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Biathlon2b Redaktion am 07.11.2007 - 11:08 Uhr
Biathlon2b.com
Auf dem Portal rund um die Skijäger und Skijägerinnen werden alle Fans des beliebten Wintersports mit aktuellen Neuigkeiten versorgt. Ist es im Winter vor allem der Weltcup, über den in unseren Eventspecials berichtet wird, so bildet der Sommerbiathlon das Pendant in der warmen Jahreszeit. Top-Athleten wie Magdalena Neuner, Martina Glagow, Michael Greis, Andi Birnbacher, Stephanie Müller und Caroline Hennecke geben in Athletenberichten einen Einblick hinter die Kulissen. Des Weiteren lädt das Portal den Biathlon-Fan zur Teilnahme an Gewinnspielen ein und bietet die Möglichkeit zur Produktrecherche in der Kategorie Material.
Bindung und Schuh
Die richtige Ausrüstung ist beim Biathlonsport äußerst wichtig, denn sie kann über Sieg und Niederlage entscheiden. Die Verbindung zwischen Ski und Schuh stellt die sogenannte Bindung her. Anders als bei Alpinskiern ist hier die Ferse allerdings frei, um einen besseren Abstoß zu ermöglichen. Eine Verbindung besteht je nach Hersteller über eine oder zwei Achsen im Vorfußbereich. Eine oder zwei Mittelschienen sorgen dafür, dass der Schuh immer wieder an die gleiche Position auf dem Ski zurückkehrt. Die Rückholbewegung wird dabei durch ein Gummielastomer an der Spitze des Schuhs oder einen Bügel mit Federzug, der an der zweiten Achse einhakt, sichergestellt. So ist gewährleistet, dass der Ski trotz Fersenfreiheit gut zu beherrschen ist.
Der Schuh besitzt eine Sohle, die das Gegenstück zur Mittelschiene darstellt und damit beim Gleiten einen Widerhalt gegen seitliches Verrutschen bietet. Für die Skating-Technik ist hohe Seitenstabilität im Sprunggelenk notwendig. Deswegen besitzen Skatingschuhe eine in Längsrichtung des Schuhs bewegliche Schale aus Plastik oder Carbon. Diese setzt oberhalb des Gelenks an und stellt die Stabilität sicher. Je nach Läufertyp gibt es hier individuelle Präferenzen bezüglich Form und Höhe dieser Schale. So bevorzugen manche Läufer etwas mehr Bewegungsfreiheit (im Extremfall laufen sie ganz ohne Schale), andere brauchen eine feste und hohe Schale, um den Ski richtig setzen zu können.
Bekleidung
Nicht ganz unwichtig für eine Freiluftsportart ist natürlich die Bekleidung. Gerade im Wintersport gilt es, einen guten Ausgleich zwischen wärmendem und Schweiß transportierendem Material für die Bekleidung zu finden. Die meisten Athleten tragen deswegen dünne Funktionsunterwäsche und darüber den sogenannten Laufanzug. Der Laufanzug sollte hauteng sein, um möglichst wenig Windwiderstand zu bieten und aus elastischem Material bestehen, um größtmögliche Bewegungsfreiheit zu gewährleisten. Die Handschuhe sind meist deutlich dünner als Alpinhandschuhe. Dies ist notwendig, um Stöcke, Gewehr und Nachlademunition greifen zu können. Eine Sportbrille soll das Auge vor Kälte und Schnee schützen. Ein tränendes Auge ist schließlich für eine exakte Schussabgabe äußerst hinderlich.
Biathlon-Weltcup
Der Biathlon-Weltcup besteht aus jährlich neun Weltcupstationen, an denen zusätzlich zu Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen Wettkämpfe ausgetragen werden. Zumeist finden diese Weltcups innerhalb Europas statt, doch aufgrund der anstehenden Großereignisse werden diese auch teilweise nach Kanada oder Korea verlagert. In einer Saison werden gewöhnlich etwa 22 Individualrennen und 4 Staffelrennen ausgetragen, dazu kommen noch die Wettkämpfe bei Olympischen Winterspielen oder Biathlon-Weltmeisterschaften, die ebenfalls zu den Weltcupwertungen hinzuzählen. Bei den Herren wurde der Weltcup im Jahre 1978 eingeführt, die Damen begannen 1983 mit Weltcuprennen. Die Diszplinwertungen kamen 1989 hinzu.
Biathlon für Jedermann
Natürlich möchten auch viele Fans selbst einmal die Gelegenheit nutzen, ihren Lieblingssport aktiv auszuüben. Diese Möglichkeit bietet sich in Deutschland für Laien gleich mehrfach. Da wäre zum einen das Biathlon Camp Fritz Fischer im oberbayerischen Ruhpolding, die älteste Einrichtung dieser Art, die bereits seit Ende der 90er Jahre besteht. Ursprünglich wurde es zwar zur Nachwuchsförderung ins Leben gerufen, dennoch werden von Beginn an schon Gästeschießen und Schnupperwettkämpfe angeboten. Eine Einrichtung ähnlicher Art gibt es seit einiger Zeit auch bei der Familie Beer im sächsischen Zinnwald bei Altenberg, wo im Aktivcamp Beer unterschiedlichste Events angeboten werden. Gästeschießen wird auch in Thüringen angeboten, wo Interessierte in der Oberhofer Rennsteig-Arena auf die Weltcup-Klappscheiben schießen dürfen. Wer mehr als nur reinschnuppern will, ist im Antholzer Tal in Südtirol genau richtig, wo Anfängerkurse im Biathlonsport zu buchen sind.
Bumsi
Das Maskottchen aus dem Antholzertal ist ein brauner Bär, der im Stadion eine echte Attraktion darstellt. Der Name der Antholzer Glücksbringer wurde nicht gedankenlos ins Leben gerufen. "Bumsi" hat einen tiefsinnigeren Hintergrund: Das Geräusch während des Schießens kann man im weitesten Sinne als "Bum-Bum-Bum" interpretieren und so wurde der Name "Bumsi" kreiert.
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