglich im Training abruft. Da spielten ihr hin und wieder die Nerven einen Streich. Zuletzt bekam sie das aber wieder in den Griff. Kathrin wird in Östersund ihren Einsatz bekommen. In welchem Rennen, darüber werden wir erst kurzfristig entscheiden. Von ihrem Potential her ist sie jedenfalls immer in der Lage, ganz nach vorne zu laufen.


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