
Neuner

Magdalena Neuner
WM Vorbereitung
Magdalena Neuner am 30.01.2008 - 14:26 Uhr
Seit Beginn des neuen Jahres ist ja schon wieder viel passiert. Beim ersten Weltcupwochenende in Oberhof konnte ich, nachdem ich krankheitsbedingt bei der Staffel ausgesetzt hatte, mir einen 3. Platz im Sprint und einen 1. Platz im Massenstart erkämpfen.
In Ruhpolding liefst dann für mich leider nicht so gut. Ich war zwar läuferisch wieder sehr gut drauf, aber ich hatte so meine Probleme am Schießstand. Es reichte am Ende nur für Platz 12 und 17. Beim letzten Weltcup in Antholz belegte ich Platz 8 und zweimal Rang 4, womit ich super zufrieden bin.
Nach dem Weltcup in Antholz bin ich dann erst einmal Heim gefahren und konnte 4 wunderschöne Tage Daheim genießen. Wir bekamen zum Glück in der Woche nochmal richtig schönen Neuschnee, sodass ich auch noch zwei Tage super trainieren konnte, bevor ich dann am Freitag nach Ruhpolding zur Juniorenweltmeisterschaft angereist bin.
Ich wurde wirklich herzlich empfangen und fühlte mich sofort wieder wohl in meiner "alten Mannschaft". Nachdem ich mich am Freitag noch kurz auf die bevorstehenden Wettkämpfe vorbereiten konnte gings einen Tag später auch schon los. Ich war ziemlich angespannt, da ich wusste, dass einiges von mir erwartet wird. Als ich dann die Ziellinie überquerte und wusste, es würde für die Goldmedaille reichen, war ich glücklich und auch ein wenig erleichtert. Ich hatte meine und auch die Erwartungen Aller erfüllt. Beim Verfolgungsrennen durfte ich mit 42 Sekunden Vorsprung ins Rennen gehen und gewann trotz extrem widriger Verhältnisse (Regen und Sturm) und 7 Strafrunden meine zweite Goldmedaille für dieses Wochenende. Wieder war ich super glücklich und freute mich, dass alles so gut geklappt hatte.
Viel Zeit zum erholen blieb dann vorerst einmal nicht. Schon am Montag Früh machten Haralt Böse und ich uns auf den Weg zu meinen Mannschaftskameradinnen, nach Solleftea in Schweden. Die Mädels waren bereits am Freitag dort angereist und hatten dort schon ein paar Tage trainiert.
Leider ist unsere Unterkunft, die eigentlich ein Hotel ist, aber eher einer Jugendherberge gleicht, nicht ganz so gemütlich, wie wir uns das vorgestellt hatten, aber mittlerweile haben wir uns schon ganz gut eingelebt und es uns auch selber ein wenig gemütlich gemacht.
Am Dienstag hatte ich dann erst einmal einen Ruhetag und ich konnte mich wirklich gut erholen. Heute gings zum ersten Mal auf die Strecke. Die Bedingungen sind total gut, viel Schnee, Kälte und ewig lange Strecken. Ich denke, wir können hier die nächsten Tage nochmal richtig gut trainieren und uns auf die WM, die ja schon nächste Woche los geht, vorbereiten.
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