Radtraining
Mario Felgenhauer am 22.04.2008 - 14:52 Uhr
Ein erster Trainingsschwerpunkt im Jahr wird mit dem Rennrad beziehungsweise Mountainbike absolviert. Dabei werden vor allem lange Einheiten gefahren und teilweise sogar spezielle Trainingslager durchgeführt.
Lang, länger am längsten
Eines der ersten Trainingsgeräte in einer neuen Saison ist das Rennrad. Es wird vor allem in den Monaten Mai und Juni eingesetzt, um damit einen Großteil der Grundlagenausdauereinheiten in diesem Zeitraum durchzuführen. Sowohl die Damenmannschaft als auch das Herrenteam des DSV haben in den letzten Jahren sogar spezielle Rad-Trainingslehrgänge absolviert. Während die Biathletinnen elf Tage auf Ibiza unterwegs waren, spulten die Biathleten 13 Tage ihre Kilometer auf Mallorca ab. Dabei lässt sich das Radtraining gut mit Krafttraining im Kraftraum oder Armkrafttraining mit dem Kajak oder Kanu kombinieren. Vor und nach den Aufenthalten im Ausland wird an den jeweiligen Stützpunkten gemeinsam in der Gruppe oder alleine auf dem Rad trainiert. Diese Trainingseinheiten können zwischen drei und sechs Stunden lang sein und es werden zwischen 90 und 180 Kilometer zurückgelegt. Mancher Sportler wie zum Beispiel Andi Birnbacher oder Michael Greis hat auch schon das eine oder andere Mal in dieser Phase der Vorbereitung an Radrennen teilgenommen. Allerdings ist dies in letzter Zeit aufgrund der Häufung von Sommerwettkämpfen und anderen Terminen immer seltener der Fall.
Training im aerob/anaeroben Übergangsbereich
Das Grundlagenausdauertraining nimmt in den Monaten Mai und Juni rund 90 Prozent des gesamten Ausdauertrainings (also des gesamten Trainings ohne Schieß-, Kraft- und Ergänzungstraining) ein. Dabei werden 85 Prozent mit dem Rad und die restlichen 15 Prozent auf Skirollern und zu Fuß absolviert. Die Intensität der Belastung im Grundlagenausdauertraining wird in Stabilisationsbereich und Entwicklungsbereich unterschieden. Wie der Name schon sagt, wird im Stabilisationsbereich die Leistung nur gehalten (stabilisiert), nicht verbessert. Die Erhöhung des Leistungsniveaus erfolgt erst im Entwicklungsbereich. Dabei wird mit einer Geschwindigkeit von 90 bis 95 Prozent der Bestleistung gefahren. Die Herzfrequenz sollte je nach individueller Voraussetzung zwischen 150 und 180 Schlägen pro Minute und die Laktatwerte zwischen 3 und 5 Millimol pro Liter liegen. Durch das vermehrte Training in diesem Bereich kann der Athlet länger im aeroben Bereich trainieren beziehungsweise fahren, was man als Leistungssteigerung bezeichnet. Dies ist insofern wichtig, da bei aerobem Training die Verbrennungsprozesse im Körper noch mit genügend Sauerstoff betrieben werden können und keine Sauerstoffschuld eingegangen wird. Das Training im Entwicklungsbereich lässt sich allerdings nicht unendlich lange fortsetzen, da Ermüdung einsetzt. Deswegen ist es wichtig, bereits in dieser Phase auf ausreichend Trainingspausen und Training im Stabilisationsbereich zu achten. Dies ist mit dem Rad besonders gut möglich, da die Belastung des Herz-Kreislaufsystems durch das Radfahren geringer ist, als zum Beispiel durch das Skirollern oder Skilanglaufen, bei denen deutlich mehr Muskelgruppen beansprucht werden.
Quelle: (teilweise) K.Nitzsche: "Biathlon Leistung – Training – Wettkampf"
Lang, länger am längsten
Eines der ersten Trainingsgeräte in einer neuen Saison ist das Rennrad. Es wird vor allem in den Monaten Mai und Juni eingesetzt, um damit einen Großteil der Grundlagenausdauereinheiten in diesem Zeitraum durchzuführen. Sowohl die Damenmannschaft als auch das Herrenteam des DSV haben in den letzten Jahren sogar spezielle Rad-Trainingslehrgänge absolviert. Während die Biathletinnen elf Tage auf Ibiza unterwegs waren, spulten die Biathleten 13 Tage ihre Kilometer auf Mallorca ab. Dabei lässt sich das Radtraining gut mit Krafttraining im Kraftraum oder Armkrafttraining mit dem Kajak oder Kanu kombinieren. Vor und nach den Aufenthalten im Ausland wird an den jeweiligen Stützpunkten gemeinsam in der Gruppe oder alleine auf dem Rad trainiert. Diese Trainingseinheiten können zwischen drei und sechs Stunden lang sein und es werden zwischen 90 und 180 Kilometer zurückgelegt. Mancher Sportler wie zum Beispiel Andi Birnbacher oder Michael Greis hat auch schon das eine oder andere Mal in dieser Phase der Vorbereitung an Radrennen teilgenommen. Allerdings ist dies in letzter Zeit aufgrund der Häufung von Sommerwettkämpfen und anderen Terminen immer seltener der Fall.
Training im aerob/anaeroben Übergangsbereich
Das Grundlagenausdauertraining nimmt in den Monaten Mai und Juni rund 90 Prozent des gesamten Ausdauertrainings (also des gesamten Trainings ohne Schieß-, Kraft- und Ergänzungstraining) ein. Dabei werden 85 Prozent mit dem Rad und die restlichen 15 Prozent auf Skirollern und zu Fuß absolviert. Die Intensität der Belastung im Grundlagenausdauertraining wird in Stabilisationsbereich und Entwicklungsbereich unterschieden. Wie der Name schon sagt, wird im Stabilisationsbereich die Leistung nur gehalten (stabilisiert), nicht verbessert. Die Erhöhung des Leistungsniveaus erfolgt erst im Entwicklungsbereich. Dabei wird mit einer Geschwindigkeit von 90 bis 95 Prozent der Bestleistung gefahren. Die Herzfrequenz sollte je nach individueller Voraussetzung zwischen 150 und 180 Schlägen pro Minute und die Laktatwerte zwischen 3 und 5 Millimol pro Liter liegen. Durch das vermehrte Training in diesem Bereich kann der Athlet länger im aeroben Bereich trainieren beziehungsweise fahren, was man als Leistungssteigerung bezeichnet. Dies ist insofern wichtig, da bei aerobem Training die Verbrennungsprozesse im Körper noch mit genügend Sauerstoff betrieben werden können und keine Sauerstoffschuld eingegangen wird. Das Training im Entwicklungsbereich lässt sich allerdings nicht unendlich lange fortsetzen, da Ermüdung einsetzt. Deswegen ist es wichtig, bereits in dieser Phase auf ausreichend Trainingspausen und Training im Stabilisationsbereich zu achten. Dies ist mit dem Rad besonders gut möglich, da die Belastung des Herz-Kreislaufsystems durch das Radfahren geringer ist, als zum Beispiel durch das Skirollern oder Skilanglaufen, bei denen deutlich mehr Muskelgruppen beansprucht werden.
Quelle: (teilweise) K.Nitzsche: "Biathlon Leistung – Training – Wettkampf"
Fotoserie: Radtraining
Weiterführende Informationen:
| Homepage des Skiroller-Produzenten SRB |
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