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Nikolay Kruglov

Dmitri Iarochenko

Rune Bratsveen

Halvard Hanevold

Ole Einar Bjoerndalen

Michael Rösch

Michael Greis

Christoph Sumann

Alexander Wolf

Schwarzbach

Statements zur Herrenstaffel und Dopingvorwürfen

2b-Sportredaktion am 16.02.2008 - 20:35 Uhr

Mit einem packenden Finish sicherte sich die deutsche Herrenstaffel die Bronzemedaille vor Österreich. Gold ging an Russland, Silber an Norwegen.

Nikolay Kruglov (RUS):
Fehler im Stehendschießen – da war ich einfach zu nervös.

Dmitri Yarochenko (RUS):
Es war ein sehr schweres Rennen.

Rune Bratsveen (NOR):
Ich hatte auf Gold gehofft, aber die Russen waren zu stark.

Halvard Hanevold (NOR):
Ich fand die Staffel heute toll – die Atmosphäre hier in Östersund mit so vielen norwegischen Fans war und ist einfach fantastisch. Davon träumen wir immer, wenn wir draußen im Wald trainieren.

Ole Einar Bjoerndalen (NOR):
Ich hatte auf ein, zwei Fehler von Maxim Tchoudov gehofft, damit ich noch angreifen kann. Aber er war wieder einmal zu stark. Ich hoffe, dass es morgen im Massenstart etwas enger zugeht.

Michael Roesch (GER):
Das war eine Bronzemedaille mit Goldcharakter. Heute war das Glück auf unserer Seite.

Michael Greis (GER):
Ich wäre heute beinahe der tragische Held gewesen. Ich habe das Schießen heute nicht unter Kontrolle bekommen. Auf der letzten Runde habe ich dann den Sumi gesehen. Sein Schritt ist immer schwerer und schwerer geworden und dann habe ich ihn auf der Spitze des Anstiegs überholt.

Christoph Sumann (AUT):
Ja, der Angriff von Greis kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Wäre es ein Weltcup gewesen, wäre ich super zufrieden mit dem vierten Platz. Jetzt bei der Weltmeisterschaft tut es verdammt weh.

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Reaktionen auf die aus einer anonymen Quelle stammende Doping-Liste, die die “Österreich Zeitung“ veröffentlicht hat:

Alexander Wolf (GER):

Mit den Vorwürfen umzugehen, ist nicht ganz einfach. Es hat mir die Füße weggezogen, als ich gehört habe, dass das heute in den Medien steht. Das ist so, als würde man über dich behaupten, du wärst ein Kinderschänder.

Michael Roesch (GER):
Wir haben versucht, dieses Scheißthema in Wut umzumünzen. Das hat bei mir auf der Strecke gut geklappt, aber leider nicht so am Schießstand. Das hat schon belastet vor dem Wettkampf. Du gehst raus und denkst: Alle schauen dich an. Wir haben Null Angst! Das ganze ist eine absolut feige Aktion. Das Gute wird siegen! Wir sind alle brutal geschockt. Es ist schade, dass wir unsere Unschuld beweisen müssen. Normalerweise müssen andere unsere Schuld beweisen.

Stefan Schwarzbach (Pressesprecher Deutscher Ski Verband):
Die Grenze zum Rufmord ist überschritten.



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