Komplextraining
Mario Felgenhauer am 17.06.2008 - 09:29 Uhr
Das sogenannte Komplextraining ist die wichtigste Trainingsform im Biathlon. Dabei werden die beiden Teildisziplinen Laufen und Schießen kombiniert, also die komplexe Leistungsfähigkeit trainiert.
Biathlon wie es sein soll
Im Komplextraining werden die beiden Teildisziplinen des Biathlons, Laufen und Schießen, zusammengeführt und in einem, dem Wettkampf ähnlichen Ablauf, trainiert. Im Sommertraining kann dies auf unterschiedlichste Arten geschehen. So kann der Lauf- beziehungsweise Konditionsanteil mit verschiedenen Trainingsmitteln absolviert werden. Der Hauptanteil wird dabei natürlich auf Skirollern durchgeführt. Aber auch das Crosslaufen und in seltenen Fällen auch das Mountainbike kommen zum Einsatz. Allen Komplextrainingseinheiten gemeinsam ist jedoch, dass zunächst eine bestimmte Strecke in einer bestimmten Geschwindigkeit absolviert wird, um am Schießstand unter körperlicher Vorbelastung zu schießen. Diese Abfolge von Laufen und Schießen wird mehrere Male (circa vier bis 16 Mal) wiederholt. Dabei können unterschiedliche Schwerpunkte im Laufen und auch im Schießen gesetzt werden. Beim Laufen sind dies meist bestimmte Intensitäten, die vom Trainer vorgegeben werden und mit denen der Athlet trainieren soll. Beim Schießen können Genauigkeit und/oder Schnelligkeit als besondere Aufgaben für das Training gesetzt werden. Komplextraining kommt meist ab Mitte/Ende Juni zum Einsatz, sobald durch Grundlagenschießen und Konditionseinheiten das nötige Basisleistungsniveau geschaffen beziehungsweise wiederhergestellt wurde.
Training der komplexen Leistung
Ab der zweiten Etappe der Vorbereitung spielt das Komplextraining eine immer wichtigere Rolle. So werden von Juli bis September neben 2000 Schuss im Grundlagenschießen auch 500 Schuss im Technikschießen und damit im Komplextraining abgegeben. Das bedeutet, dass in dieser Phase circa 300 bis 400 Kilometer zu Fuß oder auf Skirollern in Verbindung mit Schießen absolviert werden (hierbei nicht mit eingerechnet sind die Kilometer des Warm- und Auslaufens). Diese legt der Athlet fast vollständig im Entwicklungsbereich zurück. Wenn in der dritten Etappe im Oktober/November schließlich die Anzahl der Grundlagenschüsse weiter zurückgefahren wird, erhöht der Sportler zugleich den Umfang im wettkampfnahen (20 Schuss), Wettkampf- (50 Schuss) und Technikschießen (580 Schuss). Die insgesamt zu laufenden Kilometer nehmen ab, jedoch bleibt die Anzahl der Kilometer im Komplextraining ziemlich konstant. Zudem wird dabei intensiver trainiert als noch in der Etappe zuvor. Das verdeutlicht die Tatsache, dass circa 50 bis 70 der 400 Komplexkilometer nun im Grenzbereich beziehungsweise Wettkampftempo absolviert werden. Lediglich in der Hauptwettkampfphase von Dezember bis März wird noch intensiver gelaufen.
Beispielhafte Trainingseinheiten richten sich je nach Etappe und Intensität in der sie zu absolvieren sind. Von Juli bis September könnte sie mit Skirollern ungefähr so aussehen: Begonnen wird nach dem Anschießen der Waffe mit drei bis vier Kilometern Warmlaufen im Stabilisationsbereich. Nach einem kurzen Ablauftraining mit vier Schießeinlagen ohne Belastung folgen insgesamt acht Schießeinlagen, denen jeweils drei Laufkilometer im Entwicklungsbereich vorangehen. Im Anschluss an das Training legt der Athlet drei bis vier Auslaufkilometer zurück. Bei einer etwas intensiveren Einheit im Oktober/November werden die Laufkilometer zwischen den Schießeinlagen verringert, dafür aber die einzelnen Abschnitte wechselweise im Grenzbereich und Entwicklungsbereich gelaufen.
Biathlon wie es sein soll
Im Komplextraining werden die beiden Teildisziplinen des Biathlons, Laufen und Schießen, zusammengeführt und in einem, dem Wettkampf ähnlichen Ablauf, trainiert. Im Sommertraining kann dies auf unterschiedlichste Arten geschehen. So kann der Lauf- beziehungsweise Konditionsanteil mit verschiedenen Trainingsmitteln absolviert werden. Der Hauptanteil wird dabei natürlich auf Skirollern durchgeführt. Aber auch das Crosslaufen und in seltenen Fällen auch das Mountainbike kommen zum Einsatz. Allen Komplextrainingseinheiten gemeinsam ist jedoch, dass zunächst eine bestimmte Strecke in einer bestimmten Geschwindigkeit absolviert wird, um am Schießstand unter körperlicher Vorbelastung zu schießen. Diese Abfolge von Laufen und Schießen wird mehrere Male (circa vier bis 16 Mal) wiederholt. Dabei können unterschiedliche Schwerpunkte im Laufen und auch im Schießen gesetzt werden. Beim Laufen sind dies meist bestimmte Intensitäten, die vom Trainer vorgegeben werden und mit denen der Athlet trainieren soll. Beim Schießen können Genauigkeit und/oder Schnelligkeit als besondere Aufgaben für das Training gesetzt werden. Komplextraining kommt meist ab Mitte/Ende Juni zum Einsatz, sobald durch Grundlagenschießen und Konditionseinheiten das nötige Basisleistungsniveau geschaffen beziehungsweise wiederhergestellt wurde.
Training der komplexen Leistung
Ab der zweiten Etappe der Vorbereitung spielt das Komplextraining eine immer wichtigere Rolle. So werden von Juli bis September neben 2000 Schuss im Grundlagenschießen auch 500 Schuss im Technikschießen und damit im Komplextraining abgegeben. Das bedeutet, dass in dieser Phase circa 300 bis 400 Kilometer zu Fuß oder auf Skirollern in Verbindung mit Schießen absolviert werden (hierbei nicht mit eingerechnet sind die Kilometer des Warm- und Auslaufens). Diese legt der Athlet fast vollständig im Entwicklungsbereich zurück. Wenn in der dritten Etappe im Oktober/November schließlich die Anzahl der Grundlagenschüsse weiter zurückgefahren wird, erhöht der Sportler zugleich den Umfang im wettkampfnahen (20 Schuss), Wettkampf- (50 Schuss) und Technikschießen (580 Schuss). Die insgesamt zu laufenden Kilometer nehmen ab, jedoch bleibt die Anzahl der Kilometer im Komplextraining ziemlich konstant. Zudem wird dabei intensiver trainiert als noch in der Etappe zuvor. Das verdeutlicht die Tatsache, dass circa 50 bis 70 der 400 Komplexkilometer nun im Grenzbereich beziehungsweise Wettkampftempo absolviert werden. Lediglich in der Hauptwettkampfphase von Dezember bis März wird noch intensiver gelaufen.
Beispielhafte Trainingseinheiten richten sich je nach Etappe und Intensität in der sie zu absolvieren sind. Von Juli bis September könnte sie mit Skirollern ungefähr so aussehen: Begonnen wird nach dem Anschießen der Waffe mit drei bis vier Kilometern Warmlaufen im Stabilisationsbereich. Nach einem kurzen Ablauftraining mit vier Schießeinlagen ohne Belastung folgen insgesamt acht Schießeinlagen, denen jeweils drei Laufkilometer im Entwicklungsbereich vorangehen. Im Anschluss an das Training legt der Athlet drei bis vier Auslaufkilometer zurück. Bei einer etwas intensiveren Einheit im Oktober/November werden die Laufkilometer zwischen den Schießeinlagen verringert, dafür aber die einzelnen Abschnitte wechselweise im Grenzbereich und Entwicklungsbereich gelaufen.
Fotoserie: Komplextraining
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