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Schießstand

A wie...

Biathlon2b Redaktion am 07.11.2007 - 11:06 Uhr

Anschießen
Das sogenannte Anschießen ist eine dringend notwendige Vorbereitung vor dem Wettkampf. Der Athlet passt damit seine Waffe an die Witterungsbedingungen und die besonderen Eigenschaften des Schießstandes an. Das Anschießen wird meist eine Stunde vor dem ersten Start durchgeführt. Dabei wird auf Papierscheiben geschossen, um genau feststellen zu können, ob der Athlet mit seinen Einstellungen an der Waffe das Zentrum trifft, oder Verlagerungen nach oben, unten, links oder rechts vorliegen. Über zwei Drehrädchen am Diopter kann dann die Visierlinie solange verstellt werden, bis die Schüsse wieder ins Zentrum gelangen (Voraussetzung ist natürlich ein sicheres Schießen des Athleten). Unter anderem können Wind, Sonne und Niederschlag Einfluss auf die Trefferlage haben.

Autogramme
Autogramme sind seit jeher ein begehrtes Souvenir für die Fans, für die auch lange angestanden wird. Doch auch ohne live bei Biathlonrennen vor Ort zu sein, ist es möglich, die begehrten Sammlerstücke zu ergattern. Denn schreibt man an die Kontaktadressen der Aktiven (frankierten Rückumschlag beilegen), bekommt man Autogrammkarten per Post zugesandt. Statistisch gesehen sind sogar eine große Anzahl der Autogrammsammler Schreibtischtäter, das heißt, sie verzichten auf stundenlanges Stehen bei Events und nutzen einfach den Postweg, um an eine Unterschrift ihres Stars zu kommen.

Antholz
Antholz ist eines der italienischen Biathlonzentren neben Ridnaun und Martell. Im Gegensatz zu den anderen beiden Zentren ist Antholz jedoch die Südtiroler Biathlon-Hochburg und seit vielen Jahren aus dem Weltcupkalender nicht wegzudenken. 2007 wurden in Antholz sehr erfolgreich die Weltmeisterschaften ausgetragen, was auch in Zukunft zu einem größeren Zuschauerzuspruch führen dürfte.

Atemtechnik
Die richtige Atemtechnik ist wichtig, um am Schießstand möglichst gut abzuschneiden. Denn mit einem zu hohen oder zu niedrigen Puls hat der Athlet Probleme, das Ziel zu treffen. Deswegen hat jeder Athlet eine individuell verschiedene Atemtechnik, mit deren Hilfe er die Ziele schnellstmöglich bekämpfen kann, ohne Gefahr zu laufen, die "Nähmaschine" (siehe Buchstabe N) zu bekommen. Früher wurde pro Schuss zweimal aus und eingeschnauft, inzwischen hat sich der Rhythmus der meisten Athleten auf einen Atemzug pro Schuss verkürzt.

Anschlag
Beim Biathlon unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Anschlägen, dem Liegend- und dem Stehendanschlag. Beim Liegendanschlag wird das Gewehr durch einen am linken Arm befestigten Schießriemen gestützt. Wenn sich der Athlet im Stehendanschlag befindet, dann stützt er die Waffe auf die Hand und den Ellenbogen in die Hüfte. Während beim Einzelwettkampf viermal geschossen wird, nämlich liegend, stehend, liegend, stehend, schießt man beim Sprint nur zweimal, liegend und stehend. Die Verfolgungs- und Massenstartwettkämpfe absolviert man mit jeweils vier Schießübungen in der Reihenfolge liegend, liegend, stehend, stehend.



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