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Norwegen ist Staffel-Weltmeister: Deutsche Herren holen Bronze

Biathlon2b Redaktion am 22.02.2009 - 13:26 Uhr
Die deutschen Biathleten haben zum Abschluss der Weltmeisterschaft in Pyeong Chang die Bronzemedaille in der Staffel gewonnen. Michael Rösch, Christoph Stephan, Arnd Peiffer und Michael Greis mussten nur den starken Norwegern und Österreichern den Vortritt lassen.

Spannend bis zum Schluss
Die norwegischen Skijäger haben sich in einem äußerst spannenden Rennen gegen die Konkurrenz durchgesetzt und Staffel-Gold geholt. Emil Hegle Svendsen, Lars Berger, Halvard Hanevold und Schlussläufer Ole Einar Bjoerndalen lieferten am letzten Wettkampftag in Pyeong Chang vor allem läuferisch eine Topleistung ab. Das Quartett aus Skandinavien kompensierte zwei Strafrunden und verwies die ebenso stark auftrumpfenden Österreicher auf Rang zwei. "Es war fantastisch, ein richtiger Thriller. Ich bin sehr zufrieden und habe eine super Form jetzt. Nun wird ein bißchen gefeiert und dann fliege ich direkt nach Vancouver, um mich auf den nächsten Weltcup vorzubereiten", strahlte Bjoerndalen im Ziel und gab einen Ausblick auf die kommenden Wochen. Das österreichische Team mit Daniel Mesotitsch, Simon Eder, Dominik Landertinger und Christoph Sumann jubelte am Ende einer erfolgreichen Weltmeisterschaft über Staffel-Silber. 12,6 Sekunden fehlten lediglich zum Titel. "Es war eine Wahnsinns-WM. Drei Medaillen, das hat's für Österreich noch nie gegeben", freute sich der erst 20 Jahre alte Landertinger, der außer der Silbermedaille mit der Staffel, Gold im Massenstart gewann.

DSV-Herren mit starkem dritten Rang
Zum Abschluss der diesjährigen Weltmeisterschaft haben die deutschen Biathleten den dritten Rang mit der Staffel erkämpft. In der Besetzung Michael Rösch, Christoph Stephan, Arnd Peiffer und Michael Greis holte das DSV-Quartett Bronze hinter den enorm starken Norwegern und Österreichern. Insgesamt benötigten die Schützlinge von Bundestrainer Frank Ullrich zehn Nachlader. Nach Fehlern und Problemen am Schießstand - eine Patronenhülse hatte sich verklemmt - behielt Christoph Stephan die Nerven und vermied eine Strafrunde. Die Ränge vier bis sechs belegten die Staffeln aus Frankreich, der Ukraine und Russland. Ein hervorragendes Resultat gelang zum Abschluss auch den Schweizern, die in der Besetzung Ivan Joller, Matthias Simmen, Thomas Frei und Simon Hallenbarter auf Rang acht landeten.
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