Österreich im Freudentaumel: Landertinger wird Weltmeister vor Sumann
Nadine Gärtner am 21.02.2009 - 10:38 Uhr
Das gibt es auch nicht alle Tage: Österreich holt durch Dominik Landertinger und Christoph Sumann Gold und Silber bei der Biathlon-WM in Pyeong Chang. Die Bronzemedaille geht an Ivan Tcherezov.
Landi hat noch was zuzusetzen
Es war ein äußerst spannendes Rennen im südkoreanischen Pyeong Chang. Bei böigen Bedingungen kamen die meisten Läufer jedoch noch relativ gut zurecht, so dass die Medaillen mit drei und zwei Strafrunden zu gewinnen waren. Beim letzten Schießen verließen vier Athleten praktisch zeitgleich das Stadion: Ole Einar Bjoerndalen, Dominik Landertinger, Ivan Tcherezov und Christoph Sumann. Zuvor was das Rennen vom bereits dreifachen Weltmeister Ole Einar Bjoerndalen dominiert worden, für den auch diesmal vieles sprach. Doch auf der letzten Runde musste der Norweger Federn lassen - die Strapazen der letzten Wettkämpfe hatten scheinbar zu viel Substanz gekostet. Als Landertinger die entscheidende Attacke startete, konnte niemand folgen und auch sein österreichischer Landsmann Christoph Sumann zog wenig später unaufhaltsam davon. Bronze ging an den Russen Ivan Tcherezov, der Bjoerndalen auf der Schlussrunde ebenfalls noch einige Sekunden abnahm.
Österreich im Freudentaumel
Mit ihrem Doppelerfolg feierten die ÖSV-Biathleten einen historischen Triumph: Nach Rottmann und Gredler im Jahre 2000 warteten die Österreicher auf ein ähnliches Ergebnis bei Titelkämpfen. "Es ist meine erste Medaille, er ist Weltmeister, es ist einmalig!", freute sich der Silbermedaillen-Gewinner nach dem Rennen. Landertinger zeigte sich dagegen völlig sprachlos von seinem Erfolg: "Des war ein Rennen! Einfach nur geil! Ich kanns noch nicht glauben, Hammer! Für mich ist ein Lebenstraum in Erfüllung gegangen. Die harte Arbeit hat sich gelohnt!", so der 20-Jährige. Gefeiert wird heute aber noch nicht sehr viel, "vielleicht ein Sekt". "Wenn heute schon Sonntag wäre, würden wir richtig auf die Pauke hauen, aber so hätten wir dann morgen einen illegalen Tiertransport und wir hätten alle einen Kater an Bord", lachte Sumann.
Rösch im Zielsprint Fünfter
Michael Rösch zeigte im abschließenden Einzelrennen in Korea vor der morgigen Staffel ein sehr gutes Rennen. Mit insgesamt vier Strafrunden konnte der Altenberger jedoch nicht mehr in den Medaillenkampf eingreifen. Mit 13 Sekunden Abstand auf den viertplatzierten Bjoerndalen wurde der Sachse guter Fünfter, er setzte sich im Zielsprint gegenüber Tomasz Sikora durch. Der Thüringer Christoph Stephan fiel schon mit drei Fehlern im ersten Liegendschießen aussichtslos zurück. Insgesamt musste der Silbermedaillen-Gewinner aus dem Einzel sechsmal die Strafrunde besuchen, so dass er den Wettkampf als 21. beendete und schon auf der Ziellinie die Ski abschnallte. Noch schlechter lief es für den Nesselwanger Michael Greis, der nach sieben Fehlern nach drei Schießen das Rennen aufgab und Kräfte für das Staffelrennen sparte. "Es ging heute einfach nicht, ich hab den Wind zweimal falsch eingeschätzt. Ich bereite mich nun auf die Staffel vor und hoffe, dass ich morgen laufen darf", erklärte Greis dennoch guter Laune.
Landi hat noch was zuzusetzen
Es war ein äußerst spannendes Rennen im südkoreanischen Pyeong Chang. Bei böigen Bedingungen kamen die meisten Läufer jedoch noch relativ gut zurecht, so dass die Medaillen mit drei und zwei Strafrunden zu gewinnen waren. Beim letzten Schießen verließen vier Athleten praktisch zeitgleich das Stadion: Ole Einar Bjoerndalen, Dominik Landertinger, Ivan Tcherezov und Christoph Sumann. Zuvor was das Rennen vom bereits dreifachen Weltmeister Ole Einar Bjoerndalen dominiert worden, für den auch diesmal vieles sprach. Doch auf der letzten Runde musste der Norweger Federn lassen - die Strapazen der letzten Wettkämpfe hatten scheinbar zu viel Substanz gekostet. Als Landertinger die entscheidende Attacke startete, konnte niemand folgen und auch sein österreichischer Landsmann Christoph Sumann zog wenig später unaufhaltsam davon. Bronze ging an den Russen Ivan Tcherezov, der Bjoerndalen auf der Schlussrunde ebenfalls noch einige Sekunden abnahm.
Österreich im Freudentaumel
Mit ihrem Doppelerfolg feierten die ÖSV-Biathleten einen historischen Triumph: Nach Rottmann und Gredler im Jahre 2000 warteten die Österreicher auf ein ähnliches Ergebnis bei Titelkämpfen. "Es ist meine erste Medaille, er ist Weltmeister, es ist einmalig!", freute sich der Silbermedaillen-Gewinner nach dem Rennen. Landertinger zeigte sich dagegen völlig sprachlos von seinem Erfolg: "Des war ein Rennen! Einfach nur geil! Ich kanns noch nicht glauben, Hammer! Für mich ist ein Lebenstraum in Erfüllung gegangen. Die harte Arbeit hat sich gelohnt!", so der 20-Jährige. Gefeiert wird heute aber noch nicht sehr viel, "vielleicht ein Sekt". "Wenn heute schon Sonntag wäre, würden wir richtig auf die Pauke hauen, aber so hätten wir dann morgen einen illegalen Tiertransport und wir hätten alle einen Kater an Bord", lachte Sumann.
Rösch im Zielsprint Fünfter
Michael Rösch zeigte im abschließenden Einzelrennen in Korea vor der morgigen Staffel ein sehr gutes Rennen. Mit insgesamt vier Strafrunden konnte der Altenberger jedoch nicht mehr in den Medaillenkampf eingreifen. Mit 13 Sekunden Abstand auf den viertplatzierten Bjoerndalen wurde der Sachse guter Fünfter, er setzte sich im Zielsprint gegenüber Tomasz Sikora durch. Der Thüringer Christoph Stephan fiel schon mit drei Fehlern im ersten Liegendschießen aussichtslos zurück. Insgesamt musste der Silbermedaillen-Gewinner aus dem Einzel sechsmal die Strafrunde besuchen, so dass er den Wettkampf als 21. beendete und schon auf der Ziellinie die Ski abschnallte. Noch schlechter lief es für den Nesselwanger Michael Greis, der nach sieben Fehlern nach drei Schießen das Rennen aufgab und Kräfte für das Staffelrennen sparte. "Es ging heute einfach nicht, ich hab den Wind zweimal falsch eingeschätzt. Ich bereite mich nun auf die Staffel vor und hoffe, dass ich morgen laufen darf", erklärte Greis dennoch guter Laune.
Weiterführende Informationen:
| Ergebnis: Weltmeisterschaften Pyeong Chang (KOR) Massenstart Herren |
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