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Stehendschießen

C wie...

Biathlon2b Redaktion am 07.11.2007 - 11:12 Uhr

Chamonix
Aktuell spielt Chamonix in den französischen Hochsavoyer Alpen in der Biathlonszene keine große Rolle mehr. Doch das war einmal anders, denn 1924 wurden hier die ersten Olympischen Winterspiele ausgetragen, damals noch ohne den Biathlonsport. Aber sechzig Jahre später wurde in Chamonix ein entscheidender Schritt für die Entwicklung des Biathlonsports getan: Die erste Austragung einer Weltmeisterschaft für Biathletinnen, die zunächst getrennt von den Herren stattfand.

Chemie, ist notwendig, um beim Biathlon einen Schuss abzufeuern.
Geschossen wird mit Kleinkalibergewehren. Die passende Munition dazu sind Kleinkaliberpatronen des Kalibers .22lfb. Dies sind sogenannte Randfeuerpatronen, bei denen sich der Zündsatz im hohlen Hülsenbodenrand befindet. Nachdem der Athlet den Abzug betätigt hat, schlägt der Schlagbolzen des Gewehres auf den Hülsenbodenrand. Dadurch werden der Zündsatz und damit auch das Treibladungspulver gezündet. Letzteres beschleunigt das eigentliche Geschoss aus Blei, das durch den Lauf des Gewehres in Richtung Ziel gelenkt wird.

Chronik
Eine Chronik ist eine geschichtliche Prosadarstellung, die die Ereignisse in zeitlich genauer Reihenfolge darstellt. Die Chronik des Biathlonsports reicht bis ins Jahr 1861, der erste Biathlonverein wurde in Norwegen gegründet. Nachdem schon Militärskiläufe und allgemeine Skiläufe durchgeführt wurden, gab es 1912 den ersten Einzellauf in Norwegen, bei dem zweimal zehn Schüsse abgegeben werden mussten.
Die Skipatrouille, das Laufen und Schießen in einer militärischen Formation, war 1924 Demonstrationswettbewerb bei den ersten Olympischen Winterspielen in Chamonix und stand 1928, 1936 und 1948 im Wettkampfprogramm.



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