Sommertraining – Ohne geht’s nicht!
Mario Felgenhauer am 21.04.2008 - 13:27 Uhr
Ein alter Spruch in der Biathlon-Szene lautet: "Ein (erfolgreicher) Biathlet wird im Sommer gemacht". Bedenkt man die Tatsache, dass in den meisten Ländern, in denen Biathlon betrieben wird, die schneefreie Zeit rund Dreiviertel des Jahres ausmacht, kann man sich vorstellen, dass dieser Spruch durchaus seine Berechtigung hat.
Sommertraining bereitet auf die Saison vor
Unter Sommertraining ist, wie man an der Einleitung bereits erkennen kann, nicht nur das Training während der drei Sommermonate, sondern während der gesamten Vorbereitung auf den Winter gemeint. Dazu zählen die Monate Mai bis Oktober beziehungsweise November, je nachdem wie früh es möglich ist, das komplette Training auf Schnee durchzuführen. Mit dem Ende der Vorbereitung stehen dann auch meist schon die ersten Wettkämpfe auf dem Programm.
Der Wiedereinstieg
Nach einer etwa vier- bis sechswöchigen Pause, die auf die letzten Wettkämpfe Mitte/Ende März folgt, steigen die Biathleten Anfang Mai wieder in das systematische Training ein. Während der Trainingspause wird zwar auch Sport getrieben, es liegt aber ganz im Ermessen des Sportlers was und wie viel er in dieser Phase trainiert. Dabei kann dann auch mal eine Runde Golf oder Tennis gespielt, oder ein Gipfel beziehungsweise eine Kletterwand erklommen werden. Pünktlich am ersten Montag im Mai trifft man sich dann wieder an den Stützpunkten, um das organisierte Training nach Trainingsplan aufzunehmen.
Periodisierung
Ohne bereits jetzt zu sehr ins Detail zu gehen, kann man sagen, dass das Sommertraining in verschiedene Perioden aufgeteilt ist. Zunächst steht im Mai und Juni Grundlagenausdauertraining im Vordergrund. Das bedeutet, es werden vor allem lange Trainingseinheiten bei niedriger Belastung absolviert. Dabei greift man größtenteils auf das Rennrad und das Mountainbike zurück beziehungsweise läuft zu Fuß. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Krafttraining. Auch beim Schießtraining werden andere Schwerpunkte gesetzt, als in der direkten Vorbereitung auf die Wettkämpfe. Im Juli und August ändern sich zum einen die Trainingsgeräte, zum anderen aber auch die Belastung. So wird nun vermehrt mit Skirollern trainiert und die Intensität erhöht. Zum Ende dieser Periode stehen Anfang September Testwettkämpfe auf dem Programm, die seit mehreren Jahren als Deutsche Meisterschaften gewertet werden. Nach einer zweiten Trainingspause, die meist jedoch nur eine Woche dauert, folgt im September und Oktober ein weiterer Grundlagenausdauerblock, bevor dann im November die direkte Wettkampfvorbereitung (meist schon auf Schnee in Skandinavien) absolviert wird.
Abwechslungsreiches Training
Das Special „Biathlon-Sommertraining“ soll nun zeigen, wie abwechslungsreich und vielfältig das Training der Winterzweikämpfer ist. In acht Folgen stellen wir verschiedene Trainingseinheiten vor und lassen die Athleten selbst zu Wort kommen. Dieses Special wird bis zu den Deutschen Meisterschaften im September ständig aktualisiert. Ein mehrmaliger Besuch lohnt sich also.
Sommertraining bereitet auf die Saison vor
Unter Sommertraining ist, wie man an der Einleitung bereits erkennen kann, nicht nur das Training während der drei Sommermonate, sondern während der gesamten Vorbereitung auf den Winter gemeint. Dazu zählen die Monate Mai bis Oktober beziehungsweise November, je nachdem wie früh es möglich ist, das komplette Training auf Schnee durchzuführen. Mit dem Ende der Vorbereitung stehen dann auch meist schon die ersten Wettkämpfe auf dem Programm.
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Der Wiedereinstieg
Nach einer etwa vier- bis sechswöchigen Pause, die auf die letzten Wettkämpfe Mitte/Ende März folgt, steigen die Biathleten Anfang Mai wieder in das systematische Training ein. Während der Trainingspause wird zwar auch Sport getrieben, es liegt aber ganz im Ermessen des Sportlers was und wie viel er in dieser Phase trainiert. Dabei kann dann auch mal eine Runde Golf oder Tennis gespielt, oder ein Gipfel beziehungsweise eine Kletterwand erklommen werden. Pünktlich am ersten Montag im Mai trifft man sich dann wieder an den Stützpunkten, um das organisierte Training nach Trainingsplan aufzunehmen.
Periodisierung
Ohne bereits jetzt zu sehr ins Detail zu gehen, kann man sagen, dass das Sommertraining in verschiedene Perioden aufgeteilt ist. Zunächst steht im Mai und Juni Grundlagenausdauertraining im Vordergrund. Das bedeutet, es werden vor allem lange Trainingseinheiten bei niedriger Belastung absolviert. Dabei greift man größtenteils auf das Rennrad und das Mountainbike zurück beziehungsweise läuft zu Fuß. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Krafttraining. Auch beim Schießtraining werden andere Schwerpunkte gesetzt, als in der direkten Vorbereitung auf die Wettkämpfe. Im Juli und August ändern sich zum einen die Trainingsgeräte, zum anderen aber auch die Belastung. So wird nun vermehrt mit Skirollern trainiert und die Intensität erhöht. Zum Ende dieser Periode stehen Anfang September Testwettkämpfe auf dem Programm, die seit mehreren Jahren als Deutsche Meisterschaften gewertet werden. Nach einer zweiten Trainingspause, die meist jedoch nur eine Woche dauert, folgt im September und Oktober ein weiterer Grundlagenausdauerblock, bevor dann im November die direkte Wettkampfvorbereitung (meist schon auf Schnee in Skandinavien) absolviert wird.
Abwechslungsreiches Training
Das Special „Biathlon-Sommertraining“ soll nun zeigen, wie abwechslungsreich und vielfältig das Training der Winterzweikämpfer ist. In acht Folgen stellen wir verschiedene Trainingseinheiten vor und lassen die Athleten selbst zu Wort kommen. Dieses Special wird bis zu den Deutschen Meisterschaften im September ständig aktualisiert. Ein mehrmaliger Besuch lohnt sich also.
Fotoserie: Sommertraining – Ohne geht’s nicht!
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